Archiv der Kategorie 'Zeitgeschichte'

„Hitlergruß“ an Bord eines Hamburger Schiffes?

Gestern Abend gegen 19:07 Uhr fuhr das kleine Containerschiff „Henneke Rambow“ in den Hamburger Hafen ein. An Deck zeigen sich zwei Männer, ein großer mit ganz kurzen Stoppeln auf dem Schädel, gefolgt von einem asiatischen Lockenkopf. Der Große hebt den rechten Arm und grüßt in Richtung Elbufer, Hamburg-Finkenwerder. War dies ein harmloser Gruß oder der „Hitlergruß“, im Nazi-Deutschland einst auch als „Deutscher Gruß“ bezeichnet?

Wikipedia weiss die Antwort: „Beim Hitlergruß wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schräg nach oben gestreckt.“ Na, denn… Dann war die Hand für den verbotenen Gruß in diesem Fall zu hoch. Von weitem mag es wie ein Hitlergruß aussehen, doch von nahem betrachtet, war es nur ein harmloser Gruß oder eine Geste.

Übrigens: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Hitlergruß in Deutschland sowie Österreich verboten. Die libanesische Hisbollah verwendet angeblich den „Hitlergruß“ als Ausdruck ihrer Feindschaft zu Israel.


„Hitlergruß“? Wi­ki­pe­dia weiss die Ant­wort: „Beim Hit­ler­gruß wurde der rech­te Arm mit fla­cher Hand auf Au­gen­hö­he schräg nach oben ge­streckt.“ Auf Augenhöhe? Nun ja, nicht alles ist so wie es vom Weitem danach aussieht.


© Fotos: Harald Haack, Hamburg

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Zeitreisen schon jetzt möglich

Der britische Astrophysiker Stephan Hawking sagt, er halte Zeitreisen in eine „mehrere Millionen Jahre entfernte Zukunft“ für möglich. Unterstützt werde diese Theorie von Albert Einstein.

Harald Haack – Alles ist relativ. Nicht erst seit oder durch Albert Einstein. Auch Stephan Hawings Äußerungen sind relativ. Er hält nämlich Zeitreisen für möglich. Sobald Raumschiffe, die ein Reisen mit Fast-Lichtgeschwindigkeit ermöglichen, existieren, sei dies möglich, sagt er. Aber das ist für Hawking nur eine Theorie. Unterstützt fühlt er sich von Albert Einstein, nach der sich die Zeit um rasende Objekte verlangsamt. Ob dies auch für jene Subjekte bzw. Individuen zutrifft, deren Punktekonto in der Flensburger Verkehrssünderkartei randvoll ist, lasse ich einmal dahin gestellt.

Doch was wollen wir in der Zukunft, wenn wir noch nicht einmal mit unserer Gegenwart zurecht kommen?

Besonders in einer Zukunft in mehreren Millionen von Jahren, in der wir Menschen, so Hawking, eine möglicherweise unbewohnte Erde neubesiedeln könnten – wenn es die Erde dann noch gibt. Hawking sagt, Zeitreisen seien nur in die Zukunft möglich, da Reisen in die Vergangenheit das Prinzip von Ursache und Wirkung verletzten.

Doch ist es nicht oft so, dass wir eine Wirkung verspüren deren Ursache uns unbekannt ist?

Gibt es nicht genügend Ewig-Gestrige, die Reisen in die Vergangenheit überflüssig machen?

Und: Sind wir nicht auch schon jetzt Zeitreisende und haben die Möglichkeit in die Zukunft blicken zu können? So bin ich, man wird es mir nicht glauben wollen, aber ist es wahr, über Nacht in die Zukunft, in diesen Tag gereist, und ich weiß, nach einem Blick in die Wetterprognose, dass es morgen, am 5. Mai 2010, im Bereich um Dijon in Frankreich schneien wird.

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Der „arrogante“ Herr Thierse, der „erneut mal wieder öffentliche Beachtung haben“ wollte

„Duck and cover“, das war einmal eine Kampagne der USA, die 1951, im zweiten Jahr des Kalten Krieges, mit der die Bevölkerung vor den Folgen eines atomaren Angriffs geschützt werden sollte. „Jeder hat eine Chance“ hieß es 1961 in einer Broschüre zum selben Thema, die in Westdeutschland vom damaligen Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz herausgegeben wurde. „Duck and Cover“ könnte nun wieder gelten, ebenso „Jeder hat eine Chance“, denn Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat gewisse Vorstellungen vom vorbildlichen Verhalten eines Bundestagsvizepräsidenten und eines vorbildlichen Bürgers, und die scheinen eben in Richtung Kuschen vor dem (faschistoid wirkenden) Staat zu tendieren.

Gila Akkers - Der Herr Bundestagsvizepräsident Thierse (SPD) hatte es nämlich gewagt am 1. Mai 2010 in Berlin an einer Sitzblockade gegen eine Rechtsradikalen-Demo teilzunehmen und hatte, wohl aus seiner Sicht, damit Zivilcourage beweisen wollen. Was zuvor die Berliner Justiz ermöglicht hatte, eine Demonstration von Verfassungs- und Staatsfeinden unter dem Deckel „Demonstrationsrecht laut Grundgesetz“ zu gestatten, hatten etliche Gegendemonstranten nicht ohne weiteres durchgehen lassen wollen; jeder hat nämlich eine Chance, Staat und Verfassung zu schützen, auch wenn zum Schutz von Staatsfeinden ausgerechnet Polizisten eingesetzt werden.

Doch offensichtlich schubbelt sich der Herr Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) an der Zivilcourage unbescholtener Bürger wie dem Herrn Bundestagsvizepräsidenten Thierse (SPD) und wirft ihm nun Arroganz und Publicity-Neigung vor. Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ (Dienstag-Ausgabe) ergänzte de Maizière, wie die Nachrichtenagentur dts berichtet: „Der Herr Thierse wollte, glaube ich, erneut mal wieder öffentliche Beachtung haben. Aber das auf Kosten der Polizei – das geht nicht.“ Das Recht sei aber für alle gleich, meinte der Bundesinnenminister. „Niemand steht über dem Gesetz, auch kein Bundestagsabgeordneter und erst recht kein Bundestagsvizepräsident. Im Gegenteil. Ein Bundestagsvizepräsident müsste sich vorbildlich verhalten.“ Vor weiteren Forderungen müsse man jetzt abwarten, was aus dem angelaufenen Prüfverfahren der Staatsanwaltschaft gegen den Sozialdemokraten werde. „Herr Thierse war bei früheren Rücktrittsforderungen ja auch dickfellig“, kritisierte de Maizière.

Wie andere Nazi-Gegner auch, hatte sich der Herr Bundestagsvizepräsident Thierse am Prenzlauer Berg auf die Straße gesetzt, bis die Polizei ihn wegführte. Damit hatte auch er Tausende von Rechtsextremen an ihrem Mai-Marsch gehindert. „Die Zivilgesellschaft hat gesiegt“, kommentierte SPIEGEL-Online die Blockade.

Aber das ginge so nicht, dass sich ein wehrloser Mann, wie der Herr Bundestagsvizepräsident Thierse auf „Kosten der Polizei“ auf die Straße setzt, weil er, wie der Herr Bundesinnenminister Thomas de Maizière glaubt, „wieder öffentliche Beachtung haben wollte“.

In ungefähr der Nähe des Schauplatzes des Herrn Bundestagsvizepräsidenten Thierse (SPD) saß, nein, lag ein anderer Mann auf der Straße. Er war offenbar kurz zuvor gestrauchelt. Er wurde nicht nur von Polizisten überrannt. Einer, ein vermummter Polizist, trat ihm vorsätzlich, so sieht es in einem Video aus, mit voller Wucht gegen den Kopf und kümmerte sich nicht weiter um sein Opfer. Nachdem bekannt geworden war, dass es bei YouTube ein Video der Tat gibt, teilte ein Sprecher der Berliner Polizei mit, man habe im Abgleich mit internen Aufnahmen der Polizei diesen Vorgang belegen können und sofort ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen wen, ließ der Polizeisprecher mutmaßlich offen. Zwar soll sich inzwischen ein Polizeiobermeister seinem Vorgesetzten offenbart haben, gegen diesen Polizisten wird angeblich wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt ermittelt, aber unklar sei, wer das Opfer ist (und ob möglicherweise vorrangig gegen das Opfer ermittelt wird). Es habe sich noch niemand laut Polizei gemeldet, heisst es seitens der Berliner Polizei. Wie denn? Vielleicht befindet sich das Opfer unter den in Berlin rund 450 Festgenommenen des 1. Mai oder – im Koma.


Am 1. Mai 2010 in Berlin. Harter Tritt gegen den Kopf. Täter: Ein Berliner Polizeiobermeister. Das Opfer: Nicht der Herr Bundestagsvizepräsident Thierse (SPD)
© aus einem YouTube-Video

VULKANASCHE: Gefahr in der Luft – volle Verarschung am Boden, aber dann…

„Scheiss Vulkanasche!“ mag so mancher Flugpassagier geflucht haben, denn die seit Mittwoch ausgespuckte Vulkanasche von Islands Gletschervulkan Eyjafjallajökull (Eyja Fjalla Jökull = Insel Gebirge Gletscher = Island Gebirgsgletscher) behindert den Flugverkehr zwischen Nordamerika und Europa und in Europa überhaupt beträchtlich.

Harald Haack – Doch am Boden, zumindest in Hamburg, blieb das von Meteorologen angekündigte und von Fotografen erhoffte Himmelsspektakel vorerst aus. Kein „Blutregen“, kein purpurroter Himmel. Manch einer fühlte sich verarscht, denn das Wetter ist unspektakulär, der Himmel wirkt alltäglich. Immerhin wiesen Meteorologen darauf hin, dass die Vulkanasche tagsüber wie ein Hochnebel aussehen könnte.


Nur mittels digitaler Foto-Bearbeitung (HDR-Enhancement) sichtbar: Heute gegen 8 Uhr hatte die Sonne über Hamburg einen blaßgrünen Hof. Die dunklen Wolkenfetzen sind bodennahe Wolken und gehören wohl nicht zur Vulkanasche. Die Straßenlampe war noch eingeschaltet, weil gerade ein Wartungsdienst in der Otto-Brenner-Straße (Hamburg-Kirchdorf), wo dieses Foto gemacht wurde, die Leuchtstoffröhren wartete.
© Foto: Harald Haack

In der vergangenen Nacht hatte sich die Wolke mit der Vulkanasche über der Nordsee geteilt. Ein Teil zieht jetzt über die Niederlande, ein anderer Teil über Südschweden und ein kleiner Mittelteil über den Süden Schleswig-Holsteins und Hamburg.


Ohne digitale Verstärkung: Gestern Abend, 15. April, am Himmel über Hamburg (Wilhelmburg – Buschwerder Hauptdeich), kurz vor Sonnenuntergang: Bizarre Wolken aus Eiskristallen und mutmaßlich Aerosolen des isländischen Vulkanausbruches aus der Zeit vor Mittwoch.


Ebenfalls ohne digitale Verstärkung: Intensives Farbenspiel schon beim gestrigen Sonnenuntergang. Verursacht mutmaßlich durch Aerosole der Vulkanausbrüche vor Mittwoch. Im Vordergrund Teile der Alten Harburger Elbbrücke (über der Süderelbe). Aber: Ein fast normaler Sonnenuntergang.

© Beide Fotos: Harald Haack


Und so hätte der Himmel aussehen können, wie hier im Jahr 1978 in Kiruna (Nordschweden) bei -28° C und nach einem vorherigen Vulkanausbruch mit der Stärke 5,3 auf Island.
© Analog-Foto, publiziert im Buch „Fotografieren vom Pol bis zum Äquator“ von Siegfried Merkel, Agfa-Gevaert/Knapp, fotografiert vom Hotel Ferrum aus von Harald Haack

Aktualisierung vom 16. April 2010 – 21 Uhr:


Newsbattery-Leser Björn Jacobs erlebte über dem Himmel von Elskop in Schleswig-Holstein heute Abend diese Farbenpracht.
© Foto: Björn Jacobs


Der Abendhimmel etwa zur selben Zeit in den Vier- und Marschlanden an der A25 bei Neuallermöhe. Die vom Vulkan ausgestoßenen Partikel erzeugten in der Erdatmosphäre eine Lichtsäule über der untergehenden Sonne.
© Foto: Harald Haack


Newsbattery-Leserin Ingrid P. war auch auf der A25 unterwegs und erlebte den Abend-Himmel als Beifahrein.
© Foto: Ingrid P.

Weitere Fotos von glühenden Sonnenuntergängen in anderen Teilen Europas, die durch die Vulkanasche verstärkt wurden, zeigt spaceweather.com

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Baustelle Elbphilharmonie in Flammen

Die im Bau befindliche Elbphilharmonie ist seit Jahren Streitobjekt zwischen der Stadt, dem Baukonzern Hochtief, den Generalplanern und den Parteien in der Bürgerschaft. Nachdem nun die Hamburger Morgenpost als April-Scherz vom Verkauf der Namensrechte an eine arabische Fluggesellschaft berichtete, brennt das umstrittene Gebäude. Der Hamburger Senat bereitet sich jetzt offenbar auf eine Verschiebung der für Mai 2012 vorgesehenen Eröffnung der Elbphilharmonie vor. Bewohnern der im Luftzug befindlichen Stadtteile wird geraten Fenster und Türen zu schließen. Es besteht aber mutmaßlich keine Gefahr für Leib und Leben.


© Webcam: elbwetter.de


Aktualisierung von 13.13 Uhr


Es müssen wohl alle bereits installierten Glasscheiben ausgetauscht werden. Sie haben offensichtlich Luft gezogen und scheinen an den Rändern vom Rauchgas beschlagen zu sein.
© Foto: Harald Haack

Meldung vom 2. April 2010:
Beschwerdestelle des Senats für Geschädigte der Elbphilharmonie

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