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Chemisch verletzt. Im Prinzip ja, aber…

Besonders im Industriestandort Deutschland werden von Medizinern, die sich von Konzernen einkaufen ließen, neue medizische Erkenntnisse, die längst international anerkannt wurden, negiert. Hinzu kommt, dass Patienten, die nachweislich durch Chemikalien – beispielsweise durch Holzschutzmittel, sonstige Schadstoffe oder Medikamente – geschädigt wurden, für blöd und verrückt erklärt werden. Menschliches Leid wird damit nicht verringert oder unsichtbar gemacht, es wird auf faschistoide Weise aus dem Bewußtsein der Bevölkerung gelogen. Verbrechen, wie sie besonders in Deutschland zu finden sind und wie sie von Gerichten und so genannten „Gutachtern“ auch noch unterstützt werden. Fragen nach dem Wirken der als exostisch bezeichneten Krankheiten tauchen hierzulande immer seltener auf.

Harald Haack – Nachdem mir mehrere Psychiater unabhängig voneinander bestätigten, dass ich nicht psychisch krank sei, habe ich mich oft gefragt, ob eine Chemische Verletzung einen Enzymmangel verursachen kann und damit die Symptome chemischer Empfindlichkeit. In etwa zeitgleich mit dem Unfall im Oktober 1997, bei dem ich mit einem Bayer-Entlaubungsmittel, einer in Belgien hergestellten Mischung aus Diuron und Amitrol, kontaminiert wurde, ergrauten meine Haare. Jetzt sind sie nahezu schneeweiß.

Nun lese ich im Hamburger Abendblatt folgende Nachricht:

Graue Haare durch Enzymmangel
Graue Haare gelten als eindeutiges Zeichen, alt zu werden. Jetzt haben Forscher der britischen University of Bradford herausgefunden, dass ein Enzymmangel in den Haar-Follikelzellen, die für die Bildung von Haaren verantwortlich sind, für das Ergrauen der Haare sorgt. Die Forscher hoffen jetzt, Mittel gegen die Entstehung grauer Haare entwickeln zu können. (mp)

Als mein Arzt, der Hamburger Neurotoxikologe Karl-Rainer Fabig noch lebte, habe ich mit ihm oft über den Enzymmangel diskutiert und ihm berichtet, dass ich mich nach dem regelmäßigen Genuss von einem Glas Weißbier pro Abend besser fühlte und etwas unempfindlicher gegenüber Parfümen. Sogar bei der Weißbier-Brauerei rief ich in Bayern an, in Erding, und erkundigte mich nach den im Bier enthaltenen Enzymen, konnte aber nicht konkret heraus finden, welche Enzyme im Weißbier nun für mein verbessertes Wohlbefinden verantwortlich zu machen wären. Erfreulicherweise war man seitens der Brauerei sehr hilfsbereit, warnte mich jedoch vor übermäßigem Konsum des Weißbieres; schließlich enthält es Alkohol. Ich gab den Weißbier-Konsum dann bald auf, auch deshalb, um zu sehen, ob sich mein Wohlbefinden wieder verschlechterte. Tatsächlich war es so, doch ich konnte kein Weißbier mehr sehen, mochte es nicht mehr, auch die Weißbiere andere Hersteller nicht. Und meine Haare wurde immer weißer. Wie sollte ich das verstehen?

Fabig brachte natürlich oft den Aspekt der Freien Radikalen ins Gespräch. Einmal war ich so sehr genervt davon, dass ich ihn fragte, wie denn seine Studentenzeit so war, so neben Rudi Dutschke als „Freier Radikaler“. Er nahm es gelassen mit Humor und erzählte mir, wie er eines Tages in der Mönckebergstraße verhaftet wurde – nur weil er zufällig in der Nähe einer Demonstration war und gerade nach einem Hosenkauf ein Kaufhaus verließ. Nun, das Thema „Freie Radikale“ war damit erst einmal abgehakt. Wir könnten es wohl in den Topf zur „Chemischen Verletzung“ legen. Eine Chemische Verletzung setzt möglicherweise Freie Radikale frei und dann haben wir den Schlamassel. Aber wir wissen nicht, wie der Schlamassel beschaffen ist, kennen nur seine Symptome, nicht jedoch seinen Ablauf, seinen „Mechanismus“.

Von chemischen Kampfstoffen ist bekannt, dass diese lebensnotwendige Enzyme blockieren. Daran dachte ich immer. Aber welcher Enzymmangel bzw. welche Blockage von Enzymen verursacht die Fremdstoffmetabolismusstörung? Seltsam ist, dass offenbar kein Wissenschaftler sich damit ernsthaft beschäftigt. Oder vielleicht doch? Wenn ja, wer?

Und dann noch diese Meldung im Hamburger Abendblatt:

Tee kann vor Schlaganfall schützen
Eine regelmäßige Teepause schützt offenbar vor einem Schlaganfall: Um ein gutes Fünftel reduziert sich das Apoplexie-Risiko, wenn man täglich drei Tassen Tee zu sich nimmt. Die positive Wirkung zeigt sich, so eine Analyse der University of California in Los Angeles, sowohl bei grünem als auch bei schwarzem Tee aus der Pflanze Camellia sinensis. Kräuter- und Früchtemischungen haben nicht diese Wirkung. (mp)

Darüber ist in der letzten Zeit viel geschrieben worden und alle Artikel wirken auf mich wie die PR der Tee-Lobby. Hinzu kommt, dass diese University of California in Los Angeles im medizinischen Bereich nicht gerade vertraulich auf mich wirkt, zumal ihre Leistungen vornehmlich im juristischen Bereich zu finden sind. Die UCLA School of Law gehört laut Wikipedia zu den renommiertesten juristischen Fakultäten in den USA.

Und nun noch dies: Hieß es anfangs noch, eine mehrmonatige Kur mit grünem Tee und Grüne-Tee-Kapseln würde zu einem Erfolg führen, heißt es jetzt in einem SPIEGEL-Artikel der tägliche Genuss von 2 Litern grünem Tee würde zum Erfolg führen, der Verringerung der durch Apoplexie verursachten Herzwanddicke. Je dicker die Herzwand, desto schlechter kann das Herz pumpen. Ein Problem, das auch mich betrifft und sich 1996 nach dem Tod meines Vaters erstmals meldete. Ein damals erstmals konsultierter Kardiologe schob meine Herzbeschwerden aber leichtfertig in den psychosomatischen Entsorgungsbereich. Das Herzleiden verschlimmerte sich radikal mit der Chemischen Verletzung und wurde seit 2002 so akut, dass ich auf Nitroglyzerinspray als „Body-Guard“ angewiesen bin.

Die Frage nach den Zusammenhängen erinnert mich das an ein Erdbeben. Der Boden wackelt und viele Hauswände stürzen ein. Aber wieviel Schuld hat eine einstürzende Wand mit dem Einsturz einer anderen Wand?

Und seltsam: Keiner weist mehr darauf hin, dass grüner Tee als am meisten mit Pestiziden belastet bezeichnet wurde. Dem Tee aus ökologischem Anbau stehe ich deshalb sehr skeptisch gegenüber. Wo soll der denn angebaut und geerntet sein? Bei allen anderen Lebensmitteln erfahre ich im Bio-Laden wer und wo die produziert hat. Aber bei grünem Tee heißt es nur lapidar: „Aus ökologischer Landwartschaft“.

Dazu Wikipedia:

Die Pestizide können nach ihren Zielorganismen weiter unterteilt werden:
• Akarizide gegen Milben
• Algizide gegen Algen
• Arborizide gegen Gehölze
• Avizide gegen Vögel
• Bakterizide gegen Bakterien
• Fungizide gegen Pilze, bzw. Pilzkrankheiten
• Herbizide gegen Pflanzen
• Insektizide gegen Insekten
• Molluskizide gegen Schnecken
• Nematizide gegen Fadenwürmer (Nematoden)
• Rodentizide gegen Nagetiere
• Viruzide gegen Viren

Und dazu diese Wikipedia-Weisheit:

Die Begriffe ökologische Landwirtschaft oder biologische Landwirtschaft bezeichnen die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Grundlage möglichst naturschonender Produktionsmethoden unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und des Umweltschutzes. So verzichtet die ökologische Landwirtschaft auf den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel (Fungizide, Herbizide, Insektizide), synthetischer Wachstumsförderer, synthetischer Düngemittel und Gentechnik, wie sie in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Erzeugnisse der ökologischen Landwirtschaft werden beim Verkauf als Bio-Lebensmittel keiner Lebensmittelbestrahlung unterzogen.

Wenn also grüner Tee aus ökologische Landwirtschaft stammen soll, dann sollte er frei von Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden sein, ist aber folglich nicht frei von den restlichen Pestiziden, wie sie in der Auflistung oben enthalten sind.

Halbgare Wikipedia-Definition? Oder: Alles Bio-Etiketten- und PR-Schwindel?

Noch einmal zurück zu den Enzymen. Eine Untersuchung meines Blutes ergab einen zu hohen Wert des sauren Proteins S-100, das als „Tumormarker“ besonders Dermatologen bekannt ist. Mein S-100-Wert lag deutlich unter der Tumor-Marker-Grenze, jedoch über der Grenze, die der Rostocker Arzt Dr. Kuklinski und Kollegen als Grenze für den Nachweis von chemischen Verletzungen, der Kontamination mit Schadstoffen, festgelegt hatten. Ich begann eine Kur mit dem mir empfohlenen Q10-Enzym. Alles aus eigener Tasche bezahlt, denn keine Krankenversicherung zahlt für „Nahrungsergänzungsmittel“. Nach zwei Jahren ergab eine erneute Untersuchung meines Blutes eine drastische Reduzierung des S-100. Auf ärztliches Anraten erhöhte ich sogar die tägliche Dosis. Nach weiteren 6 Jahren jedoch vertrug ich das Q10-Enzym nicht mehr. Es stellten sich nach jeder Q10-Kapsel Herzschmerzen ein. Ich vermute, dass eine Q10-Sättigung erreicht wurde. Interessant ist, dass ich in den Jahren des Q10-Konsums völlig stabil gegenüber Erkältungskrankheiten war. Das ist nun zwar vorbei, seitdem ich das Zeugs nicht mehr einnehme, aber ich bin beschwerdefreier in kardiologischer Hinsicht.

Frische, reine Luft ist wohl die beste Medizin. Wer aber glaubt, sie koste nichts, der irrt. Raucher wollen in Kneipen und auf der Straße rauchen. Parfüm-Junkies wollen die ganze Welt parfümieren. Die Industrie feilscht um CO2-Abgaben und Politiker belasten deshalb Autofahrer und verursachen neben geldgierigen Bankern eine Rezession.

Besonders Deutschland ist zu einem Land von Luftverschmutzern geworden.

Kurbelt geologisches Monstrum die Hurrikan-Häufung an?

Auf dem Grund des Zentralatlantiks, direkt über dem Mittelatlantischen Rücken, scheint es einen Einschlagkrater zu geben, der mit circa 670 Kilometer Durchmesser mehr als doppelt so groß ist wie der bislang größte verifizierte Einschlagkrater, der Vredefort-Krater nahe dem Witwatersrand-Gebirge bei Vredefort in Südafrika. In Google-Earth zeigt sich dieses Monstrum in der auf NASA-Bildern basierenden Tiefsee-Darstellung als nahezu kreisrunde Anomalie mit einem inneren Hauptring und einem äußeren Sekundärring; was typisch für „Sternwunden“, für Astrobleme ist, wie Einschlagkrater auf der Erde seit 1960 auch genannt werden. Pikanterweise existiert um und über dieser Anomalie, die den Mittelatlantischen Rücken zu unterbrechen scheint, nach NASA-Erkenntnissen die Wiege der Hurrikane.

Harald Haack – Weil sich in den vergangenen Jahrzehnten die Tropenstürme gehäuft haben und rasch hintereinander nach Westen driften und zudem die Durchschnittstemperatur der Erde gestiegen ist, die Eiskappen der Pole abtauen, es auch in Europa und besonders in Asien, wie gegenwärtig in Indien, immer häufiger zu Wetterkatastrophen kommt, geht man von einem Klimawandel aus. Der kann inzwischen auch nicht mehr geleugnet werden. Doch die Ursachen des Klimawandels sind nach wie vor umstritten.

So gibt es gibt Studien, die uns Menschen als Verursacher beweisen sollen. Es gibt aber auch Studien, die besonders die Industrien freisprechen. Der Studien-Irrsinn tobt. Krieg in der Wissenschaft, erzwungen von Naturschützern und Industrielobbyisten; in den USA sogar eine Frage christlich-fundamentaler Fanatiker, die im Klimawandel ein Wirken Gottes sehen wollen sowie einer christlichen Sekte, welche die bisherigen Erkenntnisse der Wissenschaft negiert und nach Gutdünken umdichtet. Und scheinbar über allen schwebend gibt es jetzt eine Studie, die unabhängig von der Frage, wer daran schuld ist, untersuchte, wo und wie Tropenstürme entstehen und was deren Häufung begünstigt.

Das warme, äquatoriale Atlantikwasser soll es sein, wodurch die Tropenstürme überhaupt entstehen. So das Ergebnis der neuesten Studie und das scheint wie eine Binsenweisheit zu klingen. Wussten wir das nicht auch schon vorher?

Am Äquator erwärmt sich das Meereswasser besonders, verdunstet, bildet Wolken. Je wärmer das Wasser, desto besser funktioniert der Saugeffekt der Wirbel, die sich durch die Coriolis-Kraft bilden. Und je großflächiger das Wasser, umso ungehinderter kann ein Wirbel zu einem Tropensturm heranwachsen.

Untersuchungen der NASA belegen, dass die Kinderstube der Tropenstürme des Zentralatlantiks in Nähe des Äquators zu suchen ist. Bislang nahm man an, nur die Erwärmung der Luft in dieser Tropenregion führe zur Bildung der Hurrikane. Aber die Studie eines Teams um James Elsner von der Florida State University in Tallahassee belegt: Es ist auch das warme Wasser.

Nun könnte man annehmen, der Zentralatlantik müsse sich durch den Klimawandel erwärmen. Doch dieses Modell könnte allenfalls bei einem Flachwassermeer wie die Nordsee funktionieren, in der übrigens die Artenvielfalt zugenommen haben soll – begünstigt durch die Warmwasserzufuhr aus dem Golfstrom. Für die Tiefseezonen scheidet die Erwärmung durch solare Wärmestrahlung zunächst aus, wenn man von der vertikalen Umwälzung der Wassermassen absieht. Es muss also noch eine zusätzliche Ursache für die Erwärmung des Atlantiks geben. Und die scheint nun gefunden.

Ständige Messungen der NASA sowie des USGS verweisen nämlich konkret auf eine Anomalie in der Tiefsee des Zentralatlantiks, wo sich das Wasser erwärmt und oberen Wasserschichten, die sowieso schon erwärmt sind, noch einmal kräftig einheizt.


Die Wege der Tropenstürme verweisen auf ihre Wiege, den Zentralatlantik…
© Google Earth / NASA


…wo es eine kreisrunde Anomalie auf dem Meeresgrund gibt – hier entsprechend heller farbig markiert entsprechend der vorhandenen kreisrunden Verteilung.
© Google Earth / NASA /Newsbattery


Die Anomalie scheint die Wulst des Mittelatlantischen Rückens, der sich ständig durch Lava erweitert, zu unterbrechen. Auffällig ist hier, wie auch an anderen Stellen, ein durchgehender, quer verlaufender Graben.
© Google Earth / NASA /Newsbattery


Auf dem seismic monitor der IRIS wird der Mittelatlantische Rücken durch eine Vielzahl lilafarbener Punkte angezeigt, wobei jeder Punkt für ein Erdbeben der letzten 5 Jahre steht. Interessant hierbei: Die oben im Text beschriebene Anomalie fällt hier durch seismische Nichtaktiviät auf.
© seismic monitor / Newsbattery

Kurbelt dieses geologisches Monstrum die Hurrikan-Häufung an?
Als ich dieser Frage nachging, entdeckte ich mit Hilfe der in Google-Earth veröffentlichten NASA-Daten diese Anomalie im Zentralatlantik, die wirklich aussieht wie das Fragment eines riesigen Einschlagkraters.

Ich sage nicht, es könnte das gesuchte Atlantis sein, weil ich vermute, dass es sich hier um eine Masse handeln könnte, die über dem Mittelatlantischen Rücken zu liegen kam, als sich die Wulst, aus der ständig Lava austreten und schnell erstarren soll, schon längst in Folge der Kontinetaldrift gebildet hatte. Diese erdbebenarme Anomalie könnte entweder eine kalte Zone sein, weil sich die Magmaströme unter der Kruste einer Laune der Natur folgend ausgerechnet dort geteilt haben und diesen Bereich umgehen oder aber, was ich plausibler finde, eine erdfremde, inzwischen größtenteils erodierte Masse ist, die vom aufströmenden Magma wie eine Herdplatte erhitzt wird und damit auch das Wasser in der Tiefsee erwärmt und dieses dann das Oberflächenwasser – zusätzlich zu den bisher bekannten Ursachen. Oder müsste diese Anomalie als kaltes Gebilde verstanden werden, woran sich die Brüche des Mittelatlantischen Rückens „schubbeln“ und wodurch ringsum vermehrt abgegebene Erdwärme das Wasser der Tiefsee zwar geringfügig, aber permanent und wirksam fürs Klima erwärmt?

Ob diese Anomalie ursächlich mit der Erwärmung des Wassers zu tun hat und ob es tatsächlich Reste eines uralten Einschlagkraters sind, werden Untersuchungen zeigen müssen. Das deutsche Forschungsschiff METEOR hat die betreffende Region bisher leider nur am südwestlichen Rand überquert und interessante, aufschlussreiche Daten gesammelt.

Ob es möglicherweise sogar das versunkene Atlantis ist, darüber aber kann nur spekuliert werden. Ein schönes Thema, das eine Vielzahl von „Gläubigen“ produziert hat und mit dem immer wieder Geld verdient wird. Einer der deutschsprachigen Autoren, die mit ihren versponnenden Büchern über Atlantis kräftig abkassierten, droht Kritikern neuerdings mit einer Strafanzeige wegen „Geschäftsschädigung“.

Aktualisierung vom 10.9.2008:
Am südöstlichen Rand der kreisrunden Anomalie gab es heute ein heftiges Erdbeben.

Dazu folgende Daten:

== PRELIMINARY EARTHQUAKE REPORT ==

***This event supersedes event AT00105210.

Region: CENTRAL MID-ATLANTIC RIDGE
Geographic coordinates: 8.001N, 38.687W
Magnitude: 6.4 Mw
Depth: 10 km
Universal Time (UTC): 10 Sep 2008 13:08:15
Time near the Epicenter: 10 Sep 2008 10:08:15
Local standard time in your area: 10 Sep 2008 14:08:15

Location with respect to nearby cities:
1307 km (812 miles) N (359 degrees) of Fortaleza, Brazil
1542 km (958 miles) ENE (76 degrees) of CAYENNE, French Guiana

ADDITIONAL EARTHQUAKE PARAMETERS
________________________________
event ID : US 2008wubm

This event has been reviewed by a seismologist at NEIC
For subsequent updates, maps, and technical information, see:
http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsww/Quakes/us2008wubm.php
or
http://earthquake.usgs.gov/

National Earthquake Information Center
U.S. Geological Survey
http://neic.usgs.gov

Das höchst seltsame, gruselige Monster von Montauk

Ein Monsterwesen füllt haufenweise YouTube-Videos. An diesem Wochenende erreichte die Diskussion auch die schwedische Boulevardzeitung Aftonbladet, ganz so, als wenn die spektakulären neue Morde und Skandale, über die die Zeitung berichten konnte, nicht mehr ausreichten. Aufgeregt erklärt der TV-Reporter Eric Larsson den kuriosen Fund vor einem Affengehege in einem weiteren Video.

Harald Haack – Östlich von New York City erstreckt sich eine lange Insel, Long Island genannt, an deren östlichstem Ende Montauk liegt. Jenna Hewitt, soll sie heißen, die Anfang August am Strand den Kadaver eines unheimlich aussehenden Tieres gefunden hatte. Das Rätselraten ist derzeit immer noch groß, ob es das Ergebnis geheimer militärischer Forschung, ein außerirdisches Wesen oder die Missgeburt eines Hundes, einer Schildkröte oder eines fetten Huhnes ist.

Mit dem Schnabel anstelle einer Hundeschnauze erinnert das tote Wesen tatsächlich an eine Schildkröte ohne Rückenpanzer. Hatte das Tier, eine Meeresschildkröte, seine Panzerschale verloren und war daraufhin verendet und von den Wellen an den Strand gespült worden? Wenn es an dem Kadaver nicht die Läufe eines Hundes gebe, wäre dies eine plausible Erklärung. So vermuten einige amerikanische Blogger nun, es mit dem Ergebnis von Tierversuchen zu tun haben; andere witterten dagegen einen fiesen Marketing-Hoax, um den Strand von Ditch Plains in die Weltöffentlichkeit zu bringen, alles mit Hilfe einer berühmten amerikanischen Fotobearbeitungssoftware am heimischen Computer gemacht.


Ein eigenartiges Objekt am rechten Vorderlauf des Kadavers sorgt für zusätzliches Stirnruntzeln: War dieser Stoffrest Teil einer Fessel? Oder ist es nur ein Stück Seetank aus dem Meer? Wahrscheinlich soll man diese Fragen stellen, denn offensichtlicher konnte das Teil kaum platziert werden; womit dies ein Beweis für eine Fälschung sein könnte.


Merkmale, die auf eine fototechnische Manipulation hinweisen: 1 = vom gesamten Foto abweichende Glätte der Stellen, an denen mutmaßlich ein Composit-Teil eingefügt wurde; 2 = ungenügend zum Eingefügten angepasste Bildteile eines Basis-Fotos. Hier möglicherweise das Fragment eines behaarten Hundeohres, mit einer Pseudokante, d.h. einem erfundenen Merkmal, verspielt eingearbeitet. Dem Bildbetrachter wurde es zudem überlassen, zu entscheiden, wo genau sich die Augen des toten Wesens befinden. Gearbeitet wurde hier zusätzlich mit der Eigenschaft des menschlichen Gehirns, fehlende Dinge des Gesehenen mit einem vermeintlichen Erkennen zu ersetzen: „Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht.“ Hat die „Bestie“ denn nun die Augen starr geöffnet oder die Lider geschlossen?


Montauk am östlichsten Zipfel von Long Island (NY).

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Wissenschaftliche Sensation: „Seeungeheuer“ in schwedischem See entdeckt

Der Gewerbeverein der schwedischen Gemeinde Svenstaviks hat offensichtlich eine gute Möglichkeit gefunden den Fremdenverkehr anzukurbeln: Ein legendäres Seeungeheuer. Seit nunmehr 300 Jahren soll es dort Aufzeichnungen über Sichtungen dieses „Monsters“ geben. Doch klingt dies nicht nach einem billigen Saure-Gurken-Zeit-Abklatsch von „Nessie“, dem Ungeheuer von Loch Ness?

Harald Haack – Im dem sehr tiefen und kalten See namens „Loch Ness“ geisterte es ebenfalls durch die Jahrhunderte, wenn man den alten Sagen glaubt, die wohl größtenteils im 20. Jahrhundert zusammen gereimt wurden. Immer wieder soll es Sichtungen gegeben haben, doch niemand konnte als Beweise für die Existenz eines urzeitlichen Wesens, wie einigen Wissenschaftler mutmaßten, wirklich gute Fotos vorlegen. Alles was man dort im Wasser sah, beflügelte mehr durch Verschwommenheit die Fantasie, in die sich viel Wunschdenken mischte, als eine scharfe realistische Abbildung hätte überzeugen können. Groß angelegte Expeditionen brachten bislang nur ein wirklich klares Ergebnis: Im Loch Ness ist es kalt, dunkel und leer.

In Schweden jedoch gelang es nun einen eigenartigen Fisch mittels einer Überwachungskamera unter Wasser zu filmen. Man sei sich sicher, dass es weder ein Hecht noch ein Barsch ist, sagte Gunnar Nilsson, der Vorsitzender des Gewerbevereins der Gemeinde Svenstaviks. Der Fisch ähnelt zwar einem Stör, doch die Flossen sowie die mit weißen Flecken überzogene Haut verweisen auf eine andere Gattung. Überdies fehlen die für einen Stör typischen, knorrigen Flankengrade. Allerdings erinnert das lange Maul wieder an einen Hecht oder Stör. Ein Mischwesen also? Oder vielleicht doch nur ein Hecht, dem, um den Fremdenverkehr in der Gegend anzukurbeln, geleugnet wird, ein Hecht zu sein?

Wer sich das schwarzweiße Video ansieht, wird feststellen, dass durch die Linsenverzerrung des Objektivs der unter Wasser stationierten Kamera das Maul des Fisches lang gezogen wirkt und sehr wahrscheinlich kürzer ist. Und mit dieser kürzeren Schnauze könnte es sich bei diesem „Ungeheuer“ um ein Urzeitwesen handeln, um eine Süßwasser-Version eines Quastenflossers, wenn es die typischen, großen Schuppen bei dem unheimlichen Fisch gebe, der interessiert die Unterwasserkamera beäugt.

Etwa 70 Arten und 28 Gattungen sind der Wissenschaft inzwischen bekannt, von denen die meisten vom mitteleren Devon vor 400 Millionen Jahren bis zur mitteleren Kreidezeit lebten. Überliefert wurden sie als Fossil. Sie galten längst als ausgestorben, als eine Art der Quastenflosser 1938 im Indischen Ozean entdeckt wurde und für eine Sensation sorgte. 1997 wurden vor Sulawesi Exemplare einer weiteren Art gefunden. Vielleicht markiert dieses Jahr einen weiteren Meilenstein in der Erforschung dieser so genannten Latimeria, denn alle bisher entdeckten Exemplare lebten im Meer und nicht in einem schwedischen Binnensee. Es wäre doch ein Gewinn für den Fremdenverkehr! Und: Muss doch nicht gleich jeder wissen, dass der Fisch ein Hecht ist. In Schweden nimmt man das wohl nicht so genau.

Da immer wieder Sichtungen am See gemacht wurden, hatten die Schweden in Zusammenarbeit mit der Provinz Jämtland im Juni sechs Kameras eingerichtet, darunter zwei Unterwasserkameras. Die Geschichte ist also echt und kein Touristen-Ulk, eine findige PR-Story für eine vergessene Region. Eigenartig ist jedoch die Sichtung eines weiteren Wesens, das an eine aalartige Qualle erinnert. Vielleicht handelt es sich um den Leich des mutmaßlichen „Süßwasser-Quastenflosser“, der sich als Hecht ganz wohl in dem Gewässer fühlt, wie es scheint. Oder sind Hecht mit den Quastenflossern verwandt? Die Ähnlichkeit jedenfalls ist nicht zu leugnen.

Umfassende Information, alles nur in schwedischer Sprache, und die Videos zeigt die WebSeite Storsjöodjuret.

Der Besuch lohnt sich auch ohne Schwedisch-Kenntnisse. X-Files auf Schwedisch! Wer will, kann sich immerhin des Google-Translators bedienen, der seit kurzem auch Schwedisch-Deutsch beherrscht. Und rätseln Sie mit: Was ist dieser Fisch in dem Schwarzweiß-Video der schwedischen Unterwasserkamera, die ihn angeblich automatisch aufzeichnete und mit seinen Bewegungen sofort „Monster-Alarm“ auslöste? Hecht oder Quastenflossers? Oder eine simple PR-Ente?

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