Archiv der Kategorie 'Technik'

Thundercat-Racing am 23. Mai in Bassenfleth

„Wir gehen ins Rennen, wenn andere bereits aufgeben“ ist das Motto der Thundercat Rennserie in der German Inflatable Powerboat Association, kurz G.I.P.A. Diese recht neue Sportart in Deutschland sorgt neben Langstreckenrennen vor allem durch ufernahe Rundkurse sowie spektakuläre Brandungsrennen für Begeisterung bei den Zuschauern. Das P750 Thundercat Racing ist die derzeit am stärksten wachsende Klasse im internationalen Motorboot-Rennsport.

Rolf Fischer - Entstanden aus Brandungsrettungsbooten, die entwickelt wurden, um Menschen aus Seenot in starken Strömungen und Wellenschlag zu bergen, entwickelte sich daraus in Südafrika eine Rennsportart. Von dort startete dieser Sport seine internationale Sportkarriere über Australien, Neuseeland, Großbritannien, Skandinavien und kam vor drei Jahren nach Deutschland. Hier sind die Umweltauflagen einiger Bundesländer aber eher ein Bremsklotz in dem schnellen Fortschreiten dieser Sportart.

Ich meine, beim Hafengeburtstag lassen Hamburgs Verantwortliche lieber eine Schweizer Militär-Jet-Staffel 300 Meter über den Köpfen der Zuschauer hinwegblasen, als fünf mit maximal 750-ccm-Motoren ausgestattenden Gummibooten einen kleinen Auftritt zu gönnen. Wie gesagt, Ihr Ursprung kam aus der Rettung!

Bei der Regatta in Bassenfleth legte eine Auslosung die Starterposition fest, kein Qualifying, wie beispielsweise in der Formel 1. Diese Option steht aber der Rennleitung offen. Dann wird im klassischen Le-Mans Stil gestartet, die Co-Piloten hechten nach dem Startschuß zu ihren Booten, die dort von den Piloten auf Position gehalten werden. Auf ein Finish wie in der Renndisziplin „Surf“, also mit voller Geschwindigkeit auf den Strand aufzufahren, wurde aus Kostengründen verzichtet. Ein verbeulter Propeller schlägt immerhin mit mind. Euro 300,- zu Buche.

Einige hundert Zuschauer waren ausser den sonst üblichen Badegästen zum Strand gekommen, um bei herrlichem Wetter das spannende Rennen zu verfolgen. Auf den angrenzenden Parkplätzen und den Slipanlagen waren Autokennzeichen sogar aus dem Süden Deutschlands zu erkennen. Das Rennen bestand aus 6 Runden, die von den teilnehmenden 9 Booten zu absolvieren waren. 2 Boote fielen aus, zum einen durch Motorschaden, zum anderen fehlte einem Team die notwendige Kondition, alle Runden durchzustehen.

Gewinner der Tageswertung war das Team Krieten Shipping, Guido Krieten und Kolja Raddatz. Eine Sondereinlage für unseren Fotgrafen vollzog am Ende des Rennens noch Markus Hinz, genannt „Zottel“ Er zeigte, was es heißt, auf den Warzen zu tanzen. Keine Sorge, er landete das Boot immer wieder sicher auf den Kufen.

Das nächste Rennen wird am 18. Juni in Rerik an der Ostsee stattfinden. Im Rahmen des Hawaiian Sports Festival werden auch die Thundercats dort zum Einsatz kommen

Hier noch einige Daten zu den Booten:

Rennklasse: P 750 Thundercat
Bootstyp: Schlauchbootkatamaran mit Tunnelrumpf und Frontspoiler
Abmessung: ca. 4,10×1,80m
Bootsgewicht: ca. 75kg
Motoren: Zweitakter mit max. 750ccm
Motorengew: ca. 75kg
Leistung: Standardmotoren 50PS, modifizierte Motoren bis über 80PS
max. Geschw. Über 100km/h, im Rennsetup deutlich weniger
Bootsausstattung: Fußschlaufen für Pilot und Co-Pilot, Spezial-Pinnenverlängerung, Lenkungsdämpfer, Edelstahl-Rennpropeller
Kosten: rennfertiges Paket, ca. 10.000 Euro


Dieser Stunt wird im Fachjargon „auf den Warzen reiten“ genannt. Hier vorgeführt durch Markus „Zottel“ Hinz, Mitglied des Thundercat Racing Teams Deutschland. Und, keine Sorge; Zottel landete mit seinem Boot wieder sicher auf den „Kufen“.


© alle Fotos: Rolf Fischer (rfseevetal), Seevetal

Hochspannungsleitungen „behindern“ Hochtief-Hubinsel Thor

Lange Gesichter an der Überseebrücke in Hamburg. Die Hubinsel Thor sollte heute um 13 Uhr getauft werden, aber Schaulustige und Journalisten vermissten sie. Ein mediales Donnerwetter drohte. Hatte die Firma Hochtief, die für die Hubinsel zuständig ist, übrigens auch für den Bau der Elbphilharmonie, die Öffentlichkeit genarrt?

Harald Haack – Geplant ist, dass die Hubinsel „Thor“ bei der Einlaufparade des 821. Hafengeburtstags vorne mitfahren wird. Unter den traditionellen Windjammern wäre dies ein ungewöhnliches Bild. Hafengeburtstagsmoderator Christoph Schumann hatte Journalisten erklärt, der Schwerpunkt des Hafengeburtstags sei in diesem Jahr nicht wie im Vorjahr auf die Vergangenheit ausgerichtet, sondern auf die Gegenwart und auf die Zukunft, auf Klima- und Umweltschutz. Doch wie passt dies zusammen – so kurz nach dem kürzlichen Unglück der Bohrplattform „Deepwater Horizon“ vor Floridas Küste und der nachfolgenden Umweltkatastrophe durch austretendes Öl oder nach dem Drama auf der brennenden Bohrinsel „Thistle Alpha“ in der Nordsee im November 2007?


Die Hubinsel „Thor“ heute um 15 Uhr auf der Elbe auf ihrem Weg nach Hamburg. Rechts im Hintergrund die Hochspannungsmasten an der Hetlinger Schanze.


© Fotos: Rolf Fischer

Mit der Suche und der Förderung von Erdöl soll die neu gebaute Hubinsel „Thor“ nichts zu tun haben. Sie soll beim Aufstellen von Windrädern in der Nordsee eingesetzt werden.

Pressetext Hochtief:
Mit der neuen Hubinsel Thor rüstet HOCHTIEF sich noch stärker für die Entwicklung und den Bau neuer Offshore-Windparks. Die Plattform ist eine der größten Hubinseln für die Montage von Windenergieanlagen (WEA) auf See. Zudem ist sie ein leistungsstarkes Gerät für weitere maritime Großprojekte, wie den Hafenbau oder für Pfahlgründungen groß angelegter Brücken. Ihre 82 Meter langen Beine ermöglichen Arbeiten in bis zu 50 Meter Wassertiefe. Der fest installierte 500-Tonnen-Kran ist ausgelegt für sicheres und effizientes Arbeiten vom Wasser aus.

Damit sie dabei aber nicht umkippt, hat sie extrem schwere Stelzen, d.h. Beine erhalten. Und diese Beine, die während der Fahrt der Hubinsel, die auch ein Schiff ist, hoch aufragen, sollen der Grund für ihr heutiges „Schwänzen“ im Hamburger Hafen sein. Ein Pressesprecher von Hochtief teilte der Presse in Wedel heute mit, es gebe Probleme mit den über die Elbe bei der Hetlinger Schanze gehängten Hochspannungsleitungen. Die Stelzen der „Thor“ seien zu hoch, um sicher unter den Stromleitungen durchfahren zu können. Seitens des Stromversorgers Vattenfall erfuhren wir, dass für die betreffenden Hochspannungsleitungen das Unternehmen transpower stromübertragungs gmbh zuständig ist und seitens transpower war zu erfahren, dass es keine Anfrage zur temporären Abschaltung der Hochspannungsleitungen über die Elbe, die übrigens die höchste Querung Europas sein soll, gab. Unser Reporter war einer Einladung von Hochtief gefolgt und bei der Hubinsel auf der Elbe auf dem Schiff einer bekannten Hamburger Ausflugsreederei. Und er stand dort an Bord nahe einem Lautsprecher der Presse-Konferenz als jemand der Hochtief-Mitarbeiter sagte: „Hochtief hält grundsätzlich die Termine ein.“

Nun gut, mit 24 Stunden Verspätung soll die Taufe der Hubinsel morgen um 13 Uhr vor der Überseebrücke stattfinden. Wer Taufpatin sein wird, wurde auf der heutigen Pressekonferenz noch nicht verraten.


Technische Daten der „Thor“


Abmessungen (Ponton): Länge 70,00 m/Breite 40,00 m/Höhe 6,00 m
freie Decksfläche 1 850 m2

Beine:
Länge 82,00 m/Durchmesser 3,70 m Durchmesser der Füße 8,50 m

Einsatzdaten:
Tiefgang (min.) 3,50 m / (max.) 7,00 m Einsatztiefe 50,00 m Zuladung 3 300t Deckslast 15,00 Vm2 Hubkraft 10 000 t

Kransystem:
Schwerlastkran, Kapazität 500V15 m (Liebherr BOS 14000)

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Die Crew der „Thor“. Kleines und Großes Bild: Zwei Piloten der Bundeswehr-Luftwaffe schienen sich auch für die „Thor“ zu interessieren und schossen im Tiefstflug über das Schiff mit den Medienmitarbeitern hinweg.


© Fotos: Rolf Fischer

Aktualisierung von 15.24 Uhr – 5. Mai 2010:

Die Stelzen der Hubinsel werden um 6 Meter herabgelassen. So sollen nach oben hin, beim Wasserstand der Passage, 8 Meter Sichterheitsabstand zu den Hochspannungsleitungen bleiben.

Aktualisierung von 16.15 Uhr – 5. Mai 2010:


Die Thor fährt gerade unter den Hochspannungsleitungen hindurch. Geschwindigkeit: 3,3 Knoten. Begleitende Schlepper: Bugsier 9 (vorne) und Bugsier 10 (hinten).
© Kartengrafik: Marinetraffic.com


Das war knapp, aber die Thor kam durch.
© Foto: Rolf Fischer

Aktualisierung von 16.25 Uhr – 5. Mai 2010:


Die Schlepper scheinen die Leinen von der „Thor“ gelöst zu haben.
© Kartengrafik: Marinetraffic.com


Letzte Aktualisierung: 22.40 Uhr – 5. Mai 2010

Baustelle Elbphilharmonie in Flammen

Die im Bau befindliche Elbphilharmonie ist seit Jahren Streitobjekt zwischen der Stadt, dem Baukonzern Hochtief, den Generalplanern und den Parteien in der Bürgerschaft. Nachdem nun die Hamburger Morgenpost als April-Scherz vom Verkauf der Namensrechte an eine arabische Fluggesellschaft berichtete, brennt das umstrittene Gebäude. Der Hamburger Senat bereitet sich jetzt offenbar auf eine Verschiebung der für Mai 2012 vorgesehenen Eröffnung der Elbphilharmonie vor. Bewohnern der im Luftzug befindlichen Stadtteile wird geraten Fenster und Türen zu schließen. Es besteht aber mutmaßlich keine Gefahr für Leib und Leben.


© Webcam: elbwetter.de


Aktualisierung von 13.13 Uhr


Es müssen wohl alle bereits installierten Glasscheiben ausgetauscht werden. Sie haben offensichtlich Luft gezogen und scheinen an den Rändern vom Rauchgas beschlagen zu sein.
© Foto: Harald Haack

Meldung vom 2. April 2010:
Beschwerdestelle des Senats für Geschädigte der Elbphilharmonie

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Hamburg plant Gesetz zur Regelung der Bespitzelung

Das Gesetz soll genau regeln, wo öffentliche Stellen Kameras aufstellen und wie lange die Bilder gespeichert werden dürfen, berichtet die Tageszeitung «Die Welt» (Donnerstag- Ausgabe). In der Hansestadt seien zahlreiche Kameras installiert, für die es bisher keine Rechtsgrundlage gebe, kritisierte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar. Darunter seien rund 90 Geräte an Dienstgebäuden, 41 an staatlichen Museen und 73 an Hochschulen. Mit einer Initiative will Caspar die Bevölkerung zudem stärker für die Belange des Datenschutzes sensibilisieren.

Gila Akkers – Die Frage, wer den Wahnsinn mit der Kameraüberwachung erfunden habe, müsste eigentlich mit „die Briten“ beantwortet werden. Denn besonders in Großbritannien lässt sich damit immer noch viel Geld verdienen. Anderswo aber, wie in Hamburg, gilt es als Prestige eine Kameraüberwachung als Webcam zu betreiben. Jene Webcam einer Rechtsanwaltskanzlei, die den Rathausmarkt zeigt, zählt damit noch zu den harmlosen Kameras. Sie bieten nur einen Überblick. Anders jedoch die Webcam eines Unternehmens, das seinen Tätigkeitsbereich im Anbahnen von Geschäften mit russischen Partners sieht. Die Kamera lässt sich von jedem Internetanschluss aus fernsteuern und ermöglicht Naheinstellungen von KFZ-Kennzeichen und den Gesichtern von Passanten. Die Bilder können gespeichert werden. Entweder auf dem heimischen PC oder in dem von dem Unternehmen angebotenen „Fotoalbum“.


Spionage für Jedermann von der Alster bis zum Hamburger Hauptbahnhof. Nicht nur KFZ-Kennzeichen können damit entziffert werden, sondern auch das Kleingedruckte auf Müllkästen.
© Copyright Ost-West-Businessconnect GmbH 2010

Ob diese Webcam auch zu jenen Überwachungskameras zählt, deren Einsatz Hamburg nun mit einem Gesetz besser regeln und damit den Datenschutz verstärken will, wurde leider noch nicht bekannt. Geregelt werden soll künftig genau, wo öffentliche Kameras aufgestellt und wie lange die Bilder gespeichert werden dürfen, schreibt das Springer-Blatt „Die Welt“ in seiner Donnerstag-Ausgabe. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar soll demnach kritisiert haben, in Hamburg seien zahlreiche Kameras installiert, für die es keine Rechtsgrundlage gebe. Darunter seien rund 90 Geräte an Dienstgebäuden, 41 an staatlichen Museen und 73 an Hochschulen. Mit einer Initiative will Caspar die Bevölkerung zudem stärker für die Belange des Datenschutzes sensibilisieren.

Möglicherweise wird es die Webcam „Blick auf die Alster und den Glockengießerwall“ bald nicht mehr geben und der russische Geheimdienst oder private Schnüfflerdienste wären dann mutmaßlich mit einem Kameraauge blinder.


Satire von Icca Noor vom 15. April 2008.

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Kunst und Kitsch, weil’s so heftig weihnachtet

Vorweihnachtszeit: Jetzt wird wieder die Konsum-Sau raus gelassen. Waffen-Lobbyist Johannes Kahrs (SPD) will aber, dass morgen auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburgs City die Lichter ausgehen, aus Solidarität mit den Rauchern, denn im Senat wird es eine Abstimmung über ein endgültiges Rauchverbot in Gaststätten geben. Als wenn er den Senat mit dieser Aktion erpressen könnte! Denn Hamburg hatte seine Weihnachtsbeleuchtung auf blendend grelle LED-Lampen umgestellt. Ein Wohltat also, wenn die Lampen zeitweise mal ausgeschaltet sind. Zur heutigen Pro-Raucher-Demo sollen laut Rundfunk nur rund 40 Raucher gekommen sein. So kümmern wir uns nicht weiter darum und wenden uns hier nun rauchfrei der Kunst und dem Kitsch zu.

Harald Haack – Während in Kopenhagen ums Klima gestritten wird und Autofahrer wieder einmal als Umweltsünder gebrandmarkt werden – obwohl es doch eigentlich die Automobil- und Ölindustrie ist, die umweltfreundliche Lösungen für den Individualverkehr immer noch bremst – kam mir die Idee, einem Kurierdienst mit einem Weihnachts- und Neujahrsgruß unter die Arme zu helfen. Ausschlaggebend dafür war eine E-Mail von Reallusion für seine Crazy-Talk-Kunden. Seit kurzem bin ich nämlich munterer Nutzer der neuen CrazyTalk-6.0-Version. Damit sind nun auch – im Gegensatz zur vorherigen Version 5 – Dialoge mit zwei Protagonisten möglich.

Doch noch einmal von vorne: Wer einer Banane, einer Tomate oder das Merkel das Sprechen beibringen möchte, für den bietet CrazyTalk von Reallusion eine lustige Hilfe. Grundvoraussetzung sind Fotos von den künftigen Plappermäulchen oder Gesangsbarden. Das Merkel sollte seine Lippen auf dem Foto geschlossen haben, denn CrazyTalk trennt die Lippen in der Animation lippensynchron zu einer vorher erstellten oder vorhandenen Tonaufnahme. Unser schwedisches Satireteam Icca Noor arbeitet übrigens damit.

Für ein Arbeitsbeispiel durften wir ein Kunstwerk des Berliner Künstlers Martin Mißfeldt verwenden:


Unser Beispielvideo mit einer Freudschen Fehlleistung des Denk- und Sprechapparates vom Merkel.

Den O-Ton vom Merkel fanden wir in einem Interview und verwenden ihn als Zitat. Die Animation der von uns ausgesuchten Karikatur, für die uns Martin Mißfeldt freundlicherweise seine Erlaubnis erteilte, ist über wenige Schritte in CrazyTalk kinderleicht.


Das Merkel wird angepasst. Linke Gesichtshälfte (aus der Sicht vom Merkel) hier (fast) schon perfekt.


Mimik von der Stange als Basis. CrazyTalk bietet aber auch die Möglichkeit die Mimik individuell anzupassen.


Hübsche oder stechende Augen nach Belieben.


Das Merkel beim Zahndoktor: Gebisse stehen zur Auswahl.

Nach dem Laden des Bildes verlangt die Software eine grobe Positionierung der äußeren Augen- und Mundwinkel sowie eine Anpassung an die Gesichtsform. Mehrere Presets stehen dafür zur Verfügung. Dies geschieht alles in der Abteilung „Model“. In der Abteilung „Script“ wird die Audio-Datei ausgesucht und das ist eigentlich schon alles. Doch das war es in der Version 5. In der verbesserten Version 6 lassen sich nun noch die Gesichtspartien konkreter anpassen. Und wie auch schon in Version 5 gibt es Presets für Augen und Zähne. Auch die Verwendung eigener Vorlagen ist möglich.

Doch nun von der Kunst zum Kitsch: Haben Sie schon einmal singende Autos gesehen? Eine E-Mail von Reallusion mit einer freien Weihnachtsgabe für CrazyTalk-6-Kunden brachte mich auf die Idee. In der Vorlage von Reallusion sind noch zwei singende Schneemänner zu sehen. In meiner Cover-Version sind es nun zwei Lieferwagen. Animiert mit CrazyTalk 6. Das Composite erfolgte in Adobe Premiere Pro CS4, auch erfolgte die Animation des Firmenlogos in dieser Adobe-Software und für die Musik fürs Logo kam Adobe Audition zur Anwendung.

Übrigens: Es lohnt sich wirklich die Adobe Softwares nicht einzeln, sondern in der Production-Premium-Suite zu kaufen. Einzeln gekauft sind sie nämlich wesentlich teurer. Am preiswerten ist allerdings CrazyTalk von Reallusion, und es geht auch nur mit CrazyTalk. Die Plapper-Machwerke lassen sich in verschiedene Formate rendern.


„Lalala“ trällernde Autos.
© Graphiken und Video „Das Merkel“: Newsbattery.eu / Martin Mißfeldt
© Video „Eine frohe Weihnacht…“: Reallusion / Harald Haack / LS-Express.eu

Unsere Video-Empfehlung:

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