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Garmin warnt vor falscher Routenführung in den Niederlanden

Wer die City Navigator Europa NT und NTU, Datenbankversion 2013.40. verwendet, sollte die Warnung des Herstellers von Navigationsgeräten ernst nehmen. Straßenabschnitte in den Niederlanden könnten falsch angezeigt werden.

J.J. Maryse – Garmin ermittelte, dass bestimmte Straßenabschnitte in den Niederlanden eine falsche Zuordnung für Einbahnstraßen aufweisen. Dies führe dazu, dass die Routenführung für kurze Strecken bestimmter berechneter Routen entgegen dem Verkehrsfluss verläuft. Besonders Kreisverkehre oder Straßen mit nicht kontrollierten Zufahren seinen betroffen.

Das Problem betreffe den City Navigator Europa NT und NTU, Datenbankversion 2013.40. Diese Datenbankversion wurde am 27. Februar 2013 zum Herunterladen bereitgestellt. Das Problem betreffe daher persönliche Navigationsgeräte von Garmin, auf die seit diesem Datum die genannte Datenbankversion heruntergeladen wurde. Dasselbe Karten-Update ist auch auf einer SD-Speicherkarte als Zubehör erhältlich.

Betroffene Nutzer der Navigationsgeräte sollten, wie im Benutzerhandbuch angegeben, stets die Verkehrslage, also Straßenschilder und Verkehrsfluss beurteilen, bevor sie auf die GPS-Empfehlungen bzw. -Routenvorschläge ihres Garmin-Gerätes folgen. Wenn Sie also auf ein Bahngleis oder in eine Telefonzelle oder auf einen Friedhof oder ähnliches geleitet werden, sollten Sie die vorgeschlagene Route ignorieren und wissen, dass dies „Käse“ ist.

Garmin arbeitet derzeit angeblich an einem Datenbank-Update zur Begebung des Problems. Es soll voraussichtlich Ende April 2013 verfügbar sein.

Der neue japanische Leichtsinn

Erdbeben sind in Japan keine Seltenheit. Tsunami auch nicht. Aber offensichtlich möchte man in dem „Land der aufgehenden Sonne“ nicht darauf verzichten und schafft sich welche. Japanische Forscher haben nun eine Methode entwickelt, um Methanhydrat aus dem Meeresboden zu fördern. Mit diesen Gasvorräten könnte sich das Land aber wahrscheinlich nicht nur mit Energie versorgen, sondern auch mit neuen Katastrophen.

Harald Haack
– Japans Industrieminister Toshimitsu Motegi äußert sich zur Aussicht eine lukrative Energiequelle der Zukunft gefunden zu haben, nicht weniger euphorisch wie es seine Vorgänger taten, als sie Atomkraftwerke genehmigten. Wozu das geführt hat, weiß die Welt seit der Katastrophe von Fukushima. Inzwischen wurden fast alle Atomkraftwerke in Japan abgeschaltet – bis auf zwei.

Die Förderung von Methanhydrat-Gas aus der Tiefsee sei die erste Produktion auf experimenteller Basis in der Welt, sagt Toshimitsu Motegi. Er hoffe, dass „unser Land schnell diese Bodenschätze nutzbar machen kann“. Japan strebt die kommerzielle Nutzung für 2018 an.

Wissenschaftlicher Förderer des Projektes ist Professor Yoshido Masuda vom Forschungszentrum für Energie der Universität Tokio. Unter dem Druck neue Energiequellen zu erschließen, redet er die damit verbundenen Umweltgefahren klein.

Man führe ein „sehr strenges Monitoring“ durch, aus dem sich ablesen lässt ob es Belastungen für die Umwelt geben könnte: Man habe bereits alle Daten erhoben, wie vor der Testbohrung die Umweltbedingungen die Wasserqualität und die Artenvielfalt sind. „Wir werden diese Messungen während des Projekts fortsetzen, um zu zeigen, dass es keine Auswirkungen auf das ökologische System gibt. Mit solch konkreten Vergleichs-Daten wollen wir die Bewohner überzeugen, dass sie sich keine Sorgen machen müssen“, so Masuda.

Doch gebohrt wird im Erdbeben-gefährdeten Seegebiet des östlichen Nankai-Grabens. Dort kommt das Methanhydrat reichlich vor. Gerechnet wird mit einer Menge von 1,1 Billionen Kubikmeter Methangas. Aber eine Gefahr für Erdbeben sieht Yoshihiro Masuda nicht, der letzte Tsunami scheint aus seinem Gedächtnis gewichen zu sein, und Hideo Narita, der Chef des Methanhydrat-Forschungszentrums, sieht offensichtlich nur den Profit und freut sich über die Methode den Druck am Meeresboden für die Förderung zu nutzen. Professor Masuda, nicht minder gierig, sagt, das Thema Erdbeben sei deshalb bedeutungslos, weil man die Bohrung mit Zement stabilisieren könne.

Wozu eine solche Methode geführt hat, zeigt jedoch die Ölkatastrophe im Golf von Mexico. Es habe sich um eine komplexe Verkettung von Umständen, die „technisches Versagen, menschliche Urteile, die Konstruktion“ sowie ein Versagen der Kommunikation beträfen, hatte BP später zugeben müssen. Die vielkritisierte Ölbohrung von der Bohrinsel ‚Deepwater Horizon‘ selbst habe wahrscheinlich nicht zu dem Unfall, bei dem es zur Explosion gekommen war, beigetragen. Die anschließende Ölpest konnte mittels Einsatz von Zement nicht verhindert werden.

Offensichtlich hat Professor Masuda auch nichts von den Erdbeben im Norden Deutschlands gehört, deren Ursache inzwischen auf Erdgas-Förderung zurückgeführt wird. Dabei hatten „Experten“ der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe BGR in Hannover zuvor noch von „uralten Schwächezonen im Gestein“ in mehr als acht Kilometer tiefe gesprochen, die aufgerissen waren und die Erdbeben verursacht hätten. Mal eben so, von ganz allein?

Ob Professor Masuda sein Gesicht verliert oder nicht, wird sich noch zeigen, denn er baut auf Sand. Die Test-Bohrungen gingen nur 200 Meter tief in den Meeresboden, der wegen seines Sandgehalts nachgiebig sei, sagt er. Aber Sand kann rutschen und hat in der Tiefsee schon etliche Tsunami ausgelöst. Doch davon will man angesichts des zu erwartenden Profits nichts wissen und vertraut auf Zement – vielleicht in der Hoffnung, dass auch unter Wasser in der Tiefsee sich der Sand mit Zement zu Beton verfestigt.

Sprach-Schwachsinn: Stromautobahn

Kaum hatte Fernsehjournalist Hans Jessen (ARD Berlin) in der 12-Uhr-Tagesschau zum Ausbau der Stromnetze in Deutschland den Vergleich mit einer Straße gewagt, die auch erweitert werden müsse, wenn der Schwerlastverkehr auf ihr zunähme, folgte die dpa mit einer Meldung, die sie unter der Überschrift „Lange Stromautobahnen aus dem Norden in den Süden geplant“ veröffentlichte. Die Stromautobahn war damit für die kommerziellen Medien „erfunden“.

Roland von Bremen – Nein, Autos werden auf dieser „Stromautobahn“ niemals fahren können. Zwar gab es schon mehrfach Überlegungen Straßen und Autobahnen mit Induktionsleitungen für Elektroautos auszustatten, über die sie kontaktlos mit Strom versorgt werden – ähnlich wie Omnibusse und Straßenbahnen, nur mit dem Unterschied, dass die Leitungen für jene Verkehrsmittel sich nicht im Boden befinden, sondern hoch über die Straße gespannt und nicht kontaktlos sind –, doch davon ist jetzt keineswegs die Rede. Es geht lediglich um den Ausbau der Hochspannungsleitungen über Land, damit der mit Windenergieanlagen erzeugte Strom bundesweit verteilt werden kann. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) soll gesagt haben, so zitiert ihn die dpa: „Unser Ziel ist es, acht bis zehn Prozent des Stromverbrauchs in ganz Deutschland durch Erneuerbare Energien aus Schleswig-Holstein zu decken.“

Die dpa hängte dran: „Insgesamt 3800 Kilometer an neuen Stromautobahnen werden gebraucht, um den Atomausstieg bis 2022 zu schaffen. Zudem sollen 4400 Kilometer im bestehenden Höchstspannungsnetz so optimiert werden, dass sie fit werden für die schwankende Ökostromeinspeisung. Das geht aus dem Plan hervor, den die vier Übertragungsnetzbetreiber am Mittwoch in Berlin vorstellten. Es werden Kosten von 20 Milliarden Euro veranschlagt. Dabei sind neben kürzeren Abschnitten vier große, über mehrere hundert Kilometer laufende Stromautobahnen geplant, die von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ausgehend quer durch Deutschland Richtung Bayern und Baden-Württemberg verlaufen. Bis 10. Juli haben die Bürger Gelegenheit, Stellungnahmen zum Netzentwicklungsplan abzugeben (www.netzentwicklungsplan.de).“

Die 50Hertz Transmission GmbH, die Amprion GmbH, die TenneT TSO GmbH und die Transnet BW GmbH hatten zuvor schon auf ihrer gemeinsamen Webseite netzentwicklungsplan.de die Übertragungsnetze als „Stromautobahnen“ der Republik bezeichnet, doch hier noch in Anführungszeichen gesetzt; für Distanzierungen also üblich. Die dpa (und die meisten deren Kunden) wie auch die ARD-Tagesschau (Überschrift: „Vier Stromautobahnen für eine Energiewende“) verzichteten auf diese wichtige Nuance und traten damit voll ins „Fettnäpfchen“.

Das kommt davon, wenn Journalisten Nachrichten aufbauschen wollen und beim Abschreiben ihr Gehirn abschalten. So kommt der Handel mit Elektroautos nun wirklich nicht in Schwung.

Übrigens: Die Kosten für den Ausbau der Stromnetze sollen auf die Bürger abgewälzt werden; auch ohne Ramsauers geplante Autobahnmaut.

Explosion im A7-Elbtunnel

Die schlechte Nachricht vorweg: Autofahrer müssen am Wochenende mit Behinderungen im Elbtunnel rechnen. Die gute Nachricht: Am vergangenen Donnerstag explodierte eine Benzin-Bombe in der 3. Röhre des Tunnels unter der Elbe.

Harald Haack – Von 20 Uhr am Samstag bis zum Nachmittag des Sonntags sollen zwei der vier Tunnelröhren gesperrt werden. Laut Tunnelbetriebsleiter Andree Poggendorf könne es am Sonntag zwischen 10 und 14 Uhr zu „leichten Verzögerungen“ kommen. Er rechne aber nicht mit langen Staus. Die Ausfahrt Othmarschen werde dann bis Herbst 2012 zeitweise gesperrt werden, sei jedoch in der Zeit zwischen 5 und 12 Uhr befahrbar. Als Grund für die Sperrungen nannte Poggendorf Nachrüstarbeiten im Sicherheitssystem des Elbtunnels der BAB 7.

Und nun die gute Nachricht: Am vergangenen Donnerstag gab es eine Explosion im Elbtunnel. Nicht erschrecken: Es handelte sich um eine Benzinbombe, aber gezündet hatte sie in Röhre drei ein Pyrotechniker, um damit eine Großübung der Feuerwehr und der Tunnelleitzentrale einzuleiten.


Eine Puppe in Stellvertreterposition für einen verletzten Autofahrer.


Viel „Rauch“ zum Üben. Ein Kameramann und sein Assistent, von dem man hier nur den „Tonpuschel“ sieht, drehte im Auftrag für die Feuerwehr und musste nicht im „Presse-Käfig“ verharren.

Andree Poggendorf hatte auf der vorausgegangenen Pressekonferenz zwar die Explosion erwähnt, aber nach der Ansage über die neuen Lautsprecher im Tunnel: „Achtung! Es beginnt jetzt die Übung!“ ging der Pyrotechniker auf die Fahrbahn, hob einen Arm und ging wieder von der Fahrbahn und drückte auf den Auslöseknopf für die Benzinbombe, die einen wunderschönen, spektakulären aussehenden Feuerball erzeugte, der zur Tunneldecke hochwuchs, und kaum einer der eingeladen und überraschten Journalisten hatte ihn fotografieren oder filmen können.

Vielleicht hatte ein NDR-Kameramann das Ereignis auf Video dokumentieren können.


Tote Hand. Tot, weil aus Holz. Hand der Übungspuppe der Feuerwehr.


Hinweistafel in Röhre 3 des A7-Elbtunnels.


Tunnelbetriebsleiter Andree Poggendorf im Gespräch mit Feuerwehrchef Klaus Maurer und Staatsrat Dr. Volker Schiek.

So wurde die Pressemeute gefrustet. Als dann Power-Hazer gestartet wurden und laut zischend Nebel in den Übungsbereich bliesen, wurde der Frust noch schlimmer. Man sah nämlich nichts mehr. Es änderte sich nicht viel, als zwei Feuerwehrmänner auf einer Trage eine Puppe aus dem Nebel trugen und den Journalisten, die hinter einer Absperrung stehen mussten, vor die Füße legten. Auch drei Darsteller, die Verletzte spielten, wirkten dann, als sie nebeneinander an der Tunnelwand saßen, wie drei hilflose Affen, die ins Blitzlichtgewitter geraten waren.

So geschah dann wieder einmal das Übliche: Aus Mangel an visuellen Sensation fotografierte und filmte man sich gegenseitig. Gut, dass dann Feuerwehr-Pressesprecher Manfred Stahl sich den anwesenden Fernsehleuten für Interviews zur Verfügung stellte.


„Star“ des Abends: Feuerwehr-Pressesprecher Manfred Stahl im Licht von Sat1 und Consorten.

Die eigentlich gute Nachricht aber ist, dass die Feuerwehr im Elbtunnel übt, wie sie Katastrophen erfolgreich bekämpfen kann. Denn was nützt die ganze neue Sicherheitstechnik im Tunnel, wenn Feuerwehrleute mit quasi zwei linken Händen in den Tunnel fahren müssen und im Ernstfall kostbare Zeit für die Rettung Verunglückter vergeudet wird! Dann ist es doch besser, wenn regelmäßig im Elbtunnel der Ernstfall simuliert wird. Auch wenn dafür wieder einmal Autofahrer damit rechnen müssen zeitweise im Stau zu geraten, schließlich geht es um deren Sicherheit.

Wenn es im Tunnel brennt, dann führen keine Ärzte oder Sanitäter in den Tunnel, sagte Pressesprecher Manfred Stahl. Das sei zu gefährlich. Feuerwehrleute übernähmen deshalb zunächst deren Aufgaben, kümmerten sich um die Erstversorgung, um die Verletzten dann zu einem der mobilen Behandlungsplätze an den Tunneleinfahrten zu bringen.

Rund 130 Feuerwehrleute haben an diesem Donnerstag im Elbtunnel wieder einmal den Ernstfall geprobt und ihre Orientierung im verqualmten Tunnel und den Umgang mit schweren Atemschutz- und Löschgeräten trainiert. Es war die Generalprobe für die dritte Tunnelröhre, die sich jetzt noch mit hellem Weiß der Wände präsentierte. Wie lange noch werden die Wände so schön strahlend weiss sein?

Trotz kleinerer Probleme seien aber die geforderten Sicherheitsstandards gut erfüllt worden, versicherte Tunnelbetriebsleiter Andree Poggendorf.

Es ist auch beachtlich, was alles in den vergangenen Monaten an neuen Sicherheitseinrichtungen investiert wurde: Neue zusätzliche Fluchttüren, Notrufnischen und Kameras. Und am Ende der Übung zeigte sich aber wie hervorragend die Belüftung der dritten Röhre funktioniert. Im Nu war der Fluid-Nebel, der Rauch simulierte, abgesaugt und fortgeblasen und die Sicht war wieder frei. Der Luftstrom war enorm. Und weil damit auch kalte Luft in den Tunnel schoss, waren wir Journalisten doch froh, dass der Shuttle-Bus, der uns in den Tunnel gebracht hatte, für die Abreise bereitstand.


Frei von Rauch: Die neue Röhre 3 vom A7-Elbtunnel.


Und das hatte man den Journalisten vorenthalten müssen, das Öffnen eines Fahrzeugs im dicht verqualmten Tunnel. Immerhin sahen wir das Wrack nach der Übung noch vom Bus aus.

© Copyright 2011-11-10 alle Fotos: Harald Haack, Newsbattery.eu

Operation Tomodachi: Mit den Anti-Strahlen einer A-Bombe gegen die Kernschmelzen?

Die japanische Agentur jiji berichtet, die japanische Regierung habe das US-Militär um Hilfe gebeten. „Operation Tomodachi“ so der offizielle Name der Rettungsaktion, in der möglicherweise der Einsatz einer oder mehrerer Atombomben vorgesehen ist, um die Kernschmelzen in den Reaktoren des japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 zu stoppen.

Gila Akkers
– Als ich diese Meldung bei jiji.com entdeckte, kam es mir vor, als habe ich es mit einem billigen japanischen Katastrophenfilm zu tun, denn da ist die Rede von „Anti-Strahlen“, gefolgt vom Hinweis, das US-Militär habe Atombomben an Bord seines Flugzeugträgers. Doch da steht auch, die japanische Regierung habe das US-Militär um spezielle Hilfe bei der Bekämpfung der atomaren Katastrophe gebeten. Vielleicht habe ich den in japanischer Sprache verfassten Text auch missverstanden. Eine atomare Katastrophe in den Atomkraftwerken und Atombomben an Bord von US-Schiffen – das sind zweierlei Aspekte. Aber woher sollte das US-Militär die „Anti-Strahlen“ nehmen, wenn nicht aus der Kettenreaktion einer oder mehrerer kleiner Atombomben? Wasser?

Mit dem US-Katastrophen-Thriller „Das China-Syndrom“ wurde die Gefahr einer Kernschmelze von Atomreaktoren einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Es hieß „Das China-Syndrom“, weil man annimmt, der mehrere Tausend Grad heiße Kernschmelzen-Brei könne sich nicht nur durchs Fundament des Atomkraftwerks fressen, sondern durch die Erdkruste, um dann am anderen Ende der Welt – im Fall der Kino-Fiktion – in China wieder aufzutauchen. Doch dies ist bisher nur Fiktion und Theorie geblieben. Theoretisch aber könnte der Kernschmelzen-Brei sich mit Magma vereinigen und sich verteilen, ohne jemals irgendwo wieder aufzutauchen. Doch anderseits könnte der Kernschmelzen-Brei auch eingekapselt durch seine eigene Radioaktivität etc. auch von der Konvektion des glutflüssigen Erdinnern mitgerissen werden, um dann an jedem Punkt der Erde wieder aufzutauchen. In gerader Linie von Fukushima aus läge die Ausbruchposition östlich von Südamerika im Atlantischen Ozean, großzügig gemessen nahe dem Kap Horn.

Und mit der Konvektion, den Strömen des Erdinnern? Von der Gefahr, der metallische Erdkern könnte beschädigt werden von dem kleinen Piecks aus Japan, einmal ganz zu schweigen.

Bekannt ist die Methode brennende Ölquellen mittels Explosionen zu löschen. Aber das, was wohl gegenwärtig zwischen japanischer und US-amerikanischer Regierung besprochen wird, den heißen Atombrei in Japan zu löschen, wurde sicherlich noch nie ausprobiert.

Ich hoffe, ich habe die Nachricht von jiji.com mißverstanden.




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