Archiv der Kategorie 'Rezensionen'

Baustelle Elbphilharmonie in Flammen

Die im Bau befindliche Elbphilharmonie ist seit Jahren Streitobjekt zwischen der Stadt, dem Baukonzern Hochtief, den Generalplanern und den Parteien in der Bürgerschaft. Nachdem nun die Hamburger Morgenpost als April-Scherz vom Verkauf der Namensrechte an eine arabische Fluggesellschaft berichtete, brennt das umstrittene Gebäude. Der Hamburger Senat bereitet sich jetzt offenbar auf eine Verschiebung der für Mai 2012 vorgesehenen Eröffnung der Elbphilharmonie vor. Bewohnern der im Luftzug befindlichen Stadtteile wird geraten Fenster und Türen zu schließen. Es besteht aber mutmaßlich keine Gefahr für Leib und Leben.


© Webcam: elbwetter.de


Aktualisierung von 13.13 Uhr


Es müssen wohl alle bereits installierten Glasscheiben ausgetauscht werden. Sie haben offensichtlich Luft gezogen und scheinen an den Rändern vom Rauchgas beschlagen zu sein.
© Foto: Harald Haack

Meldung vom 2. April 2010:
Beschwerdestelle des Senats für Geschädigte der Elbphilharmonie

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Buschan lesen

Die Schweiz wird zum Auswanderungsland vieler Deutscher, alleine 40.000 im letzten Jahr. Deutsche gehören zu einer der größten Einwanderergruppe in die Schweiz. Die vermeintlich leichte Integration in die vermeintlich heile Welt ist oft tückischer als erwartet. Zahlreich sind denn auch die praktischen Lebenshilfen, die den Auswanderern angeboten werden. Der Berner Autor Peter Maibach aber fand hier ein Textpotential, das darüber hinausgeht: „Der Weg in die Weite“ von Christian Buschan.

Peter Maibach – Den Buschan lernte ich bei einer Ausbildung kennen. Eigentlich war es ein Seminar für Leute, die 50-plus sind, wie die gesellschaftlichen Auslaufmodelle heute nobel etikettiert werden, bevor sie zu Senioren reifen, um bald danach in das vierte und letzte Alter hinüber zu gleiten.

Aber auch das stimmt nicht ganz, den Buschan erlebte ich bereits früher, als Referenten bei einer Ausbildung zum Umgang mit seelisch beeinträchtigen Mitarbeitenden. Dort hatte ich erstmals den Narren gefressen an diesem klaren Formulierer, diesem scharfzüngigen, brillanten und dennoch emotionalen Redner. Blaue Augen und grauer Bart, ein kantiger, trotziger Berner Schädel, Schweizer durch und durch, dachte ich damals.

Ich war weitaus der jüngste 50-plus, sozusagen der Jüngling unter den angehenden AHV-Teenagern, wie auf dieser Seite des Rheins die Rentner genannt werden. Hoch über Oberhofen am Thunersee, mitten in einer Postkartenidylle vermittelte unser gemeinsamer Arbeitgeber Tipps für die letzten Berufsjahre: Anpassen, Überleben.

Buschan und ich waren als einzige mit dem Schiff angereist, von Thun her; was im Bahnbillet inbegriffen war. Zwei, drei Stationen auf einem Schiff voller Touristen aus Amerika und Japan, friedlich vereint im selben Boot. Beim Mittagessen kamen wir ins Gespräch. Bald einmal schon sprachen wir über Gott und seine Welt und wie er sie ausgerichtet hat. Buschan hatte ein Buch geschrieben, aber wer hat das nicht? Besser gesagt ein Manuskript, so an die sechshundert Seiten. Mal schauen und ich kenne da wen und ein Jahr später brütete ich über der Lektoratsarbeit – sechshundert Seiten pralles Leben waren auf dreihundert druckreife Buchseiten zu verdichten.

Ich arbeite am liebsten nachts und vorzugsweise in anonymen Hotelzimmern. In diesem Fall in Hamburg. Hell erleuchtete Schiffe glitten durch die kühle Nacht vor dem Hotelfenster, im entfernten Containerhafen herrsche rege Betriebsamkeit. Ich las über die Erlebnisse von Buschans Onkel bei den Bombardements der Alliierten über Hamburg. Durfte man Mitleid haben, mit den deutschen Bombenopfern? Wo ziehe ich Grenzen zwischen Vergeltung, Rache, Schuld, Teilnahme? Darf man darüber schreiben und wer soll das lesen?

Ich weiss nicht, wer von uns mehr gelitten hat, der Lektor, der die Schmerzgrenze ausloten wollte oder der Autor, der die Nähte seiner Lebensgeschichte aufgetrennt und dann neu zusammengesetzt sieht. Die Mails flogen wie Bomber hin und her und entluden ihre Textfracht; was wird gestrichen, was wird umgeschrieben, was geht durch, was nicht?

Die Faszination Buschan nahm von mir Besitz, mit jedem Satz mit jedem neuen Themenkreis. Die deutsche Familie Buschan, zusammengewürfelt aus unterschiedlichsten Kulturkreisen erlebt und überlebt den Zweiten Weltkrieg, die Besatzung durch die Sowjets, die Flucht in den Westen und wandert schlußendlich in das vermeintlich gelobte Land Schweiz aus. Doch Deutschen gegenüber blieben Herr und Frau Schweizer reserviert. Man mochte keine Schwoben. Jedes Familienmitglied erlebte einen anderen Umgang mit dem Leben in der Fremde, mit der Verarbeitung der Kriegstraumata. Der junge Buschan entschloss sich zur Flucht nach vorne, liess sich ausbilden und einbürgern, wurde ein Vorzeigeschweizer, Offizier, Polizist, Personalchef, Logotherapeut, eine schillernde Figur im ständigen Wechselbad zwischen dem kriegsgeschädigten Elternhaus und den verschont gebliebenen Schweizern.

Jetzt, mit einiger zeitlicher Distanz, empfinde ich vor allem den unkittbaren Riss, der durch die Familiengeschichte geht, das schmerzende Unvermögen, das Rad der Zeit zurückdrehen und in die eigenen Vergangenheit eingreifen zu können. Buschans psychologisch geschulter Intellekt und seine berufliche Lebenserfahrung analysiert klar, was da im Kopf abläuft, versucht auch Änderungen zu bewirken. Doch der Erfolg hält nicht lange an, die kalten Nebel der Vergangenheit lassen sich nur zurückdrängen, nicht aber auflösen.

Als verwöhnter Nachkriegsschweizer schaudere ich: Das vermag Krieg? Soviel Macht und Ohnmacht prägen noch die zweite und dritte Generation; die kleinen Leut‘, nicht die Stars der Geschichtsbücher.

Buschan liest. Es ist kein bequemer Abend, der Autor eckt an, provoziert. Im Publikum sitzen neben Einheimischen auch Deutsche. Nach der Lesung kommt wie von selbst eine intensive, sehr persönliche Gesprächsrunde in Gang. Da war doch etwas mit Vati, aber Mutter wollte nie darüber sprechen. Und der Onkel, der war auch plötzlich nirgends mehr und wir müssen reden, reden, reden. Da habe ich still und leise den Hut gezogen vor den jungen Deutschen und ihrem Mut, sich der Geschichte zu stellen.

Buschan spricht. Hören wir ihm zu!

Christian Buschan
Der Weg in die Weite
316 Seiten, erschienen 2008
Verlag Einfach Lesen Bern

ISBN 978-3-9523364-1-0

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