Archiv der Kategorie 'Militär'

Bundeswehr übte den Krieg gegen Bürger

Ist die demokratische Grundordnung Deutschlands in Gefahr? Weshalb übte die Bundeswehr in Bayern den Krieg gegen Deutsche? Will das Militär die Macht in Deutschland übernehmen?

Wie uns german-foreign-policy.com mitteilt, lassen Berichte von einem Manöver in Bayern konkrete Planungen der Bundeswehr für Kampfeinsätze im Inland erkennen. Gegenstand der Reporte ist eine Militärübung in der Nähe des bayerischen Ortes Schwarzenbach am Wald, der ein bürgerkriegsähnliches Szenario zugrunde lag. Dabei wurden der Umgang mit demonstrierenden Friedensaktivisten sowie die Verteidigung einer inländischen Radarstation gegen schwer bewaffnete „Terroristen“ trainiert. An der Übung beteiligt waren neben Soldaten und Reservisten des „Landeskommandos Bayern“ auch zivile Rettungs- und Sanitätsdienste. Das Manöver, das bereits im Oktober stattfand, widerlegt die von Berlin vorgebrachte Behauptung, die „zivil-militärische Zusammenarbeit“ im Inland diene nur der Hilfeleistung bei besonders schweren Unglücksfällen und Naturkatastrophen.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57669

Offensichtlich ist das, was unserer schwedischer Autor Icca Noor noch satirisch behandelte, längst bitterer Ernst geworden.


Musik: De Wanderer bei PAVEMENT Records, Bestellnummer: 60166. CD-Titel: „Stimmlich jeck“

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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

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Libanesischer Waffenschmuggel – ein offenes Buch mit Geheimnissen

Ein Spezialkommando der israelischen Marine hatte den unter der antiguanischer Flagge fahrenden Frachter FRANCOP der deutschen Reederei Bartels in der Nacht zum Mittwoch rund 160 Kilometer vor der israelischen Küste hopp genommen. Für Israels Außenminister Avigdor Lieberman soll zweifelsfrei feststehen, der Frachter habe die an Bord nachgewiesenen 36 Container mit Waffen und Munition vom Iran an die verbündete Hisbollah im Libanon liefern sollen. Doch der mutmaßliche Empfänger dementiert seine Verwicklungen in den Waffenschmuggel und beschuldigt Israel der Piraterie in internationalen Gewässern.

Gila Akkers - Wäre die Hisbollah nicht darin verwickelt, so könnte es ihr egal sein, wenn Israel Piraterie betreibt oder nicht. Aber sie giftet wieder einmal gegen ihren ärgsten Feind, gegen Israel.

Gemäß der deutschen Reederei Bartels fährt deren Frachter seit etwa zwei Monaten unter Zeitcharter für das Frachtunternehmen UFS. Dies wusste heute Vormittag das Hamburger Abendblatt zu berichten. Und die Financial Times Deutschland schreibt am Nachmittag, UFS sei ein zypriotisches Unternehmen, was jedoch offensichtlich falsch ist. Der Frachter wurde den Meldungen nach vor Zypern und rund 160 Kilometer vor der israelischen Küste aufgebracht. Das dürfte wohl die einzige Verbindung der FRANCOP zu Zypern sein. UFS – Universal Freight Services – aber ist ein libanesisches Unternehmen: Gemayzeh – Beirut – 386 Pasteur Str. – Kanzabedian Bldg., so lautet die Kontakt-Adresse des Unternehmens. Und mit diesen Worten wirbt es für sich:

We share high reputation in the field of forwarder business. We take great concern in credit and faith, which is the base of corporation with our overseas agent and customer. Our philosophy is to offer a simple, professional and practical business enabling shippers to obtain quick and reliable results.

Mag ein Schelm sein, der dabei an Böses denkt.


Position der FRANCOP laut marinetraffic.com am 5. November 2009, 22.40 MEZ. Voraussichtliche Ankunftszeit in Beirut 6. November 2009, 7.00 UTC (= 9.00 Uhr mitteleuropäische Winterzeit). Doch circa 10 Minuten später verschwand der Frachter vom AIS-Monitoring des griechischen Betreibers der Webseite marinetraffic.com. Angeblich soll der Frachter von den Israelis freigegeben worden sein und schon am Mittwochabend den israelischen Hafen Aschdod in Richtung Limassol verlassen haben. Aber das scheint wohl nicht zu stimmen.


Aufzeichnungen der zuletzt bekannten und registrierten Positionen der FRANCOP.

Und nun scheint wieder einmal das AIS an Bord des Frachters FRANCOP – wie vor kurzem bei der ARCTIC SEA, als das Schiff verschwand, ausgeschaltet zu sein. Eben noch, am 5. November 2009 um 22.40 Uhr, wurde seine Position südöstlich von Zypern angezeigt und schon ist er verschwunden.

Club der alten Männer: Die mutmaßlichen Halunken der „Arctic Sea“

Eben noch die „Arctic Sea“ entführt, heute Abend schon vorm Moskauer Untersuchungsgericht. Die mutmaßlichen Entführer russischer Seeleute sind, wenn die Angaben von Life.ru stimmen, ein internationaler Haufen alter Männer im Alter zwischen 64 und 78 Jahren.

Gila Akkers – Am frühen Morgen brachte man sie aus dem Llefortovskoy-Gefängnis ins Gericht vom Basmannyj District vor dem Untersuchungsrichter. Vier Männer wurden festgenommen. Die Untersuchung über die Untersuchungshaft der restlichen vier Piraten, die den Frachter „Arctic Sea“ gekapert hatten, soll gegenwärtig noch nicht abgeschlossen sein. Ihnen werden Organisiertes Verbrechen und Piraterie zur Last gelegt. Offen scheint noch, da das Schiff unter maltesischer Flagge fuhr, ob die Verhafteten der maltesischen Gerichtsbarkeit überstellt werden. Jedenfalls fordern dies ihre Anwälte.


Einer der Verhafteten. Ihr relativ frisches Aussehen widerspricht den Angaben über ihr Alter.
© Foto: LIFE.ru

Der Entführung russischer Matrosen und der Piraterie verdächtig werden:

1. Dmitry Bartenev, 67 Jahre, geboren in der Stadt Tallinn, Russe, lebte in Tallinn (verhaftet);

2. Alexey B. Boulet, 76 Jahre, staatenlos (verhaftet);

3. Savins Dmitris, 74 Jahre, staatenlos;

4. Mironov Evgeny, 78 Jahre, Este (verhaftet);

5. Igor Borisov, 64 Jahre, Este (verhaftet);

6. Andrey Lunev, 65 Jahre, Bürger der Russischen Föderation;

7. Lepin Vitaly, 71 Jahre, Lette;

8. Andryushkin Alex, Alter und Staatsbürgerschaft noch unbekannt.

Die Altersangaben seitens Life.ru scheinen mir ziemlich obscur zu sein (wörtlich: „67 Jahre nach Geburt“ für Dmitry Bartenev). Reuters schreibt über den Angeklagten Dmitry Bartenev, er sei 41 Jahre alt und ein arbeitsloser Russe, der in Estland zu Hause sei. In Handschellen habe man ihn durch das Gericht zum Vernehmungszimmer gezogen und verhaftet. Mit gesenktem Kopf soll er gesagt haben, für die Lösung des maritimen Geheimnises sei nicht das Gericht in Russland zuständig. Ein russisches Gericht habe nicht das Recht für diesen Fall: „Die angebliche illegale Handlung passierte in schwedischen Gewässern auf einem Schiff unter maltesischer Flagge.“

Vorherige Artikel von Gila Akkers zum Thema:


Die „Juwelen“ der „Arctic Sea“

Waren die Entführer auf dem falschen „Dampfer“?
Mannschaft der „Arctic Sea“ an Bord eines russischen Kriegsschiffes
Ahoi! Das Schiff der vielen Dementis

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Die „Juwelen“ der „Arctic Sea“

Wie Waffenschieber sehen sie nicht gerade aus, sondern eher wie ein wild zusammengewürfelter Haufen russischer Kleinkrimineller, die stets gut gegessen und getrunken hatten. Das russische Fernsehen zeigte erste Bilder von der Festnahme und der Ankunft aller Beteiligten des medialen Action-Thrillers namens „Arctic Sea“ in Moskau.

Gila Akkers – Russlands NATO-Botschafter Dmitri Rogosin bezeichnete Spekulation angeblicher Militärexperten über Marschflugkörper für den Iran, die unter der Holzladung des maltesischen Frachters versteckt gewesen sein könnten, als „lächerlich“. Dies sei Fantasie.

Doch wer mag den russischen Dementis noch glauben, zumal bereits zugegeben wurde, dass das russische Militär die Medien mit Falschinformation absichtlich zu blenden versucht hatte? Aber vielleicht stimmt es: Der Einsatz der russischen Schwarzmeerflotte erfolgte nur wegen der russischen Mannschaft des gekaperten Schiffes. Für sie hatte Russland so viel Aufwand betrieben, wie Rogosin erklärte und einräumte, dass diese Aufbietung der Schwarzmeerflotte doch recht ungewöhnlich war. Wann, außer in kitschigen Propagandafilmen, hatte es eine solche Fürsorge der Russen für irgendwelche Seeleute gegeben?

Galt diesen Männern der Überfall? Waren sie die „Juwelen“, um die es den Piraten und letztendlich auch ihren Befreiern ging? Waren sie mit einer geheimen Mission seitens des Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije (GRU), der Hauptverwaltung für Aufklärung beim Generalstab der Streitkräfte der Russischen Föderation, beauftragt? Träfe dies zu, so wäre dies eine Erklärung für deren Abschottung zu Angehörigen und sonstigen Außenstehenden. Sämtliche angebliche Angehörige, die bisher in den Medien dargeboten wurden, könnten als Marionetten des (GRU), zum Vertuschen agiert haben. Ungewöhnlich ist zudem, dass über die Tätigkeit des „russischen Geheimdienstes“ berichtet werden kann. Der habe den Verdacht, so weiß angeblich das Internetportal Life.ru, Besatzungsmitglieder hätten sich an der Entführung des Schiffes beteiligt. In Lefortowo, dem früheren KBG-Gefängnis, sollen die Vernehmungen am Donnerstag bis tief in die Nacht gedauert haben und seien am Freitag fortgesetzt worden, wie es heißt.


Vorher: Wer ist wer? Gut oder Böse? Besatzungsmitglied oder Besetzer der „Arctic Sea“?

Nachher: Ankunft auf einem Moskauer Militärflugplatz.


Ohne Fesselung werden die Männer unsanft abgeführt.


Die Arme auf dem Rücken gebunden wurde er mittels Schlauchboot vom Frachter geholt.

Update vom 21. August 2009, 18.40 Uhr:


LIFE.ru zeigt Fotos und und ein Video „der Matrosen und der Piraten“ beim Eintreffen und beim Verhör in einem Büro „des militärischen Teils“ des FSB RF. Der Geheimdienst scheint entweder machtlos gegenüber den Paparazzis zu sein oder aber er arrangierte bzw. ermöglichte diese Show.

Vorherige Artikel von Gila Akkers zum Thema:

Waren die Entführer auf dem falschen „Dampfer“?
Mannschaft der „Arctic Sea“ an Bord eines russischen Kriegsschiffes
Ahoi! Das Schiff der vielen Dementis

Waren die Entführer auf dem falschen „Dampfer“?

War der Überfall auf den Frachter „Arctic Sea“ eine Verwechslung? Handelten die mutmaßlichen acht Angreifer im Auftrag und hatten das Schiff mit einem ähnlich aussehenden Frachter ähnlichen Namens verwechselt?

Gila Akkers - Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novesti meldet, haben die Entführer des unter maltesischer Flagge fahrenden 4000-Tonnen-Schiffs „Arctic Sea“ laut russischem Verteidigungsministerium tatsächlich Lösegeld gefordert und andernfalls mit einer Sprengung des Schiffes gedroht. Ein Ministeriumssprecher habe mitgeteilt, dass die Matrosen des russischen Küstenschutzschiffes „Ladny“ bei der Durchsuchung der „Arctic Sea“ mehrere Beweise fanden: Ein Schnellschlauchboot; Ausrüstung, um an Bord zu klettern; und Sprengstoff. Gegenwärtig verhöre man die Seeleute und die acht mutmaßlichen Angreifer weiter. Wann die Besatzung des Frachters nach Russland zurückkehrt, sagte der Sprecher nicht.

Erste Befragungen der Besatzung sollen ergeben haben, dass die Entführer bewaffnet waren. Nachdem das russische Küstenschutzschiff „Ladny“ befohlen hatte die „Arctic Sea“ zum Stehen zu bringen, hätten sie aber ihre Waffen über Bord geworfen. Wohin das Schiff mit seiner Ladung jetzt gebracht wird, darüber machte RIA Novesti keine Angaben. Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow hatte gestern gesagt, ein Schnellboot mit vier Esten, zwei Letten und zwei Russen habe am 24. Juli in schwedischen Hoheitsgewässern an der „Arctic Sea“ angelegt: „Unter dem Vorwand, dass ihr Boot kaputt sei, stiegen diese Personen an Bord der ‚Arctic Sea’ und zwangen die Besatzung unter Androhung von Waffengewalt die Navigationsanlagen abzuschalten und in Richtung Afrika zu fahren.“ Doch waren sie vermutlich auf dem falschen „Dampfer“?


Hatten die Entführer der „Arctic Sea“ den Auftrag gehabt den unter liberianischer Flagge fahrenden Frachter „Arctic Sky“ zu kapern? Liberia, ein Staat in Westafrika, exisiert südlich der Kapverdischen Inseln.
© Foto: Google-Earth / Newsbattery

Am Montag hatte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin laut der Nachrichtenagentur ITAR-Tass gesagt, die Medien hätten als Verschleierungstaktik absichtlich Falschinformationen erhalten. Hatten zuvor die Entführer von ihren mutmaßlichen Auftraggebern ebenfalls versehentlich oder absichtlich falsche bzw. unzureichende Information erhalten? Oder waren sie schlichtweg zu dumm gewesen das richtige Schiff zu finden?


Kam von Riga. Position der „Arctic Sky“

In dem Zeitraum, als die „Arctic Sea“ in der Ostsee gekapert wurde, war der unter liberianischer Flagge fahrender Frachter „Arctic Sky“ in der Nähe, befuhr von Riga kommend nach einem Stopp im Hafen von Bottenviken bei Kalajoki dieselbe Route am 15. 8. zwischen Gotland und Öland. An diesem Tag gab es eine Aufzeichnung des Automatischen Identifikationssystems (AIS) von der Position der „Arctic Sea“ in der Biskaya. Doch diese Sichtung des inzwischen gesuchten Schiffes wurde seitens des russischen Verteidigungsministeriums und der EU dementiert.


Position der „Arctic Sky“ am 15.8.

Leider reicht die Rückschau der Reisewege der „Arctic Sea“ bei marinetraffic.com jetzt nur noch bis zum 9.8. 2009 zurück. Da das Schiff gerade den Britischen Kanal auf seinem Weg nach Alexandria passiert hat, wo es voraussichtlich am 27.8. 2009 um 21.07 Uhr eintreffen soll, ist es denkbar, dass das Schiff am 24. 7. 2009 von dort oder jedenfalls von der Nordsee her kam und der „Arctic Sea“ begegnete. Von weitem, in einem schwankenden Schlauchboot, wird es für die Angreifer keinen Unterschied gemacht haben, ob sie nun „Arctic Sky“ oder „Arctic Sea“ am Heck oder am Bug des Schiffes lasen. Beide Schiffe haben eine ähnliche Bauweise und sind in etwa gleich groß. Und möglich ist auch, dass der Überfall auf die „Arctic Sea“ nur ein Ablenkungsmanöver war, um von der „Arctic Sky“ abzulenken. Aber dies, so muss ich betonen, könnte von sehr weit hergeholt sein. Kurios bleibt jedoch die Ähnlichkeit der Schiffsnamen beider Schiffe und der Umstand, dass sie sich mutmaßlich zum Zeitpunkt des Überfalls auf der Ostsee begegneten. Hinzu kommt, dass der Frachter „Arctic Sky“ seinen Heimathafen im westafrikanischen Staat Liberia hat. Die „Arctic Sea“, die unter maltesischer Flagge fährt, befand sich offensichtlich auf den Weg nach Afrika, kam aber nur bis kurz vor die Kapverdischen Inseln.


Heutige Position der „Arctic Sky“ im Britischen Kanal vor Cornwall.

Update vom 18. August 17.32 Uhr:

Wie soeben gemeldet wird, hat die Besatzung des Frachters „Arctic Sea“ an Bord des russischen Kriegsschiffes „Ladny“ die kapverdische Insel Sal erreicht. Lokalreporter der Insel berichten, das russische Schiff habe gegen 11 Uhr Ortszeit den Hafen erreicht. Der russische Botschafter auf den Kapverden, Alexander Karpuschin, sagte im kapverdischen Radio: „Wir haben bei den kapverdischen Behörden alle nötigen Schritte eingeleitet, um den Transport der Crew vom Schiff zum Flughafen zu ermöglichen“, sagte. Die 15-köpfige Besatzung könne nun „jederzeit“ ausgeflogen werden.

Karpuschin sagte, er habe mit mehreren Ermittlern des russischen Sicherheitsrats bereits eine erste Befragung der Besatzung an Bord des Kriegsschiffes unternommen, um zu „verstehen, was wirklich passiert ist“.

Die russische Nachrichtenagentur RIA Novesti erwähnt, die Nördliche Regionale Gewerkschaft für Seeleute habe zuvor unter Berufung auf das russische Außenministerium mitgeteilt, dass die „Arctic Sea“ von der „Ladny“ bugsiert werde. Angaben über den Verbleib des Schiff und seiner Ladung wurden (noch) nicht gemacht.

Update vom 18. August 19.50 Uhr:

Von einem britischen Informanten hörte ich, dass sich der MI6 inzwischen für die „Arctic Sky“ interessiert. Diese Information konnte ich leider noch nicht verifizieren.

Vorherige Artikel von Gila Akkers zum Thema:

Mannschaft der „Arctic Sea“ an Bord eines russischen Kriegsschiffes
Ahoi! Das Schiff der vielen Dementis




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