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Leitet „BILD am Sonntag“ den BND?

Das Sommerloch hat sich noch einmal aufgetan. Von Nordafrika erhitzt heisse Luft die Gemüter; besonders von jenen, die auf den Pfaden rechtskonservativer Politik wandeln. Das Springerblatt „Bild am Sonntag“ will über Tätigkeiten von BND-Agenten informiert sein.

Marcel Franz-Paulé – Nach Behauptungen der „Bams“ (Bild am Sonntag) soll ein Spionageschiff der Deutschen Marine vor der syrischen Küste kreuzen, um die dortigen Rebellen für ihren Kampf gegen das Assad-Regime gezielt mit Informationen zu versorgen. Was die Zeitung verschweigt: Wer den Einsatzbefehl dazu gab. Dass aber solche Schiffe der Marine über „modernste Spionagetechnik des Bundesnachrichtendienstes (BND) an Bord“ haben können, ist nicht neu. Auch die „Alster“ (A 50) ist ein Flottendienstboot der Klasse 423 der Deutschen Marine, und wurde vorgestern im Hamburger Hafen gesichtet. Es sich um ein Aufklärungsschiff, das für diesen Zweck mit verschiedensten Sensoren ausgerüstet wurden. Mit einem solchen Schiff ließen sich sicherlich Truppenbewegungen bis zu 600 Kilometer tief in Syrien beobachten. Aber: Der BND äußerte sich bislang nicht zu dem Bericht. Wozu denn auch? Der BND ist schließlich kein Tratschladen wie die „BamS“; sollte es jedenfalls nicht sein. Und wenn doch, dann müssen seine „Gesangsvereine“ dringend aufgespürt und gestoppt werden.


Die „Alster“ (A 50) ist ein Flottendienstboot der Klasse 423 der Deutschen Marine, und wurde vorgestern im Hamburger Hafen gesichtet. Nach einem Bericht des SPIEGEL im Dezember 2011 wurde die „Alster“ im östlichen Mittelmeer von der syrischen Marine bedroht und das syrische Schiff habe seine Bordkanone auf das deutsche Marineboot gerichtet, als es 15 Seemeilen vor der Küste unterwegs gewesen sein soll.
© Foto: Newsbattery.eu

Die „BamS“ will aber noch mehr wissen; was übrigens auch olle Kamellen sein dürften. BND-Agenten sollen im türkischen NATO-Stützpunkt in Adana stationiert sein, von wo aus sie Telefonate und Funkverkehr aus Syrien abhören. Und dann kommt es noch ganz dicke, volle Kanne triefendes Lob seitens der Springer-Presse: Es werde seitens der BND-Agenten der informelle Kontakt zu Quellen im direkten Umfeld des Assads-Regimes gehalten:

„Kein westlicher Geheimdienst hat so gute Quellen in Syrien wie der BND“, zitiert das Blatt einen US-Geheimdienstmitarbeiter. Die Amies werden es wissen. Steuern sie die BND-Einsätze oder macht das die „BamS“? Mission Impossible? Und wer sind diese „guten Quellen“? Hobby-Agenten der „BamS“?

Kaufen Sie heute „BamS“ und wickeln Sie ihre toten Fische darin ein. Mehr wird dann aber auch nicht drin stecken. Doch Vorsicht: Die Druckerschwärze auf dem Zeitungspapier könnte toxisch sein.

Aktualisierung vom 19.08.2012 – 13 Uhr:
Laut Süddeutsche Zeitung hat das Bundesverteidigungsministerium die Behauptungen der „BamS“ zurückgewiesen, den Einsatz eines Schiffs der deutschen Marine „in internationalen Gewässern im östlichen Mittelmeer“ bestätigt, jedoch verneint, dass es sich dabei um ein „Spionageschiff“ handelt. Auf die Frage nach einem Einsatz von Mitarbeitern oder geheimdienstlicher Technik des Bundesnachrichtendiensts (BND) auf dem Schiff antwortete ein Sprecher: „Zu operativen Einzelheiten des aktuellen Einsatzes werden grundsätzlich keine Auskünfte erteilt.“ Entsprechend äußerten sich auch Sprecher der Bundesregierung und des BND.

Ist Krieg geil?

Seit Jahren gärt in etlichen unprofessionellen Möchtegern-Presse-Blogs ein unterschwelliges Hoffen auf den Krieg zwischen Iran und Israel. Selbsternannte Experten tun nicht nur hierzulande so, als wüssten sie mehr als offizielle Regierungsstellen der Staaten. Sie schüren mit ihrer fahrlässigen und unverantwortlichen Sensationslust unter ihren Lesern Angst.

Marcel Franz-Paulé
– Was wir seit Jahren in den Blogs und auch professionellen Medien zu lesen kriegen und miterleben, ist nicht neu. Das Säen von Misstrauen und Angst unter Menschen ist alt, und es war schon immer ein Mittel der Kriegstreiberei.

Die Kirche erfand den Teufel.
Der Autor des „Hexenhammers“, der Dominikaner und Inquisitor Heinrich Kramer schuf die Hexenverfolgungen. Nach neuesten Erkenntnissen soll er das Vorwort zu seinem Machwerk selbst verfasst und einem damaligen prominenten Autor untergeschoben haben. Sogar dessen Unterschrift soll er gefälscht haben, wie Historiker nach gründlichen Handschriftenvergleichen herausfanden, damit „Der Hexenhammer“ reichlich Absatz fand, der dann als „Standardwerk“ der Verfolgung zu dem Wahnsinn der Hexenverbrennungen führte.

Scheinheilige „Krämerseelen“ wie der Inquisitor Kramer, die sich alles oder vieles aus den Fingern saugen, um sich einen Vorteil davon zu versprechen, existieren heutzutage leider zu Tausenden. Dabei muss es nicht immer finanzielle Bereicherung sein, die als Triebfeder dahinter steckt. Vielmehr sollte man von unbefriedigter Geltungssucht ausgehen. Bei Heinrich Kramer wird mutmaßlich aber beides zutreffend gewesen sein; möglicherweise sogar zusätzlich eine gehörige Portion von Perversion und Sadismus.

Heute finden sich selbsternannte Geheimdienstexperten, die von geheimdienstlicher Tätigkeit träumen, aber von staatlichen Geheimdiensten als „Spinner“ gemieden werden. Oder sonderbare Zeitgenossen, die offensichtlich beruflich nicht ausgelastet sind und sich hobbymäßig als „Journalisten“ betätigen und aus Presseberichten das herauskopieren, was paradigmatisch in ihr kleingeistiges Weltbild passt. Besonders Informationen, die sie zwischen den Zeilen in den sachlich verfassten Artikeln der professionellen Journalisten herauszulesen glauben, weckt ihre Fantasie und ihren (antisemitischen?) Fanatismus. Da genügt es – wie gerade geschehen – dass es beispielsweise im Iran zwei heftige Erdbeben gab, diese, obwohl sie in einer bekannten Erdbebenzone und fern von Zentren der atomaren iranischen Aufrüstung stattfanden, spontan als kriegerischen Angriff eines anderen Staates zu werten. „Beweise“ für kriegerische Handlungen lassen sich auf diese Weise praktisch immer finden; und wenn es nur wieder einmal das Passagierflugzeug einer wenig bekannten Fluggesellschaft ist, das spontan als CIA-Flieger „enttarnt“ und fortan von so genannten Flugzeug-Spottern mittels „Spielzeugen“ wie „Live Flight Tracker“ übers Internet hysterisch verfolgt und auf zivilen Flugplätzen fotografiert wird.

Hatte Israel jetzt den Iran mit Atombomben angegriffen?

Nun, das zu behaupten wäre wohl zu vollmundig gewesen. Also wird zunächst auf „klein-klein“ gemacht und beispielsweise behauptet, mit „elektromagnetischen Wellen“ (als Waffe) hätten die Erdbeben doch auch ausgelöst werden können. Hätten! Die „Stammtischweisheiten“, als Synonym für penetrantes, kleinbürgerliches Politikbewusstsein hat sich im Internet festgefressen. Und die Atombomben dürfen damit noch weiterhin einige Jahre warten, denn es gibt seitens der neuzeitlichen „Inquisitoren“ noch viel Angst zu schüren. Sonst gebe es schließlich nichts mehr, was sie sich aus den Fingern saugen könnte.

Selbstverständlich lässt sich eine Kriegsgefahr zwischen Iran und Israel (oder umgekehrt) nicht leugnen. Aber das ist etwas anderes und soll hier nicht Thema des Artikels sein. Es geht hier vielmehr ums Spekulative, ums Hoffen und Bangen auf Krieg, auf Gewalt.

Gewalt hatte Menschen schon im alten Rom fasziniert. Das in Rom zerfallende Collosseum, in den Sklaven von Gladiatoren und Raubkatzen bekämpft und vor den Augen vieler Zuschauer zerfleischt wurden, hat heutzutage seinen Ersatz in blutrünstigen Kinofilmproduktionen, TV-Nachrichtenshows, dem Internet und Computerspielen gefunden. Einen großen Einfluss hat bei Hollywood-Produktionen leider immer noch die US-amerikanische Waffenlobby, und im Grunde genommen kann man es den Filmplakaten schon von weitem ansehen, wie viel Waffenlobby in einem „Motion Picture“, einem Spielfilm, steckt: Waffen als Postermotiv in Händen der Actionhelden.

Wen wundert es da also noch, wenn die neueste Batman-Verfilmung bei seiner Premiere in den USA einen Waffennarren anlockte, um als „Joker“ während der Filmvorführung Zuschauer zu erschießen? Schlagartig war die Angst vor Nachahmer groß.

Der Täter hatte aber mehr erreicht als „nur“ Menschen getötet zu haben. Er hatte seinem Trieb folgend unter Menschen nicht nur Angst verursacht, sondern auch Sensationslust angeheizt; was sich leider auch im Pressemainstream niederschlug.

Erfreulicherweise gibt es keine Videos, die ihm beim Töten zeigen. Damit bleiben der Weltöffentlichkeit ständige Wiederholungen der Tat, wie einst nach den terroristischen Angriffen auf die Twin-Tower des WTC in New York erspart. Dennoch erkannten moderne Inquisitoren auf Fotos und Videos von den Flammenbällen und Rauch- und Staubwolken der in sich zusammen sackenden Wolkenkratzer apokalyptische Teufelsfratzen.

Professor Thomas Elbert (Klinische und Neuropsychologie an der Universität Konstanz) erforscht die Psychobiologie menschlicher Gewalt- und Tötungsbereitschaft. In seinem bei ZEIT-Online publizierte Artikel schreibt er, die Gestalt vieler heutiger Kriege könne bewirken, dass durch Sozialisation erworbene Hemmungen wieder verloren gehen: „Denn nicht mehr reguläre Armeen stehen sich gegenüber. Am oft diffusen Kampfgeschehen sind Rebellen, Söldnergruppen, Kriminelle und ausländische Truppen beteiligt. Zusehends verschwimmt auch die klare Grenze zwischen Soldaten und Zivilisten, die immer häufiger zu Opfern und zu Akteuren werden.“

Zur Gestalt heutiger Kriege zählen meiner Meinung nach aber auch viele selbsternannte Spezialisten, die sich Ihr Wissen aus den Fingern – oder aus dem Nichts – zu saugen scheinen und die häufig vor Dummheit triefenden Ergüsse davon in Foren und Pseudo-Presseblogs produzieren.

Sie warten nicht auf einen nächsten großen Krieg, sie reden ihn herbei.

Hinweis:
Diesen Artikel mit zusätzlichem Bildmaterial finden Sie auch auf unserer neuen Website.

Operation Tomodachi: Mit den Anti-Strahlen einer A-Bombe gegen die Kernschmelzen?

Die japanische Agentur jiji berichtet, die japanische Regierung habe das US-Militär um Hilfe gebeten. „Operation Tomodachi“ so der offizielle Name der Rettungsaktion, in der möglicherweise der Einsatz einer oder mehrerer Atombomben vorgesehen ist, um die Kernschmelzen in den Reaktoren des japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 zu stoppen.

Gila Akkers
– Als ich diese Meldung bei jiji.com entdeckte, kam es mir vor, als habe ich es mit einem billigen japanischen Katastrophenfilm zu tun, denn da ist die Rede von „Anti-Strahlen“, gefolgt vom Hinweis, das US-Militär habe Atombomben an Bord seines Flugzeugträgers. Doch da steht auch, die japanische Regierung habe das US-Militär um spezielle Hilfe bei der Bekämpfung der atomaren Katastrophe gebeten. Vielleicht habe ich den in japanischer Sprache verfassten Text auch missverstanden. Eine atomare Katastrophe in den Atomkraftwerken und Atombomben an Bord von US-Schiffen – das sind zweierlei Aspekte. Aber woher sollte das US-Militär die „Anti-Strahlen“ nehmen, wenn nicht aus der Kettenreaktion einer oder mehrerer kleiner Atombomben? Wasser?

Mit dem US-Katastrophen-Thriller „Das China-Syndrom“ wurde die Gefahr einer Kernschmelze von Atomreaktoren einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Es hieß „Das China-Syndrom“, weil man annimmt, der mehrere Tausend Grad heiße Kernschmelzen-Brei könne sich nicht nur durchs Fundament des Atomkraftwerks fressen, sondern durch die Erdkruste, um dann am anderen Ende der Welt – im Fall der Kino-Fiktion – in China wieder aufzutauchen. Doch dies ist bisher nur Fiktion und Theorie geblieben. Theoretisch aber könnte der Kernschmelzen-Brei sich mit Magma vereinigen und sich verteilen, ohne jemals irgendwo wieder aufzutauchen. Doch anderseits könnte der Kernschmelzen-Brei auch eingekapselt durch seine eigene Radioaktivität etc. auch von der Konvektion des glutflüssigen Erdinnern mitgerissen werden, um dann an jedem Punkt der Erde wieder aufzutauchen. In gerader Linie von Fukushima aus läge die Ausbruchposition östlich von Südamerika im Atlantischen Ozean, großzügig gemessen nahe dem Kap Horn.

Und mit der Konvektion, den Strömen des Erdinnern? Von der Gefahr, der metallische Erdkern könnte beschädigt werden von dem kleinen Piecks aus Japan, einmal ganz zu schweigen.

Bekannt ist die Methode brennende Ölquellen mittels Explosionen zu löschen. Aber das, was wohl gegenwärtig zwischen japanischer und US-amerikanischer Regierung besprochen wird, den heißen Atombrei in Japan zu löschen, wurde sicherlich noch nie ausprobiert.

Ich hoffe, ich habe die Nachricht von jiji.com mißverstanden.

Mega-Tragödie für Polen

Heute gegen 10:56 Uhr Ortszeit (06:56 UTC) in Petschjorsk (in Nähe der russischen Stadt Smolensk) starb Polens politische Elite bei einem Flugzeugabsturz. Unter den Passagieren war auch der polnische Präsident Lech Kaczynski. Obwohl es genau genommen zum Zeitpunkt der ersten Meldungen noch keine offizielle Bestätigung für seinen Tod gab, wurde er schon von Nachrichtenagenturen für tot erklärt. Doch laut Polskaweb News gebe es unbestätigte Meldungen nach denen drei Passagiere den Absturz überlebt haben könnten. Wieder einmal scheint die (fromme polnische) Hoffnung zuletzt zu sterben.

Harald Haack – Die Nachrichten vom Flugzeugabsturz bei Smolensk wirken übervoreilt und teilweise seltsam und haben damit eigentlich alles, um neue Verschwörungstheorien entstehen zu lassen. Immerhin hat die Tragödie einen historischen Hintergrund.

Die polnischen Politiker wollten nämlich zu einer Gedenkfeier für die Ermordung polnischer Soldaten im russischen Katyn vor siebzig Jahren. Damals, im April und Mai 1940, hatte Josef W. Stalin, der aus Georgien stammende Bankräuber (25. Juni 1907 in Tiflis) und sowjetische Diktator, nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Polen (auf Grundlage des Hitler-Stalin-Paktes) in Katyn an die viertausend polnische Offiziere und Beamte, Priester und andere vermeintliche Gegner mit Genickschüssen hinrichten lassen, weitere in Tywer und anderswo. Insgesamt mehr als zwanzigtausend (20.000) Polen wurden Opfer dieser Verbrechen, die die Sowjets jahrzehntelang dem Nazi-Deutschland anlasteten. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gab Russland die Täterschaft des stalinistischen Geheimdienstes zu.

Die Sowjetunion existiert offiziell nicht mehr. Doch Russland ist weiterhin von dem Personenkult um Stalin durchwachsen. Und Feindseligkeiten zwischen Russen und Polen existieren damit immer noch – wenn auch nicht auf oberster politischer Ebene, um so mehr aber unter den Bürgern. Und wenn nun, wie geschehen, gleich ein Flugzeug voller polnischer VIPs auf russischem Boden zerschellt und verbrennt, bleibt das Unbehagen, dass sich mehr als nur Nebel, schlechte Sicht, ein Pannenflieger und Pilotenfehler hinter der Tragödie verbergen könnten.


Video: Reuters / YouTube

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) spekuliert offensichtlich damit, dass Kaczynski dem Piloten trotz des Fluglotsen-Rates wegen der schlechten Sichtverhältnisse nach Minsk in Weißrussland auszuweichen, die Landung befohlen haben könnte: „Ein Luftfahrtexperte von der Technischen Hochschule in Breslau, Tomasz Szulc, sagte, dem Piloten habe wahrscheinlich die „nötige Durchsetzungsfähigkeit“ gefehlt. Er erinnerte an einen Zwischenfall vom Sommer 2008. Damals hatte sich ein Pilot wegen akuter Gefahrenlage über die Order des Präsidenten, direkt nach Georgien zu fliegen, hinweggesetzt und war in einem Nachbarland gelandet. Lech Kaczynski musste mit einem Auto nach Tiflis chauffiert werden. Das Staatsoberhaupt warf dem Piloten damals Befehlsverweigerung vor.“

Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete inzwischen unter Berufung auf Sicherheitskräfte am Unglücksort, Kaczynskis Leiche sei wenige Stunden nach dem Absturz geborgen worden sein. Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin, der die Untersuchung leiten soll, habe angeordnet Kaczynskis Leiche und die der anderen Absturzopfer zur Identifikation nach Moskau zu bringen.

Baustelle Elbphilharmonie in Flammen

Die im Bau befindliche Elbphilharmonie ist seit Jahren Streitobjekt zwischen der Stadt, dem Baukonzern Hochtief, den Generalplanern und den Parteien in der Bürgerschaft. Nachdem nun die Hamburger Morgenpost als April-Scherz vom Verkauf der Namensrechte an eine arabische Fluggesellschaft berichtete, brennt das umstrittene Gebäude. Der Hamburger Senat bereitet sich jetzt offenbar auf eine Verschiebung der für Mai 2012 vorgesehenen Eröffnung der Elbphilharmonie vor. Bewohnern der im Luftzug befindlichen Stadtteile wird geraten Fenster und Türen zu schließen. Es besteht aber mutmaßlich keine Gefahr für Leib und Leben.


© Webcam: elbwetter.de


Aktualisierung von 13.13 Uhr


Es müssen wohl alle bereits installierten Glasscheiben ausgetauscht werden. Sie haben offensichtlich Luft gezogen und scheinen an den Rändern vom Rauchgas beschlagen zu sein.
© Foto: Harald Haack

Meldung vom 2. April 2010:
Beschwerdestelle des Senats für Geschädigte der Elbphilharmonie

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