Archiv der Kategorie 'Medizin'

Schmeißen Schäuble und Merkel hin?

Für manche Mediziner, Impfkritiker und fürs allgemeine Wahlvolk dürfte jetzt klar geworden sein, wo die „Schweine“ zu suchen sind, um die es in der Schweinegrippe-Panikmache wohl geht. Kaum, dass bekannt geworden war, dass Regierung und Soldaten einen angeblich weniger gefährlichen Impfstoff erhalten sollen, verkünden einige der Bevorzugten, sie wollten nicht mehr dazu zählen. Die Angst, ein Luxus-Schwein zu sein, grassiert mutmaßlich nun in Berlin.

Gila Akkers – Es hätte alles doch sooo schön sein können, für die Pharmaindustrie und für jene Politiker, die sich vor der Bundestagswahl ums Wohl des Volkes sorgten.

Doch nun, da bekannt wurde, dass sie – offenbar aus Sicherheitsgründen (weshalb denn sonst?) – zu den Privilegierten zählen, ist der zuckersüße Schleier des Vertrauens zerrissen. Die Regierenden müssen funktionieren können, dürfen nicht krank werden. Schweinegrippe? Nein, danke! Nicht mit dem obersten Sicherheitsbesorgten, dem Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU), dem Sicherheit über alles geht, sogar, so werfen ihm Kritiker vor, zum Nachteil von Freiheit und Demokratie. Und deshalb ließ er laut SPIEGEL-Online für die Regierung einen Impfstoff gegen die so genannte Schweinegrippe ordern, der frei von gesundheitsgefährlichen Zusatzstoffen sein soll. Wie gesagt: Es geht um die Sicherheit. Und man könnte nach all den Verlautbarungen Schäubles glauben: Ein mit Schweinegrippe infizierter Politiker müsste nach seinen Sicherheitsmaßstäben als Terrorist verstanden werden. Deshalb das „bessere“ Vakzin?

Immerhin. Das wäre plausibel. Wozu denn haben wir unsere Volkvertreter gewählt? Damit sie uns die Demokratie kaputt kränkeln? Damit sie uns im Fieberwahn gefährden?

Nein: Sie müssen funktionieren!

Doch kaum war der Skandal öffentlich, verkündete Kanzlerin Merkel (CDU), sie wolle sich von ihrem Hausarzt mit dem Impfstoff impfen lassen, der fürs ganze Volk bestellt sei; nicht mit dem angeblich quecksilberfreien Vakzin. Auch Noch-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) macht mit: „Ich lasse mich mit dem Impfstoff impfen, mit dem auch die Bevölkerung geimpft wird. Der ist genauso wie die anderen zugelassen, sicher und wirksam.“

Doch wer soll das glauben angesichts der Flut von Warnungen seitens Medizinern und Impfexperten vor den bislang nicht hinreichend bekannten Nebenwirkungen des Schweinegrippe-Impfstoff fürs Volk?! Wer mag der dahin scheidenden Gesundheitsministerin besonders jetzt noch glauben, wo schon in den Koalisationsverhandlungen von Schwarz-Geld, pardon: Schwarz-Gelb, die von ihr stets hochgelobte Gesundheitsreform zerfriemelt wurde!

Ist Deutschland jetzt in Gefahr, weil Merkel und Schmidt sich mit dem Zeugs gefährden?

Für Frau Schmidt wäre es ja nicht mehr so schlimm, da sie die Regierungsriege verlässt. Aber sollte Frau Merkel künftig nicht wieder Kanzlerin sein? Oder will sie hinschmeißen und auf das Amt verzichten?

Und, man mag es kaum glauben, auch Herr Schäuble scheint jetzt hinschmeißen zu wollen. Laut SPIEGEL-Online sagte er nämlich dem Bayerischen Rundfunk: „Ich weiß gar nicht, ob ich mich jemals impfen lassen werde“.

Geht es jetzt nicht mehr um Sicherheit? Nun, nach all den Monaten der Panikmache seitens der Regierung und der Presse-Industrie mit dem Fazit, man müsse sich unbedingt impfen lassen, damit eine Pandemie vermieden wird?

Unbeirrt, als gebe es keine berechtigte Kritik wies die Bundesregierung heute die Vorwürfe zurück, für sich einen besseren Impfstoff gegen Schweinegrippe zu beanspruchen als für den Rest der Bevölkerung. „Sie entbehren jeder Grundlage“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. „Richtig ist, es gibt keinen besseren oder schlechteren Impfstoff.“

Dem widerspricht Peter Röder, Vorsitzender der Initiative kritischer Umweltgeschädigter e.V. in Eußenheim-Bühler: „Die derzeit in den Medien von statten gehende Diskussion um die Schweingrippe-Impfung, und die damit verbundene Adjuvantien (Wirkungsverstärker) geht meines Erachtens nach wegen des völligen Fehlens jedweden Fachwissens – in Bezug auf die Kontra-Indikationen im Falle von Autoimmun- Erkrankungsfällen, viel zu kurz“, teilte er heute Newsbattery.eu mit. Menschen, die an einer Autoimmunerkrankung wie Diabetes, Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose leiden, dürften seines Erachtens nach, AUF KEINEN FALL mit Adjuvantien – kontaminierten Impfstoffen konfrontiert werden: „Squalen (adjuvants), steht selbst unter Verdacht Autoimmunerkrankungen auslösen zu können“, fügte Röder hinzu. „Was glauben die sogenannten Fachleute denn, wie das Immunsystem eines an einer Auto-Immunerkrankung leidenden Menschen – wie einen Diabetes,- oder Alzheimer-Patienten – reagiert, wenn es auch noch durch einen Antikörper-Ausstoß-potenzierendes Agens, wie Squalen, zu einem massiven Ausstoß von (Parkinson – oder Diabetes-auslösenden) Antikörpern angeregt wird? Ein MS-Patient wird diesen Schub nicht so schnell vergessen.“

Also alles Teufels-, ähm, Dreckszeug? Kein Schutz vor Pandemie?

Offenbar weiß Herr Schäuble um die Gefahr der Schweinegrippeimpfung und zieht das mutmaßlich für ihn kleinere Übel, an Schweinegrippe zu erkranken, vor. Dies jedoch könnte nur zutreffen, wenn er sich bereits innerlich von seinem Amt als Innenminister verabschiedet hat – wie auch mutmaßlich Merkel und Schmidt für ihre Ämter.

Eine letzte Frage noch: Da das Innenminsterium die Vakzine angeblich schon 2007 geordert hatte, zu einer Zeit, als noch kein Ferkel an Schweinegrippe dachte, als Frau Merkel in Nähe des deutschen Forschungslabors für Vogelgrippe durch eine gefährdete Gänsemästerei stakste, und die Besteller davon ausgingen, die Vakzine könne man auch für andere noch kommende Erreger verwenden (wie geschehen), sollen die nun zur Verfügung stehenden Impfstoffe auch vor Hysterie schützen?

Hinweis: Dieser Text wurde am 19. Oktober gegen 19 Uhr von der Autorin mit der letzten Frage ergänzt.

Waren die Entführer auf dem falschen „Dampfer“?

War der Überfall auf den Frachter „Arctic Sea“ eine Verwechslung? Handelten die mutmaßlichen acht Angreifer im Auftrag und hatten das Schiff mit einem ähnlich aussehenden Frachter ähnlichen Namens verwechselt?

Gila Akkers - Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novesti meldet, haben die Entführer des unter maltesischer Flagge fahrenden 4000-Tonnen-Schiffs „Arctic Sea“ laut russischem Verteidigungsministerium tatsächlich Lösegeld gefordert und andernfalls mit einer Sprengung des Schiffes gedroht. Ein Ministeriumssprecher habe mitgeteilt, dass die Matrosen des russischen Küstenschutzschiffes „Ladny“ bei der Durchsuchung der „Arctic Sea“ mehrere Beweise fanden: Ein Schnellschlauchboot; Ausrüstung, um an Bord zu klettern; und Sprengstoff. Gegenwärtig verhöre man die Seeleute und die acht mutmaßlichen Angreifer weiter. Wann die Besatzung des Frachters nach Russland zurückkehrt, sagte der Sprecher nicht.

Erste Befragungen der Besatzung sollen ergeben haben, dass die Entführer bewaffnet waren. Nachdem das russische Küstenschutzschiff „Ladny“ befohlen hatte die „Arctic Sea“ zum Stehen zu bringen, hätten sie aber ihre Waffen über Bord geworfen. Wohin das Schiff mit seiner Ladung jetzt gebracht wird, darüber machte RIA Novesti keine Angaben. Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow hatte gestern gesagt, ein Schnellboot mit vier Esten, zwei Letten und zwei Russen habe am 24. Juli in schwedischen Hoheitsgewässern an der „Arctic Sea“ angelegt: „Unter dem Vorwand, dass ihr Boot kaputt sei, stiegen diese Personen an Bord der ‚Arctic Sea’ und zwangen die Besatzung unter Androhung von Waffengewalt die Navigationsanlagen abzuschalten und in Richtung Afrika zu fahren.“ Doch waren sie vermutlich auf dem falschen „Dampfer“?


Hatten die Entführer der „Arctic Sea“ den Auftrag gehabt den unter liberianischer Flagge fahrenden Frachter „Arctic Sky“ zu kapern? Liberia, ein Staat in Westafrika, exisiert südlich der Kapverdischen Inseln.
© Foto: Google-Earth / Newsbattery

Am Montag hatte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin laut der Nachrichtenagentur ITAR-Tass gesagt, die Medien hätten als Verschleierungstaktik absichtlich Falschinformationen erhalten. Hatten zuvor die Entführer von ihren mutmaßlichen Auftraggebern ebenfalls versehentlich oder absichtlich falsche bzw. unzureichende Information erhalten? Oder waren sie schlichtweg zu dumm gewesen das richtige Schiff zu finden?


Kam von Riga. Position der „Arctic Sky“

In dem Zeitraum, als die „Arctic Sea“ in der Ostsee gekapert wurde, war der unter liberianischer Flagge fahrender Frachter „Arctic Sky“ in der Nähe, befuhr von Riga kommend nach einem Stopp im Hafen von Bottenviken bei Kalajoki dieselbe Route am 15. 8. zwischen Gotland und Öland. An diesem Tag gab es eine Aufzeichnung des Automatischen Identifikationssystems (AIS) von der Position der „Arctic Sea“ in der Biskaya. Doch diese Sichtung des inzwischen gesuchten Schiffes wurde seitens des russischen Verteidigungsministeriums und der EU dementiert.


Position der „Arctic Sky“ am 15.8.

Leider reicht die Rückschau der Reisewege der „Arctic Sea“ bei marinetraffic.com jetzt nur noch bis zum 9.8. 2009 zurück. Da das Schiff gerade den Britischen Kanal auf seinem Weg nach Alexandria passiert hat, wo es voraussichtlich am 27.8. 2009 um 21.07 Uhr eintreffen soll, ist es denkbar, dass das Schiff am 24. 7. 2009 von dort oder jedenfalls von der Nordsee her kam und der „Arctic Sea“ begegnete. Von weitem, in einem schwankenden Schlauchboot, wird es für die Angreifer keinen Unterschied gemacht haben, ob sie nun „Arctic Sky“ oder „Arctic Sea“ am Heck oder am Bug des Schiffes lasen. Beide Schiffe haben eine ähnliche Bauweise und sind in etwa gleich groß. Und möglich ist auch, dass der Überfall auf die „Arctic Sea“ nur ein Ablenkungsmanöver war, um von der „Arctic Sky“ abzulenken. Aber dies, so muss ich betonen, könnte von sehr weit hergeholt sein. Kurios bleibt jedoch die Ähnlichkeit der Schiffsnamen beider Schiffe und der Umstand, dass sie sich mutmaßlich zum Zeitpunkt des Überfalls auf der Ostsee begegneten. Hinzu kommt, dass der Frachter „Arctic Sky“ seinen Heimathafen im westafrikanischen Staat Liberia hat. Die „Arctic Sea“, die unter maltesischer Flagge fährt, befand sich offensichtlich auf den Weg nach Afrika, kam aber nur bis kurz vor die Kapverdischen Inseln.


Heutige Position der „Arctic Sky“ im Britischen Kanal vor Cornwall.

Update vom 18. August 17.32 Uhr:

Wie soeben gemeldet wird, hat die Besatzung des Frachters „Arctic Sea“ an Bord des russischen Kriegsschiffes „Ladny“ die kapverdische Insel Sal erreicht. Lokalreporter der Insel berichten, das russische Schiff habe gegen 11 Uhr Ortszeit den Hafen erreicht. Der russische Botschafter auf den Kapverden, Alexander Karpuschin, sagte im kapverdischen Radio: „Wir haben bei den kapverdischen Behörden alle nötigen Schritte eingeleitet, um den Transport der Crew vom Schiff zum Flughafen zu ermöglichen“, sagte. Die 15-köpfige Besatzung könne nun „jederzeit“ ausgeflogen werden.

Karpuschin sagte, er habe mit mehreren Ermittlern des russischen Sicherheitsrats bereits eine erste Befragung der Besatzung an Bord des Kriegsschiffes unternommen, um zu „verstehen, was wirklich passiert ist“.

Die russische Nachrichtenagentur RIA Novesti erwähnt, die Nördliche Regionale Gewerkschaft für Seeleute habe zuvor unter Berufung auf das russische Außenministerium mitgeteilt, dass die „Arctic Sea“ von der „Ladny“ bugsiert werde. Angaben über den Verbleib des Schiff und seiner Ladung wurden (noch) nicht gemacht.

Update vom 18. August 19.50 Uhr:

Von einem britischen Informanten hörte ich, dass sich der MI6 inzwischen für die „Arctic Sky“ interessiert. Diese Information konnte ich leider noch nicht verifizieren.

Vorherige Artikel von Gila Akkers zum Thema:

Mannschaft der „Arctic Sea“ an Bord eines russischen Kriegsschiffes
Ahoi! Das Schiff der vielen Dementis

Offenbart Erdrutsch in Nachterstedt Versäumnisse?

Mit einem Rutsch wurde die kleine Ortschaft Nachterstedt im Harzvorland weltbekannt. Heute früh zwischen 5 und 6 Uhr meldeten Anwohner am südlichen Ausläufer des Concordia-Sees das Verschwinden einer Straße, mehrerer Gärten, eines mehrstöckigen Wohnhauses sowie eines halben. Mehrere Bewohner werden vermisst.

Carl Landow - Der Concordia-See ist ein künstlicher See. Es ist die riesige Grube eines ehemaligen Tagebaus. Braunkohle wurde hier einst ausgebuddelt und seit 1996 die Grube mit Grundwasser geflutet. Alljährlich freuten sich Tourismusstrategen über den stetig rasch steigenden Wasserspiegel.

Verantwortlich für die Flutung ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbaugesellschaft *. Sie sieht in den Regenfällen der vergangenen Nacht die mögliche Ursache für den Erdrutsch, doch Ursula Rothe, Sprecherin der Kreisverwaltung, bezeichnete den Regen als nicht sehr kräftig. Deutet sich in diesem Widerspruch ein Skandal an?

Wie es zu dem Erdrutsch kam, gilt gegenwärtig noch als „ungeklärt“, obwohl die historischen Satelliten-Bilder von Google Earth mehrere mutmaßliche Gründe zeigen. Überdies publizierte die Concordia-See GmbH in ihrer Broschüre „Erholen am See. SPEZIAL“, Ausgabe 17/2009, einen Artikel mit der Überschrift „Inbetriebname des zweiten Anlegers muss wegen historischer Altlast warten“ und weist darin ungewollt auf eine weitere mutmaßliche Ursache für den Erdrutsch hin:

    Wo gehobelt wird, fallen Späne. Auch im Bergbau. Bei den Bauarbeiten für den Schiffsanleger Nachterstedt am Südufer des Concordia Sees stieß man auf schadstoffhaltige Altablagerungen aus der einstigen Schwelerei. Diese Rückstände, das ergaben Untersuchungen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), stammen noch aus dem 19. Jahrhundert. Damals habe man in der Braunkohlengrube „Concordia“ begonnen, die Kohle thermisch zu veredeln. Die bei Verschwelung und Verkokung angefallenen Neben- und Abprodukte wurden zusammen mit ganz normalem Abraum im Kippenaufbau eingelagert. „Um die Ablagerungen ist eine Kruste entstanden“, erklärte LMBV-Mitarbeiterin Grit Uhlig der MZ. Deshalb gehe von dem alten Fund keine Gefahr für die Umwelt aus.


Gab es vor der Katastrophe schon Hinweise auf eine Gefahr? Screenshot aus der PDF-Broschüre „Erholen am See. SPEZIAL“ der Concordia-See GmbH.

Dies, so hat der Erdrutsch um angeblich 4.50 Uhr (Samstag, 18. Juli 2009) nun bewiesen, war entweder ein großer Irrtum oder eine falsche Behauptung. Ob letztere Möglichkeit vorsätzlich geschah, um Versäumnisse zu vertuschen, das werden Untersuchungen der Staatsanwaltschaft nun klären müssen.


Tiefe Erosionsrillen unterhalb des jetzigen Abbruchbereichs. Solche kräftigen Abläufe existierten nur dort, sonst nirgendwo anders in dieser ausgeprägten Form an den Ufern des Concordia-Sees. Offenbar waren der für die Flutung des Sees verantwortlichen Firma die Probleme dieses Uferbereichs bekannt. Es sieht so aus, als wenn beidseits der Erosionsrillen durchgeführte Baumaßnahmen die drohende Gefahr entschärfen sollten. Mutmaßlich haben sie jedoch genau das Gegenteil bewirkt und den betreffenden Bereich destabilisiert.


„Wo gehobelt wird…“ Die Nachterstedter Katastrophe.


Der Bereich des Erdrutsches im Google-Earth-Foto schwarzweiß markiert (nach aktuellen Luftaufnahmen). Teile der Seelandstraße, Am Ring und der Bahnhofstraße gibt es nicht mehr.
© Fotos: Google Earth / GeoContent / Newsbattery

Ein anderer See, ein ähnliches Projekt


Die „Mondlandschaft“ von Dortmund, die Großbaustelle „Phoenix-See“.


Droht diesen Häusern am zukünftigen Dortmunder Phoenix-See ein ähnliches Schicksal? Diese Fotos vom 21. Februar 2009 zeigen umfangreiche Erdbefestigungsmaßnahmen. Hatte es ähnliche Ufersicherungsarbeiten am Concordia-See in Nachterstedt gegeben?
© Fotos: Harald Haack

* „Die LMBV ist ein Unternehmen der öffentlichen Hand, das sich heute im Besitz des Bundes befindet. Am 1. Januar 1996 fusionierten MBV und LBV mit der Holding LMBV; die ehemaligen Revierstrukturen wurden durch eine länderbezogene Organisation des Unternehmens abgelöst. Ende 1999 wurden planmäßig die letzten Produktionsstätten außer Betrieb genommen. Seit der Verschmelzung der BMGB auf die LMBV im Jahr 2000 ist die Bundesrepublik Deutschland alleiniger Gesellschafter der LMBV. Das Bundesministerium der Finanzen nimmt die Rolle des Gesellschafters wahr.“
Aus der Selbstdarstellung der LMBV.

    Stand: 25. Juli 2009, 10.00 Uhr

Fortsetzung des Artikels von Carl Landow:

Nachterstedt: War die Gefahr eines Erdrutsches bekannt?

A/H1N1-Virus-Patient Null in den USA?

Der Virus A/H1N1 konnte jetzt in bislang 18 Ländern nachgewiesen werden. Ein kanadischer Mexikotourist soll 10 Prozent seiner 2.200 Tiere großen Schweineherde infiziert haben. Und es geht weiter…


Ein der Redaktion unbekannter US-Mediziner verschickte dieses Foto und schreibt dazu: „Caught on film…Swine Flu vectoring from animal to human! Now Revealed – CDC recent finding – How Swine Flu is Actually Transmitted“.

Erst im Juni erfuhren wir, dass Frau Enkeleja Xheka die Urheberin dieses Fotos ist. Sie hatte es später in der Fotocommunity VIEW am 12. Juni 2009 um 23.33 Uhr erneut publiziert. Nachdem wir sie darauf aufmerksam machten, dass wir ihr Foto aus den USA erhalten hatten, antwortete sie: „Wir & ein paar Medizin-Forscher haben es veröffentlicht und bekannt gegeben auch in Süd/Ost-Balkan & Süd/Ost Asien.“
© Foto: Enkeleja Xheka

Wird das Küssen bald unters Strafrecht gestellt?

Gesundheitsexperten raten dringend zu mehr Körperhygiene. Nur die Verwendung von Parfüm reiche nicht, um die Ausbreitung der Grippe zu verhindern. Deshalb sollte man vor heftig eingedufteten Personen schleunigst flüchten. Aber: Nur keine Panik! Mit parfümfreien Körperpflegemitteln sind Sie auf der sicheren Seite.


Zum Thema:

George W. Bush schuld an der Schweinegrippe?
US Secret Service schuld an der Schweinegrippe in Mexiko-City?
Ernster Zwischenfall mit Schweinegrippe-Viren in der Schweiz

Ernster Zwischenfall mit Schweinegrippe-Viren in der Schweiz

Während in der ganzen Welt sich die Schweinegrippe rasant ausbreitet und die WHO kurz davor ist die Lage als extrem ernst einzustufen, versuchte der Leiter des Genfer Laboratoriums für Virologie einen Zwischenfall herunter zu spielen. In einem ICE zwischen Bern und Freiburg war ein Behälter mit den gefährlichen H1N1-Viren explodiert.

Harald Haack – Bahnunfälle mit gefährlichen Gütern sind berüchtigt dafür, dass hinterher stets behauptet wird es habe keine Gefahr für Menschen bestanden. Da mögen Anwohner einer brennenden Chemiefabrik durch toxische Brandgase, die in der Nacht durch ihre Fenster ins Schlafzimmer zogen, schwer verletzt in ihren Betten liegen, wenn erst einmal Messungen auf dem Fabrikgelände durchgeführt werden, um nach gefährlichen Stoffen in der Luft zu fahnden, wird nichts gefunden und es bestand, was dann als offizielle Wahrheit verbreitet wird, keine Gefahr für die Bevölkerung; und die Verletzten haben, wenn sie denn überleben, juristisch Probleme irgendeinen Schadenersatz, ein Schmerzensgeld oder eine Rente durchzusetzen. Nur keine Panik!

Angesichts der terroristischen Bedrohung, von der Politiker gerne reden, um sie als ihr Machtinstrument zu nutzen, erscheint es mir geradezu als grotesk, wenn der Leiter des Genfer Laboratoriums für Virologie, Laurent Kaiser, behauptet, jeden Tag würden in der Schweiz Viren mit dem Zug transportiert werden; einige seien sogar per Post unterwegs. Das klingt so, als könne nie etwas passieren. Nur keine Panik!

Aber nun ist es passiert, in einem Intercityzug zwischen Bern und Freiburg. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, wie die Schweizer Sonntags-Zeitung schreibt, wurden sie nur leicht verletzt. Das mag ja sein. Splitter kleiner berstender Glasbehälter werden keine großen Verletzungen verursachen, wenn die Personen, die von ihnen getroffen werden, günstig stehen. Doch in dem Behälter, der explodierte, befanden sich die derzeit als gefährlich eingestuften H1N1-Viren, die als Schweinegrippeviren weltweit unterwegs sind, weil sie Menschen infizierten.

Zu der Explosion soll es gekommen sein, weil das Trockeneis zur Kühlung von Viren und Nukleinsäure innerhalb anstatt außerhalb des Vakuums des Pakets platziert wurde. Als das Trockeneis, festes Kohlenstoffdioxid, verdampfte, entstand im Innern der Verpackung ein Überdruck und das Paket explodierte. Der Bote und eine Frau sollen dabei leicht verletzt worden sein. Ob sie infiziert wurden und ob der Zug, in dem das passierte, gründlich desinfiziert wurde, darüber gibt es keine Nachricht. Einzige Maßnahme: Die 61 Passagiere des Zuges wurden für eine Stunde „abgesondert“ und dann „bis eine Ansteckung vollständig ausgeschlossen werden konnte“ entlassen. Dabei beträgt die Inkubationszeit der Grippe mehrere Tage. Hatte die Schweiz am vergangenen Montag, als das Paket explodierte, nur einen Mexiko-Reisenden, der nachweislich mit dem H1N1-Virus infiziert ist, sollen es inzwischen 29 Verdachtsfälle sein. Der Bundesrat setzt nun einen Pandemie-Sonderstab ein. Nur keine Panik!

Bestimmt waren die Viren das Nationale Grippe-Zentrum in Genf. Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) soll dort ein Test zur Diagnose der Schweinegrippe entwickelt werden.




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