Archiv der Kategorie 'Kriminalität'

Hamburg: Panzerknacker jubeln – Raubdezernat der Polizei ade

Es gibt Überlegungen der Hansestadt Hamburg das Raubdezernat der Polizei abzuschaffen. Panzerknacker & Co könnten es dank der SPD-Politik künftig leichter haben für ihre Diebestouren.

Laut Polizeisprecher Mirko Streiber gebe es einen starken Rückgang bei schweren Verbrechen. Die Zeitung „Die Welt“ berichtet, der rapide Rückgang von besonders schweren Taten wie Überfälle auf Banken oder Sparkassen könne der Hintergrund von „Überlegungen“ in Plänen zur Umstrukturierung der Polizei sein.


Die Panzerknacker, seit 61 Jahre existierende Einbrecherbande, erfunden von Carl Barks für Disney.
© Disney

Künftig könnten acht Kriminalkommissare die Ermittlungen in solchen Fällen übernehmen. Keine gute Idee, sagen laut „Welt“ „Experten“. Die Polizei würde sich blind machen für Serientäter, weil künftige Taten an verschiedenen Kommissariaten bearbeitet werden.

Helfen sollen deshalb dabei Computerprogramme, um Fälle, die Parallelen aufweisen, zu erkennen, und um Serientätern auf die Spur zu kommen. Auch die zentrale Bearbeitungsstelle für Intensivtäter werde offenbar zerschlagen. Diese Fälle gehen wieder an die acht Kriminalkommissariate. Auch für eines der größten Kriminalitätsprobleme, den Haus- und Wohnungseinbruch, ist keine zentrale Dienststelle vorgesehen.

Ob die SPD damit schwere Verbrechen fördern will, danach wurde bisher nicht gefragt.

Nienburgs gefährliche Ecken

Das von vielen Kriegen heimgesuchte Kreisstädtchen Nienburg an der Weser hat gefährliche Ecken; besonders an Freitagen wurde dies kürzlich deutlich. Autobesitzer und schwangere Radfahrerinnen sollten besonders aufpassen.

Harald Haack – Zwei Fälle mit Fahrerflucht beschäftigen gegenwärtig die Nienburger Polizei. In beiden Fällen war das Tatwerkzeug ein Fahrrad. Zwischen den Tatorten liegt eine Radfahrerdistanz-Distanz von 1,1 km sowie eine zeitliche Distanz von einer Woche.


Größere Kartenansicht

Auf dem Lehmwandlungsweg in Nähe des dortigen Kindergartens kollidierten zwei Radlerinnen am Freitag, den 6. Juli 2012 gegen 11.45 Uhr. Zu dem Unfall war es gekommen, als die eine der beiden Radlerinen, schwanger und 30-jährig, auf dem Radweg radelte und aus Richtung Kindergarten auf dem Radweg eine andere Radlerin dort eine von Fußgängern ausgetretene Stelle passierte und mit ihr zusammenstieß. Dabei stürzte die Schwangere. Die andere Radlerin soll sich noch kurz umgesehen haben, sei dann aber weitergefahren. Die Polizei Nienburg sucht nach der zweiten Radfahrerin und Zeugen den Unfalls. Hinweisgeber können sich unter 05021/97780 melden.

Eine Woche später, am Freitag, den 13. Juli 2012, in der Zeit von 11 bis 13.50 Uhr stand ein schwarzer Renault Megane auf dem Grundstück in der Stuttgarter Straße 32a vor der Garage, wobei das Heck des Fahrzeugs nicht über die Grundstücksgrenze hinausragte. Der Eigentümer des Renault stellte fest, dass die linke hintere Ecke seines Fahrzeugs beschädigt war. Die herbeigerufene Polizei stellte aufgrund des Spurenbildes am Fahrzeug fest, dass ein Fahrrad diesen Schaden verursacht hat. Die Polizei Nienburg hofft auf Zeugen und erbittet Hinweise unter 05021/97780.

Oh Mai oh Mai: Was es nicht alles gibt!

Am 7. Mai 2001 verschwand Peggy Knobloch, damals neunjährig, aus Lichtenberg in Franken. Am 3. Mai 2007 verschwand Maggie McCann, damals vierjährig, aus Praia da Luz in Portugal. Beide wurden bis heute nicht gefunden, weder tot noch lebend.

Um Maggie McCann zu finden, simulierten Fahnder ihr mutmaßlich heutiges Aussehen (im Foto links), also im Alter von neun Jahren. Orientierten sie sich dabei an einem Foto der zum Zeitpunkt ihres Verschwindens neunjährigen Peggy Knobloch (im Foto rechts)?

TV-Tipp: Mord ohne Leiche

----------------------------
Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

So bleibt hier vorsorglich festzustellen, dass wir weder Einfluss auf die Gestaltung noch auf den Inhalt dieser gelinkten Seiten haben und uns auch nicht dafür verantwortlich zeichnen. Dies gilt für ALLE auf dieser Seite vorhandenen Links.

War es die „Ohlsen-Bande“?

Der dänische Polizei-Kommissar Holm wäre überzeugt davon, dass es die Ohlsens waren, bekannt als die „Ohlsen-Bande“: Egon, Benny und Kjeld. Denn das, was am frühen Samstagmorgen (14. Juli 2012) auf der BAB A7 in Höhe Norderstedt mit Fahrtrichtung Norden geschah, trägt zweifellos deren Handschrift.

Harald Haack - Es hatte gerade aufgehört zu regen. Die Sonne war noch nicht aufgegangen, aber die Vögel entlang der Autobahn brüllten schon frisch fröhliche Guten-Morgen-Grüße und verschlafene Ach-halt-den-Schnabel-Beschwerden. Nach dem Bericht vom Polizei-Autobahnrevier Neumünster entschloß sich zu dieser Zeit ein 44-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Laster, mit dem er einen Anhänger zog, einen Sattelzug zu überholen. Damit jedoch hatte er genau den Nerv des Fahrers eines silberfarbenen Peugeot getroffen. Mehrfach soll dieser, als er hinter dem überholenden Laster hing, mit der Lichthupe gefeuert haben. Von dieser Attacke sich bedrängt fühlend, verzichtete der 44-Jährige aufs Überholen und sah sich genötigt auf der rechten Fahrspur wieder einzuscheren.

Anstatt sich für die nette Geste des Lkw-Fahrers durch Zeichen zu bedanken, verhielt sich der Fahrer des Peugeot wie Egon Ohlsen: Eigensinnig, herrisch und kindisch rachsüchtig. Er überholte den Lkw samt Anhänger, schnitt diesen und bremste so stark ab, dass der Laster dem Pkw aufs Heck krachte. Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden auf den Standstreifen angehalten. Es kam zu wüsten, angeblich nicht zitier fähigen Beschimpfungen seitens der Peugeot-Insassen; nicht zitier fähig, wohl weil in gebrochenem Englisch, was auf Benny und Kjeld Ohlsen zutreffen könnte, denn die hellsten Köpfen sind sie nie gewesen.

Der Lkw-Fahrer wollte die Polizei rufen und entfernte sich von den Insassen des Peugeot, um die Kilometerangabe am Straßenrand für den genauen Standort abzulesen. Dies nutzten die Insassen des Peugeot, um in das Führerhaus des Lkw zu steigen, die Schlüssel zu greifen und um die Fahrerkabine abzuschließen. Dann schraubten sie vom Lkw das Kennzeichen ab und hauten mit dem Peugeot ab.

Die Fahndung nach dem Peugeot mit dänischem Kennzeichen und dem Heckschaden verlief zunächst erfolglos.

Damit aber der entnervte 44-Jährige mit seinem Laster seinen Weg fortsetzen konnte, musste ein Servicedienst das Schloss des Führerhauses aufbohren; was rund 1.000 Euro gekostet haben soll.

Hinweis:
Newsbattery zieht um. Diesen Artikel finden Sie auch unter der neuen Adresse:
http://newsbattery.blogsport.eu/

Riss die Strömung ihn weg?

Wieder wird ein zehnjähriger Junge in Norddeutschland vermisst, und wieder lechzt die BILD-Zeitung nach einem Mord. Doch das Kind verschwand auf der Nordsee-Insel Amrum von einem Spielplatz am Strand bei Wittdün, unweit einer Bucht mit gefährlichen Strudeln.

Der aus Österreich stammende Junge kann also beim Spielen im Wasser von der Strömung erfasst und weggerissen worden sein. Dass es dort am Strand vor Wittdün Strudel gibt, darauf weisen die Buhnen – an Buhnen entstehen Wirbel – und die für Strudel typischen Strukturen auf dem Satellitenbild in Google Earth bzw. Maps. Kinder und Erwachsene, Zuschauer der WDR-Sendung „Die Sendung mit der Maus“, konnten sich kürzlich belehren lassen, wie tückisch das Baden im Bereich von Buhnen sein kann.

Strand und Bucht bei Wittdün/Amrum.

Wenn das Kind dort ertrank, dann wird seine Leiche, grob gerechnet, südöstlich an Föhr vorbei und dann nordwestlich auf den Strand von Hörnum treiben und in ca. 11 Tagen passieren, wenn Wind und Strömung den Körper nicht am Hörnumer Strand ablegen, wo er dann gefunden werden könnte. Wenn das Kind nicht doch einem Verbrechen zum Opfer fiel! Bislang fehlt von ihm leider jede Spur.

Die Polizei hat nun Touristen und Einheimische um Fotos oder Videos vom Tag des Verschwindens des Jungen gebeten. Wer am 1. Juli zwischen 12 und 20 Uhr im Bereich des Spielplatzes Piratenschiff am Strand von Wittdün Aufnahmen gemacht hat, sollte sie der Polizei digitalisiert für deren Ermittlungen zur Verfügung stellen. Wer seine Aufnahmen mailen möchte, kann sie an niebuell.kpast@polizei.landsh.de senden. Wer sie jedoch persönlich zur Polizei in Nebel auf Amrum bringen will, wird gebeten, ein USB-Kabel (für die Kamera) oder Datenträger (etwa SD-Karte oder Stick) mitzunehmen.


Aktualisierung vom 4. Juli 2012 – 12 Uhr

Die Polizei und etliche Amrumer setzen am heutigen Mittwoch die Suche nach dem vermissten zehnjährigen, österreichischen Jungen fort. Er wurde zuletzt am späten Sonntagnachmittag bei Wittdün auf dem Spielplatz „Piratenschiff“ am Strand gesehen. Mit seinen Eltern soll er gegen etwa 17 Uhr Kontakt gehabt haben. Zu dieser Zeit herrschte noch Ablaufwasser. Hatte sich das Kind noch während des Ablaufwassers zu weit über den Strand hinaus ins Watt gewagt? Häufig kommt es vor, dass Touristen die Ablaufwasserphase unterschätzen und nicht wissen, dass gerade sie gefährlich sein kann.

Die Tiede erreichte kurz nach 18 Uhr ihren tiefsten Punkt, die Ebbe. Wahrscheinlicher als ein Ertrinken macht nunmehr die Nähe der Abfahrtsdaten vom Inselbus und den Fähren gegen 17.30 Uhr zum Zeitpunkt, bei dem seine Eltern mit ihm noch Kontakt hatten, sein Verschwinden mittels dieser Verkehrsmittel plausibler. Zwischen dem Spielplatz „Piratenschiff“ und dem Hafen Wittdün mit der Bushaltestelle liegen ca. 800 bis 1000 Meter Distanz.

Dennoch schließt die Polizei auch einen Unglücksfall nicht aus.


Aktualisierung vom 4. Juli 2012 – 15 Uhr

Die Suche nach dem vermissten Jungen hat auf Amrum ein tragisches Ende gefunden. Im Sand vergraben unter dem hölzernen Spielgerüst vom „Piratenschiff“ entdeckte die Polizei eine Kinderleiche. Mutmaßlich handelt es sich um den vermissten Sebastian aus Österreich.

An dieser Stelle war der Junge das letzte Mal gesehen worden. Mit Hilfe eines Schaufelbaggers wurde der Sand etwa eineinhalb Meter tief ausgehoben.

Wer hat den Jungen dort vergraben? Waren es Kinder beim Spielen?


Aktualisierung vom 4. Juli 2012 – 18 Uhr

Der Sprecher der Polizeidirektion Husum, Matthias Glamann, soll der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Mittwoch gesagt haben, ein Foto zeige, wie der Junge bei dem Klettergerüst „Piratenschiff“ im Sand gegraben habe. Glamann vermutet, der Randbereich der Grube könne nachgegeben und ihn begraben haben. Demnach sehe es nach einer „Unfallsituation“ aus. Aber noch sei nicht geklärt, ob es sich tatsächlich um Sebastian handelt. Das soll eine Obduktion klären.




Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de