Archiv der Kategorie 'Glosse'

Bombe auf Hauptstadtflughafen-Baustelle BER?

Vor kurzem gab es wieder einmal negative Schlagzeilen wegen vieler Verzögerungen bei der Fertigstellung des neuen Hauptstadtflughafens BER. Auch die Nachricht über einen mutmaßlichen islamistischen Terroristen, der sich auf die Baustelle geschlichen hatte, um dort zu „arbeiten“, zählte dazu, woraufhin es hektisch wurde um die für den Bau Verantwortlichen Wowereit und Platzeck.

Henrik C. Sassen – Wurde eine Bombe im neuen Flughafens BER positioniert, tief verborgen im Beton von tragenden Wandteilen? Möglicherweise neu wäre diese heimtückische Methode für einen Sprengstoffanschlag bei islamistischen Terroristen, doch die Idee und sogar deren erfolgte Ausführungen existieren noch aus Zeiten des Kalten Krieges, als eine deutsche Regierung jederzeit zündfähige Bomben in Brücken diverser Bundesautobahnen installieren ließ, um vorrückende Angreifer des Warschauer Pakts im Kriegsfall aufzuhalten.

Wie mir ein Newsbattery-Kollege erzählte, wurde diese Idee vor ca. 15 Jahren sogar einmal von drei freischaffenden Autoren der ARD-Tatort-Reihe aufgegriffen, doch dann (verantwortungsvoll) wieder begraben. Zum fiktiven Tatortbereich zählte damals die Großbaustelle Berlin. Für eine Tatort-Folge wäre die Handlung auf dieser bombigen Basis ein Knaller gewesen. Doch die Schere im Kopf der Autoren siegte, um Kriminelle und besonders Terroristen nicht auf den Geschmack zu bringen.

Und ich habe nun auch gezögert über eine möglicherweise im BER versteckte Bombe zu schreiben, um mir nicht vorwerfen zu lassen, ich habe mir das „aus den Fingern“ gesogen. Doch die Ermittlungen des LKA nach der kürzlich erfolgten Festnahme nach der Festnahme eines mutmaßlich islamistischen Arbeiters führten es „zur Sorge“, er könne an den Vorbereitungen für einen Anschlag involviert sein.

An der Baustelle des Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) wurde er Anfang August aufgegriffen. Er galt als illegal beschäftigt dort.

In Abstimmung mit dem Zoll wurden weitere 20 Personen gestellt, wobei es sich bei ihm um „eine in Berlin wohnhafte Person des islamistischen Spektrums handeln soll, die auf der Baustelle für einen Sicherheitsdienst tätig war.“ Es soll sich, wie der STERN schreibt, um den 21-jährigen Florian L. handeln, der vor einigen Jahren zum Islam konvertiert war und vom LKA Berlin als „Gefährder“ geführt wurde. Und er soll laut Polizeierkenntnissen mit zwei Männern im engen Kontakt gewesen sein, die mit Sprengstoffanschlägen oder deren Vorbereitung auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Wieder einmal V-Männer, die als Agent Provocateur Straftaten anzetteln?

Florian L. sei mittlerweile nicht mehr auf der Baustelle beschäftigt, hieß es vor kurzem. Aber was hat er dort hinterlassen? Wenn er denn was außer Aufregung beim LKA hinterlassen hat? „Eine Bewertung, ob die illegale Arbeitsaufnahme nur dem Gelderwerb diente oder im Zusammenhang mit der Vorbereitung von terroristischen Straftaten steht“, könne „aufgrund der derzeit vorliegenden Erkenntnisse nicht abschließend vorgenommen werden“, heißt es in dem Brandenburger LKA-Report.


Grafische Lücke gefüllt. Newsbattery-Vorschlag für Modifizierung des BER-Logos: „Berlin und Brandenburg, bombige Partner im Kampf für mehr Fluglärm und Chaos.“

Der Hauptstadtflughafen BER wird von einer Pannenserie belastet. Bei der Aufklärung der Pannenserie will nun die Grünen-Bundestagsfraktionsvorsitzende Renate Künast am neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg notfalls den Bundestag einschalten. Vor der kürzlichen Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft forderte sie das Gremium auf, „Licht ins Dunkel“ zu bringen. Worauf bezieht sie sich konkret?

Doch wie findet man eine mutmaßlich im Beton versteckte Bombe? Die muss schließlich nicht zwingend aus metallischen Materialien konstruiert sein, was den Einsatz von Metalldetektoren überflüssig macht. Mit Wärmebildkameras vielleicht?

Etwa so ähnlich wie dies die Kieler Polizei bei der Suche nach der Leiche des angeblich von Hells Angels einbetonierten Leiche des Türken Tekin Bicer tat und Betonteile aus dem Boden der jener Lagerhalle entfernte, wo sie die Leiche vermutet hatte? Die Suche musste wegen möglicher Einsturzgefahr eingestellt werden. Übertragen auf den Hauptstadtflughafen BER dürfte wird es dann nicht so bald was mit der offiziellen Eröffnung werden.

„Merkels Medienlandschaft“ schockiert: Kreml böse

Viele Nachrichten haben zwei Seiten. So auch im Fall des Pussy-“Krieges“. Für die Radio Stimme Russland sind die deutschen Medien böse; besonders die Springer-Presse, denn die sorge über miese Meinungsmache für die Traumatisierung Putins.

Henrik C. Sassen
– Glaubt man der Radio Stimme Russland, so haben deutsche Medien und Politiker Russland und ganz besonders Putin den Pussy-“Krieg“ erklärt. Und das Schlimmste dabei: Deutsche Leser seien ganz genau über das böse Spiel von Intrigant BILD informiert und andere Zeitungen und auch Fernsehsender richteten sich nach dem miesen politischen Leitbild.

In Deutschland jedoch fallen die Taten der Frauen-Punkband Pussy-Riot, weshalb sie in Russland zu zwei Jahren Straflager verurteilt wurden, zunehmend ins Fach der Gelassenheit. Schließlich hat Deutschland sich an seine „Raubauken“ längst gewöhnt und sie teilweise auch als Punks ganz lieb gewonnen. Punkige Frisuren zählen zum Standard, was Friseure auch für konservative Frauen anbieten.

Olivier Renault, der Kommentator von Radio Stimme Russland, erregt sich besonders über den „Auftrag“ in Deutschland, die Gerichtsverhandlung über Pussy Riot zu benutzen und zu verbreiten, Russland sei Diktatur!

Olivier Renault bemüht sich als Rächer und Krummbieger, wie ich meine: „Da die Lage im eigenen Land so schwierig ist, sind die Deutschen nicht mehr wirklich bereit die Informationen, die in der BILD erscheinen, zu glauben. Vor einem Tag sollten sie erfahren, dass die, bis sie 80 Jahre alt sind, arbeiten müssen. Die Rentner bekommen jedes Jahr weniger Geld und die Zahl der Arbeitslosen klettert nach oben. Kein Politiker tritt dagegen auf! Für sie ist es legal, also menschenwürdig! Aber die Strafe gegen Pussy Riot ist unwürdig!

Die Medien nutzen Pussy Riot als Propagandamaterial gegen Russland.

Die Deutschen wären ehrlich gesagt froh, wenn seine Politiker etwas für seine Rentner, seine Familien, seine Kinder und für seine Arbeitsplätze machen würden, anstatt sich um drei Frauen zu kümmern!“

Während Spiegel-Kommentartor Uwe Klußmann unter der Überschrift „Der Kreml sät Hass“ schreibt: „Russlands Mächtigen scheint nicht bewusst zu sein, wie sehr der politische Prozess um Pussy Riot ein Symptom für die tiefe Krise ist, in der sich die russische Gesellschaft befindet. Gegen den Willen des Kreml-Herrs Putin wäre das Urteil nicht denkbar gewesen.“

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ sich zu einem Kommentar verleiten : „Den Prozess gegen Mitglieder der Band Pussy Riot habe ich mit Besorgnis verfolgt. Das unverhältnismäßig harte Urteil steht nicht im Einklang mit den europäischen Werten von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, zu denen sich Russland u.a. als Mitglied des Europarates bekannt hat.“ Ergänzend sagte sie, eine lebendige Zivilgesellschaft und politisch aktive Bürger seien Voraussetzung und keine Bedrohung für Russlands Modernisierung.

Na denn! Vielleicht möchte sie nun Putin eine Praktikantenstelle in ihrem „Rechtsstaatlichkeits- und Demokratieamt“ anbieten.

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Hamburg: Panzerknacker jubeln noch mehr – Polizei stellt Fahrzeug mit geringer Reichweite in Dienst

Die Hamburger Polizei, d.h. Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch, stellte gestern das erste Elektrofahrzeug in den Dienst der Hamburger Polizei. Dabei handelt es sich um die innovative „Reisschüssel“ eines asiatischen Unternehmens. Ein Fahrzeug, das zu hundert Prozent mittels elektrischer Energie betrieben wird.

Es wurde zum „World Car of the year 2011″ gewählt und von den Juroren als der „Einstieg in eine schöne neue Welt der Elektromobilität“ bezeichnet. Das kann heiter weiter werden, denn schon jetzt erkannte die Hamburger Polizei, dass der Funkbetrieb, die Heizung und vor allem auch die schicke blaue Laterne auf dem Dach plus Sirene Strom verbrauchen und die Reichweite des Fahrzeugs von rund 75 km deutlich verringern.

Zur Erprobung soll das Wägelchen bis einschließlich September am Polizeikommissariat 33 in Hamburg-Winterhude eingesetzt werden. Danach wird er als ziviler Funkstreifenwagen, ausgerüstet mit Funk und Sondersignalanlage, an verschiedenen Polizeikommissariaten im Innenstadtbereich von Hamburg dem Kriminalermittlungsdienst und der Zivilfahndung zur Verfügung gestellt. Na, denn! Die Panzerknackerbande wird sich garantiert freuen, wenn die Verfolger der Polizei mangels Strom in der Batterie stecken bleiben. „Lalülala“ und nichts geht mehr.

Morgen, am Montag, den 13. August 2012, ca. 21.45 Uhr dürften sich Panzerknacker (und selbstverständlich auch unbescholtene Bürgerinnen und Bürger entspannt zurücklehnen und ein Blaulichtspektakel unter und auf der Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen genießen können. Feuerwehr und Polizei wollen Lichtkünstler Michael Batz bei der Illuminierung des Hamburger Hafens mit ihren Blaulichtern unterstützen. Zusätzliche 6000 blaue Leuchtstoffröhren sollen den Hafen während der Veranstaltung „Blue Port“ in blaues Licht tauchen. Die Kunstaktion von Michael Batz findet vom 13. bis zum 19. August statt. Angeblich wird die Aktion auch genutzt, um mögliche Abläufe gemeinsamer Einsätze der Feuerwehr und der Polizei im Hamburger Hafen zu koordinieren und zu üben. Der Hamburger Fernsehregisseur Jürgen Roland (* 25. Dezember 1925 in Hamburg; † 21. September 2007 in Hamburg), dessen Kriminalfilm-Regie besonders durch überzogen dargestellte Aktivität von Polizisten auffiel, hätte sicherlich auch seine Freude an diesen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gehabt.

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Gerüche im Weltall, bald auch als (FCKW-haltigen) Deospray?

Nach Aussagen von Astronauten der ISS hat das Weltall seinen eigenen Duft. Sicherlich werden uns Stinkwassermacher der Parfüm-Mafia bald mit ihren spacigen Kreationen nerven.

Roland von Bremen
– Angeblich habe es für lange Zeit die Gemüter der Wissenschaft weltweit erregt, schreibt „Radio Stimme Russland“: Was eigentlich der Geruch des Weltalls ist. Aber kann denn das Weltall duften? Oder sind es vielmehr von Menschen gemachte Aromen, die, von sommerlichen Grill-Orgien stammend, wie Satellitenmüll bereits die Erde umrunden?

US-Astronauten der Apollo-Missionen berichteten, Mondstaub röche nach Schießpulver bzw. nach zerschlagenen Knallplätzchen, wie es sie für Kinderpistolen gab und die wohl nur noch schwer zu kriegen sind. Und nun behauptete US-Astronaut Tony Antonelli, das Weltall röche nach gebratenen Steak und heißem Metall und Schweissaerosol. Er war Mitglied der Expedition zur ISS, der Internationalen Raumstation. Angeblich habe man nun bei der NASA entschieden, sich mit der Wiedergabe des Weltraum-Duftes zu beschäftigen; allerdings auf der Erde. Zu diesem Zweck wurde ein neuer Mitarbeiter eingestellt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht allzu schwer ist den Weltraum-Duft auf der Erde zu erzeugen: Einfach direkt auf die heiße Platte eines alten E-Herdes, zuvor mit einem chemischen Herdplattenreiniger behandelt, ein Stück Rinderfilet legen und sich wie doof auf die nachhaltige, krebserregende Wirkung freuen; zur Nachahmung wirklich nicht empfohlen.

London: Fehlt nur noch Jack the Ripper

Der britische Minister für Kultur, Olympia, Medien und Sport, Jeremy Hunt, sagte, das Land wolle sich von seinen besten Seiten zeigen. Und, auch wenn er es anders sieht, die britischen Gewerkschaften wollen es auch, denn schließlich gehören sie untrennbar zum britischen Kapitalismus, in diesem Land, wo die industrielle Revolution einst begann.

Sean McMillan – Chaos, Angst und Schrecken ist sicherlich nicht das, was London sich während der 30. Olympischen Spiele wünscht, die vom 27. Juli bis 12. August dort stattfinden sollen. Aber Versäumnisse der Regierung lassen sich nicht länger unter dem Teppich kehren. Zu niedrige Gehälter und Stellenstreichungen beispielsweise. Im Streit darum entschieden gestern, am Donnerstag, Tausende Mitarbeiter des Innenministeriums (!) die Arbeit niederzulegen. Zu einem dreitägigen Streit der Fahrer des Bahnunternehmens East Midlands Trains soll es kommen, wurde außerdem angekündigt. Reisende, die aus Sheffield oder Nottingham kommen, könnte der Streik der Bahnangestellten innerhalb Englands treffen. Doch eine Arbeitsniederlegung an den Flughäfen wäre für internationale Reisende eine Katastrophe.

Noch sind es nur Drohungen, die Gewerkschaften sind zu weiteren Gesprächen bereit, jedoch Großbritanniens Premier David Cameron verurteilte diese Drohungen. Ofensichtlich ist er zu keinen Gesprächen bereit, denn er nannte einen möglichen Streik „nicht richtig und nicht gerechtfertigt“. Die Begründung behielt er für sich. Sein „Propaganda“-Minister Jeremy Hunt beschimpfte die Gewerkschaften und behauptete, die Drohungen entsprächen nicht „der Stimmungen der britischen Öffentlichkeit“. Die Gewerkschaften verlören einen Großteil der öffentlichen Unterstützung, sollten sie sich für Streiks entscheiden, behauptete der erregte Hunt. Aber, versuchte er zu relativieren, mit enormen Einschränkungen bräuchte man im Streikfall nicht rechnen; man habe Notfallpläne in der Schublade. Vielleicht, wer weiß schon genau, was Jeremy Hunt in seiner Schublade verbirgt, zählt dazu Jack the Ripper, um Großbritannien von seiner „besten Seite“ zu zeigen. Über genügend Überwachungskameras verfügt London schließlich. Und Boden-Luft-Raketenstellungen auf einigen Dächern und Soldaten, die mangels ziviler Sicherheitskräfte die Olympiade schützen sollen.

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