Archiv der Kategorie 'Fotografie'

„Hitlergruß“ an Bord eines Hamburger Schiffes?

Gestern Abend gegen 19:07 Uhr fuhr das kleine Containerschiff „Henneke Rambow“ in den Hamburger Hafen ein. An Deck zeigen sich zwei Männer, ein großer mit ganz kurzen Stoppeln auf dem Schädel, gefolgt von einem asiatischen Lockenkopf. Der Große hebt den rechten Arm und grüßt in Richtung Elbufer, Hamburg-Finkenwerder. War dies ein harmloser Gruß oder der „Hitlergruß“, im Nazi-Deutschland einst auch als „Deutscher Gruß“ bezeichnet?

Wikipedia weiss die Antwort: „Beim Hitlergruß wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schräg nach oben gestreckt.“ Na, denn… Dann war die Hand für den verbotenen Gruß in diesem Fall zu hoch. Von weitem mag es wie ein Hitlergruß aussehen, doch von nahem betrachtet, war es nur ein harmloser Gruß oder eine Geste.

Übrigens: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Hitlergruß in Deutschland sowie Österreich verboten. Die libanesische Hisbollah verwendet angeblich den „Hitlergruß“ als Ausdruck ihrer Feindschaft zu Israel.


„Hitlergruß“? Wi­ki­pe­dia weiss die Ant­wort: „Beim Hit­ler­gruß wurde der rech­te Arm mit fla­cher Hand auf Au­gen­hö­he schräg nach oben ge­streckt.“ Auf Augenhöhe? Nun ja, nicht alles ist so wie es vom Weitem danach aussieht.


© Fotos: Harald Haack, Hamburg

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Hin­weis:
Mit Ur­teil vom 12. Mai 1998 hat das Land­ge­richt Ham­burg ent­schie­den, dass durch die Aus­brin­gung eines Links die In­hal­te der ge­link­ten Seite ge­ge­be­nen­falls mit zu ver­ant­wor­ten sind. Die­ses kann – laut Land­ge­richts­ur­teil – nur da­durch ver­hin­dert wer­den, dass man sich aus­drück­lich von die­sen In­hal­ten dis­tan­ziert.

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Fällt der EURO?

Stimmt es, dass der EURO in Gefahr ist? Kriegen wir bald, wenn der EURO vom Sockel ist, D-Merkel als Währung?

Digital Portfolio – Wie SPIEGEL-Online jetzt berichtet, soll laut der Zeitung „El País“, der spanische Regierungschef Zapatero seit Tagen eine dramatische Rhetorik benutzen, „wenn er vor der Partei über die Schuldenkrise seines eigenen Landes spricht – um sie zur Unterstützung für unpopuläre Sparaktionen zu bringen“. Dabei soll er behauptet haben, beim europäischen Krisengipfel vor wenigen Tagen habe Nicolas Sarkozy in den Verhandlungen über die Griechenland-Hilfen „mit der Faust auf den Tisch geschlagen und gedroht, sich aus dem Euro zurückzuziehen“. Ein Teilnehmer eines Parteitreffens mit Zapatero soll gesagt haben: „Sarkozy ist so weit gegangen, Merkel mit dem Bruch der traditionellen französisch-deutschen Achse zu drohen.“


Der Sockel des knitterigen Euros scheint rostig geworden. Und windig ist es häufig in der Europa-Politik. Ein kleiner Windstoß und schon schwimmt der Euro davon. Wer mag dann noch hinterher springen, um ihn zu retten?
© Fotos: Harald Haack, Hamburg – 2010_05_12_023206

Neu: Newsbattery.eu hat Schwester

Newsbattery.eu hat ein Schwesterchen: Unter dem Namen und im Blog „Digital Portfolio“ zeigen wir künftig Fotos und Information; keine „Bild-Zeitung“ wohl aber ein Fotostrip. Redaktionen und Agenturen, die Interesse an den Bildern haben und sie verwenden möchten, erhalten hiermit eine Möglichkeit, die Fotos auszusuchen und zu bestellen. Es findet kein gewerblicher Verkauf statt. Fotos und Informationen unterliegen dem Presserecht. Honorierung nach Vereinbarung.


Neu im Web: Digital Portfolio

VULKANASCHE: Gefahr in der Luft – volle Verarschung am Boden, aber dann…

„Scheiss Vulkanasche!“ mag so mancher Flugpassagier geflucht haben, denn die seit Mittwoch ausgespuckte Vulkanasche von Islands Gletschervulkan Eyjafjallajökull (Eyja Fjalla Jökull = Insel Gebirge Gletscher = Island Gebirgsgletscher) behindert den Flugverkehr zwischen Nordamerika und Europa und in Europa überhaupt beträchtlich.

Harald Haack – Doch am Boden, zumindest in Hamburg, blieb das von Meteorologen angekündigte und von Fotografen erhoffte Himmelsspektakel vorerst aus. Kein „Blutregen“, kein purpurroter Himmel. Manch einer fühlte sich verarscht, denn das Wetter ist unspektakulär, der Himmel wirkt alltäglich. Immerhin wiesen Meteorologen darauf hin, dass die Vulkanasche tagsüber wie ein Hochnebel aussehen könnte.


Nur mittels digitaler Foto-Bearbeitung (HDR-Enhancement) sichtbar: Heute gegen 8 Uhr hatte die Sonne über Hamburg einen blaßgrünen Hof. Die dunklen Wolkenfetzen sind bodennahe Wolken und gehören wohl nicht zur Vulkanasche. Die Straßenlampe war noch eingeschaltet, weil gerade ein Wartungsdienst in der Otto-Brenner-Straße (Hamburg-Kirchdorf), wo dieses Foto gemacht wurde, die Leuchtstoffröhren wartete.
© Foto: Harald Haack

In der vergangenen Nacht hatte sich die Wolke mit der Vulkanasche über der Nordsee geteilt. Ein Teil zieht jetzt über die Niederlande, ein anderer Teil über Südschweden und ein kleiner Mittelteil über den Süden Schleswig-Holsteins und Hamburg.


Ohne digitale Verstärkung: Gestern Abend, 15. April, am Himmel über Hamburg (Wilhelmburg – Buschwerder Hauptdeich), kurz vor Sonnenuntergang: Bizarre Wolken aus Eiskristallen und mutmaßlich Aerosolen des isländischen Vulkanausbruches aus der Zeit vor Mittwoch.


Ebenfalls ohne digitale Verstärkung: Intensives Farbenspiel schon beim gestrigen Sonnenuntergang. Verursacht mutmaßlich durch Aerosole der Vulkanausbrüche vor Mittwoch. Im Vordergrund Teile der Alten Harburger Elbbrücke (über der Süderelbe). Aber: Ein fast normaler Sonnenuntergang.

© Beide Fotos: Harald Haack


Und so hätte der Himmel aussehen können, wie hier im Jahr 1978 in Kiruna (Nordschweden) bei -28° C und nach einem vorherigen Vulkanausbruch mit der Stärke 5,3 auf Island.
© Analog-Foto, publiziert im Buch „Fotografieren vom Pol bis zum Äquator“ von Siegfried Merkel, Agfa-Gevaert/Knapp, fotografiert vom Hotel Ferrum aus von Harald Haack

Aktualisierung vom 16. April 2010 – 21 Uhr:


Newsbattery-Leser Björn Jacobs erlebte über dem Himmel von Elskop in Schleswig-Holstein heute Abend diese Farbenpracht.
© Foto: Björn Jacobs


Der Abendhimmel etwa zur selben Zeit in den Vier- und Marschlanden an der A25 bei Neuallermöhe. Die vom Vulkan ausgestoßenen Partikel erzeugten in der Erdatmosphäre eine Lichtsäule über der untergehenden Sonne.
© Foto: Harald Haack


Newsbattery-Leserin Ingrid P. war auch auf der A25 unterwegs und erlebte den Abend-Himmel als Beifahrein.
© Foto: Ingrid P.

Weitere Fotos von glühenden Sonnenuntergängen in anderen Teilen Europas, die durch die Vulkanasche verstärkt wurden, zeigt spaceweather.com

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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

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Baustelle Elbphilharmonie in Flammen

Die im Bau befindliche Elbphilharmonie ist seit Jahren Streitobjekt zwischen der Stadt, dem Baukonzern Hochtief, den Generalplanern und den Parteien in der Bürgerschaft. Nachdem nun die Hamburger Morgenpost als April-Scherz vom Verkauf der Namensrechte an eine arabische Fluggesellschaft berichtete, brennt das umstrittene Gebäude. Der Hamburger Senat bereitet sich jetzt offenbar auf eine Verschiebung der für Mai 2012 vorgesehenen Eröffnung der Elbphilharmonie vor. Bewohnern der im Luftzug befindlichen Stadtteile wird geraten Fenster und Türen zu schließen. Es besteht aber mutmaßlich keine Gefahr für Leib und Leben.


© Webcam: elbwetter.de


Aktualisierung von 13.13 Uhr


Es müssen wohl alle bereits installierten Glasscheiben ausgetauscht werden. Sie haben offensichtlich Luft gezogen und scheinen an den Rändern vom Rauchgas beschlagen zu sein.
© Foto: Harald Haack

Meldung vom 2. April 2010:
Beschwerdestelle des Senats für Geschädigte der Elbphilharmonie

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