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Wie ein Schleier, die Atmosphäre einer Tragödie

In den Bildern des Buches „Wir waren hier“ von Tadeusz Rolke trifft man auf einen Künstler und einen Meister seines Faches. Die Arbeiten von Tadeusz Rolke sind unter vielen anderen wieder zu erkennen, haben sie doch Besonderheiten, die nur seiner Art der Fotografie zueigen sind: Jeder Schatten und jede Form auf diesen Bildern zeigen uns eine geistige Dimension.

Feliks Tych – Diese Auswahl gibt nicht nur einen Eindruck von dem außergewöhnlichen Werk Tadeusz Rolkes. Sie zeigt uns vielmehr den Fotografen als moralisch sensiblen Zeugen der Geschichte – der Geschichte einer Gemeinschaft, die Mitte des 20. Jahrhunderts fast vollständig aus Polen verschwunden ist: des polnischen Judentums.

Auf den Fotografien von Tadeusz Rolke sieht man weder eine Mordszene, noch die Mörder, noch ihr Handwerkszeug. Sie zeigen nur die materiellen Spuren dieses Rückfalls in die Barbarei: Ruinen von Synagogen, von Gebetshäusern und Sitzen berühmter Zaddikim in Polen und in der Ukraine. Es sind keine romantischen Ruinen. Auf jedem dieser Bilder zeigt sich wie ein Schleier die Atmosphäre einer Tragödie, zeigt sich das historische Drama des Mordes an den Juden.

Tadeusz Rolkes Fotos berichten von den zivilisatorischen Folgen des Holocaust. Mit der Machtübergabe an Hitler zeigte sich, dass ein großer Teil der Bevölkerung in einem der kulturell und ökonomisch höchst entwickelten Länder sich Schritt für Schritt von einer rassistischen Obsession auf den Weg des Völkermords drängen ließ; eines Mordes, der im Namen des deutschen Staates an einer ganzen Bevölkerungsgruppe begangen werden sollte, die über ein irrationales Rassenkriterium zunächst aus dem eigenen Volk selektiert wurde. Der Novemberpogrom 1938 war der Vorbote. Nicht ganze drei Jahre später gab es bereits den Plan für eine industrielle Ermordung der gesamten jüdischen Bevölkerung in Europa – vom Greis bis zum Säugling. Dieser Plan wurde von 1941 bis 1945 fast perfekt verwirklicht, und damit hätte Adolf Hitler im Grunde genommen das einzige Ziel seines Krieges erreicht, der in allen anderen Bereichen verloren ging und der von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung bis zuletzt unterstützt wurde. Als Mittäter oder Täter waren dabei nicht nur hunderttausende Deutsche und Österreicher hinzugezogen worden, sondern auch weite Teile anderer Völker in Europa: Ukrainer, Litauer, Letten, Ungarn, Rumänen, Slowaken, Kroaten und – allerdings in wesentlich geringerem Ausmaß – auch ein Teil meiner eigenen polnischen Landsleute.

Wenn man mit nur einem Wort beschreiben sollte, was die Bilder von Tadeusz Rolke – in einer fast philosophischen Dimension – zeigen, dann wäre das: Abwesenheit. Die Bilder zeigen nicht eine Gegenwart des Menschen, sie zeigen in der Abwesenheit einen Riss, eine Lücke.

Häuser sind der Verwitterung ausgesetzt; das gehört zum natürlichen Lauf der Dinge, wenn Sonne und Wind und Wandel ihr Werk tun. Dieser Verfall mag auch vom Menschen herrühren; aber besonders schnell verfallen Häuser, wenn die Menschen verschwunden sind, die in ihnen wohnten, wenn niemand mehr da ist, der sich um das Haus kümmert. Und in Polen und in der Ukraine gibt es nur wenige, die sich um die materiellen Spuren der Anwesenheit von Juden kümmern.

In Polen und der Ukraine lebten vor dem Holocaust mehr als fünf Millionen Juden. Allein die polnische Judenheit zählte vor dem deutschen Überfall im September 1939 etwa dreieinhalb Millionen Menschen. Nirgendwo sonst in Europa lebten so viele jüdische Menschen, nur in den USA gab es mehr. Heute zählen alle jüdischen Gemeinden in Polen zusammen genommen knapp sechstausend Mitglieder.

Im Vorkriegspolen macht die jüdische Bevölkerung zehn Prozent der Gesamtbevölkerung aus und rund 40 Prozent der Stadtbevölkerung. Das waren sehr oft orthodoxe Juden, die noch traditionelle Tracht trugen und in aller Regel jiddisch sprachen, und es waren auch vollständig assimilierte Juden, die sich im täglichen Leben untereinander wie auch mit anderen auf Polnisch verständigten. Unter ihnen gab es gläubige Juden und solche, die der jüdischen Religion ferner standen. Es waren Arme und Reiche, in ganz Polen bekannte Dichter, Schriftsteller und Künstler, aber auch einfache Lastenträger, Schuster, Schneider, Ladenbesitzer und Straßenhändler.

Tadeusz Rolke gehört zu einer Generation, die sich noch an eine polnische Landschaft mit Juden erinnern kann. Er kann sich noch erinnern, wie polnische Städte und Kleinstädte vor dem Krieg aussahen, als die Juden ein organischer Bestandteil des dortigen Lebens waren. Das ist vielleicht ein Grund, warum er in der Lage ist, seine Motive geradezu perfekt auszuwählen.

Der Holocaust kostete drei Millionen polnischer Juden und Jüdinnen das Leben. Etwa ein Drittel davon hatte in den Gebieten gelebt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst an die Sowjetunion gefallen waren und später zur Ukraine, zu Weißrussland und zu Litauen kamen.

Die weitaus meisten polnischen Juden wurden in den vier Vernichtungslagern Kulmhof, Sobibór, Bełżec und Treblinka vergast, die die SS im besetzten Polen hatte bauen lassen, ausschließlich um die Juden sofort zu ermorden – mitunter waren auch Sinti und Roma die Opfer. Daneben gab es noch zwei Lager, die die Funktionen von KZ und industrieller Mordeinrichtung miteinander verbanden: Auschwitz-Birkenau, die größte Todesfabrik im Dritten Reich und Majdanek bei Lublin.

Die wenigen polnischen Juden und Jüdinnen – es waren etwa neun Prozent –, die den Holocaust in einem Versteck, in Konzentrations- lagern, in Zwangsarbeitslagern oder bei den Partisanen überlebt hatten, verließen Polen in den ersten vier Jahren nach Kriegsende; größtenteils weil sie sich nicht sicher fühlten, insbesondere nach der mörderischen Pogromwelle und den Meuchelmorden in den Jahren 1945 und 1946.

So legen die Fotos von Tadeusz Rolke Zeugnis ab von der größten Tragödie, die Polen widerfahren ist: vom Verschwinden der polnischen Juden, vom Mord an einer ganzen Nation. Aber man sieht keine Menschen auf diesen Bildern, obwohl doch Menschen das Wichtigste ihrer Botschaft sind. Man sieht nur Häuser oder das, was von ihnen bleibt und manchmal den Schatten eines Menschen. Obwohl die Menschen auf den Bildern das wichtigste sind. Man sieht Gebäude oder das, was von ihnen geblieben ist. Und doch handeln sie von Menschen.

Diese Bilder haben eine dokumentarische Qualität – aber für mich ist etwas anderes noch wichtiger: Der fast poetische Zug dieser Fotos bringt uns dazu, eher über den Holocaust nachzudenken als der drastische Augenblick am Tatort zur Tatzeit, so wie er auf einem historischen Foto festgehalten wird. Möglicherweise ist das so, weil die Bilder nicht allein von der Shoa selbst sprechen, sondern auch von denen, die nach dem Krieg in der Gegend lebten, in der diese Bilder aufgenommen wurden, und davon, wie sie sich den Juden und der Shoa gegenüber verhielten. Kurz gesagt: sie sprechen auch vom Vergessen. Sie sprechen vom Nicht-Gedenken, vom Nicht-Erinnern. Davon, dass etwas nicht in Erinnerung bleibt, das um der ganzen Menschheit willen nicht vergessen werden dürfte.

Der Holocaust bedeutet nicht allein, dass Menschen vernichtet wurden – auch die materiellen und symbolischen Spuren ihrer Anwesenheit wurden vernichtet. Die weitaus meisten Synagogen wurden abgerissen oder anders zerstört. Die örtliche Bevölkerung eignete sich – schon bereits während des Krieges – nunmehr verwaiste jüdische Grabsteine an, um sie nach deutschem Vorbild als Baumaterial zu verwenden oder mit ihnen Höfe und Plätze zu pflastern. Auch die kommunistischen Behörden etwas später kümmerten sich selten um Synagogen und Friedhöfe. Einige Synagogen wurden noch nach 1970 abgetragen. Erst in letzter Zeit melden sich Bauern und manchmal auch Pfarrer und bringen Mazzewen, Grabsteine, mit denen zuvor der Hof des Pfarrhauses oder der Sakristei gepflastert war.

So ist Tadeusz Rolke – ohne selbst einen jüdischen Hintergrund zu haben – durch seine künstlerische Arbeit zum Wächter des Gedenkens an die ermordeten Juden geworden. Es ist ein Gedenken im Medium der Fotografie, der Kunst. Aber diese Fotografie hat gleichzeitig eben doch auch eine unerhört wichtige dokumentarische Dimension. Sie lehrt Geschichte und das auf einem höchst sensiblen Feld: es geht hier um die zivilisatorischen Folgen des Holocaust.

Diese Fotos gelten nicht Tagesereignissen, sie beziehen sich nicht so sehr auf einen konkreten Ort oder eine konkrete Zeit. Vielmehr zeigen sie langfristig wirkende, dauerhafte Folgeerscheinungen einer existentiellen und zivilisatorischen Katastrophe. Aber nicht die Natur bewirkte diese Katastrophe, sondern der Mensch und nicht nur an dem Ort, an dem das einzelne Foto entstand, sie betrifft vielmehr weite Teile Ost- und Mitteleuropas und dadurch die gesamte europäische Kultur und Zivilisation. Sie zeigen eine Katastrophe, die zur Ausrottung einer ganzen Kultur samt ihrer Sprache geführt hat.

Metaphorisch spiegelt sich die Dimension dieser Katastrophe im Schicksal des Jiddischen wider. Bis zum Holocaust sprachen zehn Millionen Menschen Jiddisch, und es wurde – abgesehen von einigen Enklaven – innerhalb von drei Jahren vor den Augen einer Generation zu einer toten Sprache, wie das Latein. Das Schicksal des Jiddischen, das nach der klassischen Tradition im Wesentlichen auf einen west-mitteldeutschen Dialekt zurückgeht, wurde also von Menschen aus dem Land besiegelt, aus dem es stammte. Gerade in den Gegenden, in denen diese Fotos entstanden, war die jiddische Sprache das Verständigungsmittel der meisten dort lebenden Juden.

Anders als beim Lateinischen war das Verschwinden des Jiddischen als Massenverständigungsmittel – vor 1939 erschienen in Polen etwa 420 Zeitschriften auf Jiddisch – nicht das Ergebnis eines langsamen und schrittweise sich vollziehenden zivilisatorischen Wandels. Latein ist bekanntlich nicht ganz verschwunden; es war bis vor kurzem die liturgische Sprache der römisch-katholischen Kirche, vor allem aber leiten sich mindestens fünf große europäische Sprachen vom Lateinischen her. Nein, das Jiddische verschwand nicht in einem evolutionären Prozess – es erlosch innerhalb von zwei Jahren in Folge eines Völkermordes.

Die Fotos Tadeusz Rolkes zeigen Spuren in der Architektur und in der Landschaft, die von etwas Unwiederbringlichem zeugen. Es sind Spuren der materiellen und geistigen Anwesenheit von Menschen, die binnen kurzer Zeit ermordet wurden, zwischen dem Sommer 1941 und dem Sommer 1943, und die Mehrheit von ihnen sogar in einem noch kürzeren Zeitraum, zwischen dem Sommer 1941 und dem Herbst 1942.

Die Fotos entstanden vor allem in Zentral- und Südpolen sowie in einem Teil der Ukraine. Vor den Teilungen Polen, gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als die jüdische Kultur die für diesen Teil Europas charakteristischen Züge annahm, lagen diese Gebiete innerhalb der Grenzen von Polen-Litauen. Dann, nach den Teilungen, wurde ein Teil davon dem sogenannten Ansiedlungsrayon einverleibt, mit anderen Worten dem größten Ghetto der Welt, das der Staat der russischen Zaren eingerichtet hatte und das erst durch die russische Februarrevolution von 1917 abgeschafft wurde.

In der polnischen Adelsrepublik lebten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts etwa 80 Prozent aller Juden auf der damaligen Welt. Sie waren aus anderen Ländern Europas, vor allem aus Deutschland – Ashkenas – vor den Morden zur Zeit der ersten Kreuzzüge hierher geflüchtet. Ende des 13. Jahrhunderts waren die Juden aus England und am Ende des 15. Jahrhunderts aus Spanien und Portugal vertrieben worden. Zur Zeit der Inquisition dehnten sich die Verfolgungen auf andere Länder Europas aus. In Polen genossen sie zwar keinen vollständigen Schutz vor Verfolgungen, aber sie wurden hier doch weniger belästigt als anderswo in Europa. Das änderte sich, als an der Ostgrenze des damaligen polnischen Staates 1648/49 der Aufstand des ukrainischen Hetmans Bohdan Chmielnicki ausbrach. Er hatte sich gegen die polnische Schlachta erhoben und ermordete bei dieser Gelegenheit Zehntausende der dort ansässigen Juden – sie hatten meist eine wirtschaftliche Mittlerrolle inne, deshalb sah er in ihnen „Verbündete“ des polnischen Adels, die entsprechend grausam behandelt wurden.

Vielleicht sind die ukrainischen und ostgalizischen Gebiete für den Fotografen Rolke aber vor allem deshalb von so großem Interesse, weil hier die großen jüdischen messianischen Bewegungen des 18. Jahrhunderts ihren Anfang und Ausgang nahmen. Sie führten zwar nicht zu einer Modernisierung des Judaismus im Sinne späterer Reformen in Westeuropa, für die der Name Moses Mendelssohn steht. Aber es entstanden in jedem Fall mehrere wichtige religiöse Strömungen im askenasischen Judentum.

In dieser Gegend formierten sich im 18. Jahrhundert die Bewegungen der jüdischen Häretiker, der Frankisten und der Sabbatisten. Und hier bildeten sich auch die meisten großen chassidischen Gemeinschaften, Gruppen frommer Juden um den Hof des einen oder anderen Zaddik. Ein Zaddik war eine Art Weiser, von dem man annahm, dass er engere Beziehungen zum Herrgott hatte als der Rest der Sterblichen. Die Bauten, die Tadeusz Rolke auf seinen Fotos – meist nur noch in Spuren – zeigt, waren oft Sitze solcher Zaddikim; mitunter auch die Synagogen der Städte, in denen sie Hof hielten – also Symbole einer jüdischen Präsenz, der der Holocaust ein Ende setzte.

Es ist also kein Zufall, dass Tadeusz Rolke diese Bauten zum Objekt seiner Fotografie machte. Denn sie symbolisieren das Ende einer Epoche in diesen Gebieten oder eigentlich das Ende einer Epoche überhaupt.

Sicherlich gibt es auch heute noch, besondere in Israel und in den USA Anhänger einzelner großer Zaddikim aus jenen polnischen und ukrainischen Gebieten. In den meisten Fällen entstanden diese Höfe der Zaddikim im 18. Jahrhundert oder der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Am bekanntesten sind vielleicht die Anhänger des Rabbi von Lubawiscze, genauer ihrer Dynastie, der Schneursons, die die chassidische Chabad-Bewegung schufen. Bis heute gibt es auch noch Anhänger des Zaddiks von Bobowa, des Rabbis aus Bełz und des Rabbis aus Czortków, des Zaddik Eli Melech aus Leżajsk und des Zaddik aus Góra Kalwaria, den die Juden Ger nennen. Am Todestag oder am Geburtstag des Gründers einer solchen Dynastie oder des letzten Zaddik versammeln sich ihre Anhänger an den Gräbern um zu beten, und sehr oft sind es junge Leute, in deren Familien das religiöse Zugehörigkeitsgefühl weitergegeben wird.

Vielleicht gibt es eine schlichte Beschreibung dessen, was die Bilder von Tadeusz Rolke heute zeigen: Sie sind der Versuch, ein Vakuum zu zeigen, das von einer Millionen Menschen zählenden Bevölkerung polnischer Juden hinterlassen wurde.

Ich sehe in den Fotografien Tadeusz Rolkes aber mehr als die für Historiker und Wächter der Erinnerung an die Verbrechen des 20. Jahrhunderts so notwendige Dokumentation dessen, was beständig einem weiteren Verfall unterliegt (auch wenn es Beispiele von Bauten gibt, die kürzlich renoviert wurden, wie die auf den Bilder ebenfalls gezeigte Ruine der Synagoge von Rymanów). Diese Bilder haben in sich ein Erkenntnis förderndes Potential: sie zwingen uns heute stärker zum Nachdenken darüber, was der Holocaust war und welche tiefen Spuren er hinterlassen hat als manches historische Bild – auch bei den Bewohner der Gegenden, in denen einst Juden als Nachbarn lebten, mit ihrem Verhältnis zum jüdischen Erbe, das eben das Erbe ihrer toten Nachbarn ist. Diese Fotos bergen nämlich ein eigenes, emotionales Potential für die Ausformung einer Erinnerungskultur. Ich meine hier nicht so sehr die Erinnerung an den Holocaust überhaupt. Auf ihn kommen wir so oder so in unserer historischen Arbeit und im moralischen Diskurs immer wieder zurück. Informationen aber können verschiedene Wege nehmen: solche, die man aus Gründen der psychischen Hygiene versperren will, wenngleich man das nicht sollte – und eben solche, die wegen ihres eigenen ästhetischen Codes die Information durchlassen. Diese Fotografien haben ein solches Erkenntnis förderndes ästhetisches Potential.

Primo Levi hat von der moralischen Pflicht gesprochen, Zeugnis davon abzulegen, was passiert ist. Ich denke, genau das tut Tadeusz Rolke in der Sprache seiner Kunst.

Die Publikation dieses Textes (als Einleitung zu dem Buch „Wir waren hier“ unter dem Titel „Das Vakuum“ publiziert) und der Fotos erfolgt mit freundlicher Erlaubnis der edition.fotoTAPETA Berlin sowie des Fotografen Tadeusz Rolke, Warszawa.
© Copyright by edition.fotoTAPETA Berlin /Tadeusz Rolke

WIR WAREN HIER

Verschwindende Spuren einer verschwundenen Kultur
Fotos von Tadeusz Rolke

Essays von Simon Schama
Mit einer Einleitung von Feliks Tych
und Texten von Abraham Joshua Heschel
Klappenbroschur, 192 Seiten, 75 s/w-Fotos
ISBN 978-3-940524-01-0
Preis: 19,80 EUR

Elitaere Knochenmaenner und geheimnisvolle, prominente Totenschaedel

Harald Haack – Man stelle sich vor: Da veranstaltet eine Horde Okkultisten auf Autobahnrastplätzen allnächtlich Totenzeremonien. Hierzu werden die Knochen Verstorbener verwendet, die zuvor aus Gräbern geraubt wurden. Am nächsten Morgen findet die Polizei die einfach weggeworfenen Schädel- und Knochenbruchstücke.

Ein solches Krimi-Szenario beschreibt der Anthropologe Herbert Ullrich eingangs in seinem Buch „Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten“. An der Humboldt-Universität beschäftigt er sich mit Fragen der Evolution des Menschen und mit der Untersuchung von Skeletten historischer Persönlichkeiten. Seine Okkultisten existierten allerdings in einer Zeit, als es noch keine Autobahnen gab, als späte Urmenschen – Homo Erectus – vor 500.000 Jahre durch die Landschaft schlurften.

Doch was Ullrich in seinem Buch als Begründung für einen Schädelkult der vergangenen Jahrhunderte anführt, ist keineswegs Vergangenheit. Darüber schreibt er leider nicht. Das hätte sicherlich den Rahmen seines Buches gesprengt. Besonders Schädel werden heutzutage noch und immer wieder aus Gräbern geraubt, für okkultistische Handlungen missbraucht oder als „Schatz“ einer geheimen Bruderschaft versteckt und gehütet. Diese Bruderschaft nennt sich „Skull and Bones“. US-Präsident George W. Bush ist eines ihrer prominentesten Mitglieder.

Knochenmänner im Weißen Haus
Skull & Bones (englisch: Schädel und Knochen) ist unter vielen Namen bekannt. Sie nennen sich auch „The Order of death“ (Orden des Todes) und „The Eulogian Club“ (Der Eulogianische Club) oder „Loge 322″. In der Öffentlichkeit tritt der Geheimbund als „Russel Trust Association“ auf. Seine Mitglieder rekrutiert er ausschließlich an der Yale-Universität, an der George W. Bush studiert hat.

So verwundert es wohl nicht, dass nicht weniger als elf Mitglieder aus den höheren Regierungsorganen der ersten Amtszeit George W. Bushs auch Mitglied bei Skull & Bones sind. Seine Mitgliedschaft, seit 1968, wurde in Mitgliederlisten bestätigt, die in Zeitungen publiziert und in der Yale-Bibliothek aufbewahrt werden.

Wen hindert es diese Mitgliedschaft Bushs bei Skull & Bones als kriminelle Vereinigung anzusehen? Immerhin zählt besonders Grabraub zu jenen Delikten, mit der die Bruderschaft bekannt geworden ist. Skull & Bones weiß angeblich von allen Verbrechen der Mitglieder, da diese sich ihre Verbrechen untereinander einzugestehen haben, hält diese aber geheim. Nichts kann aber so geheim gehalten werden, dass nicht irgendeine menschliche Seele das Bedürfnis hätte irgendwann etwas auszuplaudern.

Bushs Großvater – ein Leichenfledderer und Grabräuber?
Bekannt wurde ein Grabraub, der wohl durch Yale-Publikationen zu einem Gerücht mutierte: In jener Gruft, in der sich Skull & Bones zu ihren Zeremonien und Besprechungen treffen, soll, laut Zeugen, unter vielen menschlichen Gebeinen der Schädel von Gokhlayeh alias Geronimo, der Kriegshäuptling und Schamane einer Gruppe der Bedonkohe-Inde (Apachen), liegen. Dies veranlasste den Apache-Indianer und Aktivisten „chief“ Ned Anderson, bei den US-Behörden zu ersuchen, einen DNS-Test von einer Probe des Schädels durchführen zu lassen. Zu dem Test sei es laut Wikipedia nicht gekommen, doch immer mehr Gerüchte tauchten auf. Ob sie üble Nachrede sind oder auf Wahrheit beruhen, konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden. Immerhin wurden Untersuchungen verhindert, und das FBI lehnte es ab „sich in den Streit einzumischen“ und setzte Anderson unter Druck, damit dieser seine Belege „überdenke“.


Ölgemälde eines unbekannten Künstlers nach einem in der Yale-Bibliothek aufbewahrten Foto. Zu Gruppenbildern treffen sich regelmäßig 15 Skull & Bones-“Knochenmänner“. Posiert wird jeweils in der gleichen, Jahrzehnte alten Weise, mit menschlichen Knochen und einer alten Standuhr, der Zeiger auf 8 Uhr gestellt werden.

Wie Wikipedia kolportiert, soll der Großvater von George W. Bush, Prescott Sheldon Bush, als Yale-Student Skull & Bones-Mitglied seit 1917 und später Senator von Connecticut, im Jahre 1918 den Schädel aus dem Fort Sill bei Oklahoma eigenhändig zusammen mit zwei Mitstudenten ausgegraben und ihn als Geschenk für die Skull & Bones präsentiert haben. Wikipedia: „Anderson behauptete anschließend – mit verschiedenen Beweisen –, dass er sich mit Jonathan Bush getroffen habe, dem Bruder des Vize-Präsidenten George H. W. Bush, der ihm den berüchtigten Schädel gezeigt habe. Der Schädel sei unwahrscheinlich klein gewesen, und er schien von einem Kind zu stammen. Anderson veröffentlichte die Begebenheiten des Treffens, fügte aber die Bemerkung hinzu, dass es sich nicht um den Schädel aus der Skull & Bones-Bruderschaft handele.“


Nicht fern der Realität: Szenen aus dem Hollywood-Movie „The Skulls“, Treffen der Knochenmänner in ihrer Gruft. Der in die Wand eingravierte Schriftzug „War“ (Krieg) soll in der Gruft der Skull & Bones tatsächlich existieren. Foto: newmarket films/UNIVERSAL Studios.

Skull & Bones soll seinen Ursprung in Deutschland haben:
William Huntington Russel, der Mitbegründer des Geheimbundes hielt sich für ein Jahr, von 1831 bis 1832, in Deutschland auf. Mutmaßlich wurde er damals in eine Geheimgesellschaft aufgenommen, die in ihrem Emblem die Symbole von Schädel und Knochen führte. Sowohl bei Skull & Bones findet das Symbol einer Eule Verwendung, als auch bei den Illuminaten. Einbrecher, die in die Gruft von Skull & Bones einbrachen, wie auch jene Mitglieder, die sich unzufrieden über ihre Erfahrung bei Skull & Bones äußern wollten, beschreiben viele Bilder, die in der Gruft hängen und mit deutscher Sprache und Thematik versehen sind; beispielsweise: „Wer war der Thor, wer Weiser, / wer war Bettler, wer Kaiser? / Ob arm, ob reich, / im Tode gleich.“ Gruft-Eingeweihte bestätigten, dass bei Skull & Bones-Treffen gelegentlich deutsche Lieder gesungen werden, darunter auch die deutsche Nationalhymne, aber mit einem anderen Text. An den Wänden sollen auch eingemeißelte Verse, Bilder von Schädeln zu sehen und verschiedene Alltagsgegenstände angebracht sein, bis hin zu dem einst angeblich von Adolf Hitler verwendeten silbernen Besteck.

Auch in Europa kullerten Totenschädel durchs Land
Unklarheiten über die Herkunft von menschlichen Schädeln, die historischen Persönlichkeiten zugeschrieben werden, haben wohl den Berliner Anthropologen Herbert Ullrich veranlasst, sein Buch zu schreiben. Da es im „Alten Europa“ genügend Schädelfunde gab, denen teilweise abenteuerliche Reisen nachgesagt werden, brauchte sich Ullrich nicht um die geheimen Spielchen der amerikanischen „Grufties“ zu kümmern. Viele der Schädelschicksale, über die er schreibt, sind zudem in Deutschland angesiedelt. Goethes Schädel zählt dazu wie auch die beiden Schädel von Schiller, die dem Dichter kurioserweise zugeschrieben werden. Übrigens: Beide, Goethe und Schiller, waren Mitglieder in Geheimbünden; die aber sollen wesentlich gemäßigter und rechtschaffener als Skull & Bones gewesen sein sollen und sie hatten sich den Frieden zum Ziel gesetzt. Die Knochenmänner von Skull & Bones verherrlichen dagegen den Krieg, der deren höchstes Ziel ist. George W. Bush richtet sich offenbar strikt nach den Regeln dieses faschistoid organisierten Geheimbundes. Wenn auch er wiederholt das Wort „Demokratie“ auszusprechen versucht, will er sicherlich etwas anderes sagen, und er sagt es auch: Krieg.

Herbert Ullrich hat seine Geschichten über die Schädelschicksale hiesiger, historischer Persönlichkeit gut gegliedert. Die toten Prominenten finden sich in

  • Komponisten und Maler;
  • Dichter und Denker;
  • Philosophen und Gelehrte;
  • Heilige und Geistliche;
  • Ritter und Hoffräulein;
  • Feldherren und Admirale;
  • Adlige und Bürger;
  • Fürsten und Grafen;
  • Kaiser und Könige;
  • Großfürsten und Zaren.

Nicht alle Illustrationen und Fotos sind so gruselig wie Beethovens Schädel, fotografiert anlässlich der Exhumierung im Jahre 1863. Oder der Schädel von Robert the Bruce, der von 1274 bis 1329 lebte und von der Lebra gezeichnet wurde, weshalb sein Schädel typische Deformationen aufweist. Als sehr sonderbar aber wirkt dagegen der Schädel von Thomas Hasler „aus dem Jahre 1876 mit monströsen Auftreibungen, vor allem des Unterkiefers“. Was muss dieser als „Riese vom Tegernsee“ bekannt gewordene Bauernjunge einst gelitten haben!

Wie Ullrich schreibt, gab es nach dem Tod von Thomas Hasler zwei Untersuchungen, nach dessen Tod eine Obduktion mit anschließender Präparation des Skeletts unter Leitung des Pathologen von Buhl und in „jüngster Zeit“ Untersuchungen des Skeletts von dem Münchener Pathologen Nerlich, dem Anthropologen Parsche, dem Radiologen Vogl und dem Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten Pirsig, wobei moderne Diagnostik-Technik eingesetzt wurde.


Der von Hyperostose verwachsene Schädel von Thomas Hasler und eine Gesichtsnachbildung – beide Abbildungen aus „Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten“ von Herbert Ullrich, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München.

Leben und Leid von Thomas Hasler
Thomas Hasler wurde 1851 bei Gmund am Tegernsee geboren. Bis zu seinem 9. Lebensjahr gab es keinerlei Anzeichen einer Krankheit. Er entwickelte sich, so die Überlieferung laut Ullrich, körperlich und geistig normal. Und dann traf ihn der Schlag – der Schlag eines Pferdehufes, im Gesicht an der linken Wange. Von diesem Unglück an soll er sehr schnell gewachsen sein. Weil er als 11-jähriger mit seiner Körpergröße von 1,52 m „in keine der damals üblichen, fest mit dem Pult verbundenen Schulbänke mehr passte“, entließ man ihn aus der Schule.

Herbert Ullrich erwähnt zwei Anekdoten, in der die Riesenkräfte des jungen Thomas Hasler demonstriert werden. So soll er beim Wettkegeln durch besonders kräftige Kegelwürfe aufgefallen sein, womit jedes Mal die hölzernen Kegel zersplitterten. Dies führte dazu, dass man ihn künftig vom Kegeln ausschloss.

Mit zunehmendem Alter kam es zu einer Verformung des gesamten Kopfes. Seine Haut verfärbte sich und wurde fahl. Er wurde menschenscheu und zog sich auf den Scheunenboden des elterlichen Bauernhofes zurück. Nachdem ihm eines Tages im Jahre 1876 plötzlich die Luft wegblieb, starb er 155 Kilo schwer und 2,35 m groß.

Wie jüngste Untersuchungen ergaben, muss Thomas Hasler aufgrund von knöchernen Verwachsungen auf dem rechten Ohr taub gewesen sein, sein linkes Auge sei wahrscheinlich blind gewesen und sein rechtes Auge war durch knöcherne Auftreibung erheblich eingeschränkt. Ständig sollen ihm Tränen über die linke Wange geflossen sein, verursacht durch eine Tränengangsverengung. Seine Nasenatmung wurde ihm erschwert, weil die linke Nasenhälfte durch Knochen komplett verschlossen war; vermutlich funktionierte sein Geruchssinn nicht. Arthrose, eine verschleißbedingte Gelenkerkrankung, hatte seine beiden Kieferngelenke verändert und asymmetrisch verschoben, was ihm Schmerzen beim Kauen verursachte. Neben Schluckbeschwerden hatte er vermutlich auch an Sprachstörungen gelitten und während des Schlafes laut geschnarcht.

Medizinische Desinformation als wissenschaftliche Erkenntnis
Wie Ullrich berichtet, ergaben die Befunde der jüngsten Untersuchung des Skeletts von Thomas Hasler zwei voneinander unabhängige Krankheiten, an denen der Riese gelitten haben muss. Nach den Erkenntnissen der „modernen Ärzte“ habe ein Wachstumshormon produzierender Tumor der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) den Riesenwuchs (juveniler Gigantismus) verursacht; der in früherer Zeit mit dem Riesenwuchs in Verbindung gebrachte Hufschlag sei dagegen als Ursache auszuschließen, und die monströsen Knochenverdickungen des Schädels seien auf eine fibröse Dysplasie, eine angeborene Knochenkrankheit, zurückzuführen. Hatte Herbert Ullrich das Leid Haslers zuvor noch als „zwei voneinander unabhängige Krankheiten“ beschrieben, stellt er abschließend fest: „Sehr wahrscheinlich sind beide Krankheiten auf einen gemeinsamen Gendefekt(Defekt des G-Proteins) zurückzuführen.“

Offenbar war er sich als Anthropologe nicht bewusst, dass er damit in eine Art Wespennest von medizinischen Desinformationen getreten war. Die Genetik wird von der Pharmaindustrie als äußerst lukrativ angesehen und die meisten Mediziner erhalten ihre neuesten „Fachinformation“ im Gefolge von neuen, kostenlos verteilten Medikamenten, die sie an ihren Patienten ausprobieren dürfen, als Desinformation der Pharmaindustrie, die negative Aspekte verschweigt. Der Begriff „G-Protein“ geistert seit einigen Jahren durch die medizinische Landschaft. Wenn man nach der Kausalität einer Erkrankung sucht, dann muss häufig – laut Pharmakologen-Stammtischwissen – das G-Protein dafür herhalten. Zu den umsatzstärksten Medikamenten, die auf G-Protein gekoppelte Rezeptoren wirken, zählen Betablocker, Neuroleptika und Antihistaminika. Von Betablockern wurde kürzlich bekannt, dass sie keineswegs das Leben von Herzpatienten verlängern, sondern in den meisten Fällen verkürzen. Laut der Neuen Zürchner Zeitung ereigneten sich vermehrt Todesfälle, die auf die Einnahme von Betablockern zurückzuführen sind. Die Pharmaindustrie, die einen Grossteil der klinischen Forschung finanziere, habe mangelndes Interesse an pharmakogenetische Untersuchungen, wie der Kardiologe Helmut Drexler von der Medizinischen Hochschule in Hannover „in einem Gespräch“ beklagte. Denn bei solchen Studien könne sich herausstellen, dass ein Medikament nicht allen Betroffenen nütze und folglich seltener verschrieben werden dürfe.

Die Forensiker, die sich mit den Knochen von Thomas Hasler vertraut gemacht hatten, schlossen aus, dass der Hufschlag die Tumorbildung verursacht habe. Doch neuere medizinische Erkenntnisse widersprechen dieser Annahme. Wahrscheinklich hat der Schlag zu Beschädigungen der Halswirbelnerven geführt, was nitrosativen Stress auslöste, woraufhin, da damals keine Therapie erfolgte, es nur eine Frage der Zeit war, wann es zu irreversiblen Genschäden und damit zur Tumorbildung kam. Aber das erwähnt Herbert Ullrich leider nicht in seinem Buch, das sicherlich ein ganz netter Schmöker sein könnte, wenn nicht der Verlag ein zweispaltiges Layout mit kleiner Schrift gewählt hätte.

Als höchst unangenehm macht sich die Wahl des glatten Papiers bemerkbar: Es dünstet unablässig toxische Lösemittel aus, die beim Recyceln vom Altpapier zum Herunterwaschen alter Druckerfarbe eingesetzt werden. Solche Recycel-Papiere werden den Druckereien und Verlagen als „umweltfreundlich“ angedreht, weil vorgeblich keine neuen Bäume zur Papierherstellung gefällt werden müssen. Doch solche Papiere sind alles andere als umweltfreundlich, wie das Beispiel des wohl größten Papierrecyclers Europas in der schwedischen Stadt Falun gezeigt hat. Durch den Einsatz der Lösemittel setzte rund um die Stadt weitläufig ein Baumsterben und Versauern der Seen ein. Was solchermaßen Baumsterben verursacht, greift aber auch in die Gesundheit von Menschen ein und schädigt diese nachhaltig. So gesehen trägt das vom Verlag Dr. Friedrich Pfeil herausgebende Buch von Herbert Ullrich zur Bildung von neuen Totenschädeln bei. Es ist nicht nur eine Frage der Zeit, wann wir Leser sterben. Nicht nur chemikalien-empfindlichen Lesern sei daher ein wirksamer Atemschutz bei der Lektüre des Buches empfohlen.

Links:
Skull & Bones
Geschichtsschreiber Bush
G-Protein
Betablocker nützen nicht allen

Literatur:
Zur Praxisrelevanz von nitrosativem Stress, Bodo Kuklinski,
umwelt-medizin-gesellschaft 2/2005
Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten, Herbert Ullrich, Verlag Dr. Friedrich-Pfeil, München, ISBN 3-89937-055-4

DVD-Empfehlung:
„The Skulls“, Thriller/Drama, USA/Kanada.
Buch: John Pogue, Regie: Rob Cohen – newmarket films/Universal Studios.
senden Inhalt: Zwei Studenten treten einem Geheimbund an der Universität Yale bei. Als einer der beiden ermordet wird, wird dem anderen schnell klar, dass er sich für mehr verpflichtet hat, als ihm eigentlich lieb war…

Hinweis:
Dieses Essay wurde zuerst am Sonntag, 13. November 2005 bei NH publiziert.




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