Archiv der Kategorie 'Ermittlungen'

Ist Krieg geil?

Seit Jahren gärt in etlichen unprofessionellen Möchtegern-Presse-Blogs ein unterschwelliges Hoffen auf den Krieg zwischen Iran und Israel. Selbsternannte Experten tun nicht nur hierzulande so, als wüssten sie mehr als offizielle Regierungsstellen der Staaten. Sie schüren mit ihrer fahrlässigen und unverantwortlichen Sensationslust unter ihren Lesern Angst.

Marcel Franz-Paulé
– Was wir seit Jahren in den Blogs und auch professionellen Medien zu lesen kriegen und miterleben, ist nicht neu. Das Säen von Misstrauen und Angst unter Menschen ist alt, und es war schon immer ein Mittel der Kriegstreiberei.

Die Kirche erfand den Teufel.
Der Autor des „Hexenhammers“, der Dominikaner und Inquisitor Heinrich Kramer schuf die Hexenverfolgungen. Nach neuesten Erkenntnissen soll er das Vorwort zu seinem Machwerk selbst verfasst und einem damaligen prominenten Autor untergeschoben haben. Sogar dessen Unterschrift soll er gefälscht haben, wie Historiker nach gründlichen Handschriftenvergleichen herausfanden, damit „Der Hexenhammer“ reichlich Absatz fand, der dann als „Standardwerk“ der Verfolgung zu dem Wahnsinn der Hexenverbrennungen führte.

Scheinheilige „Krämerseelen“ wie der Inquisitor Kramer, die sich alles oder vieles aus den Fingern saugen, um sich einen Vorteil davon zu versprechen, existieren heutzutage leider zu Tausenden. Dabei muss es nicht immer finanzielle Bereicherung sein, die als Triebfeder dahinter steckt. Vielmehr sollte man von unbefriedigter Geltungssucht ausgehen. Bei Heinrich Kramer wird mutmaßlich aber beides zutreffend gewesen sein; möglicherweise sogar zusätzlich eine gehörige Portion von Perversion und Sadismus.

Heute finden sich selbsternannte Geheimdienstexperten, die von geheimdienstlicher Tätigkeit träumen, aber von staatlichen Geheimdiensten als „Spinner“ gemieden werden. Oder sonderbare Zeitgenossen, die offensichtlich beruflich nicht ausgelastet sind und sich hobbymäßig als „Journalisten“ betätigen und aus Presseberichten das herauskopieren, was paradigmatisch in ihr kleingeistiges Weltbild passt. Besonders Informationen, die sie zwischen den Zeilen in den sachlich verfassten Artikeln der professionellen Journalisten herauszulesen glauben, weckt ihre Fantasie und ihren (antisemitischen?) Fanatismus. Da genügt es – wie gerade geschehen – dass es beispielsweise im Iran zwei heftige Erdbeben gab, diese, obwohl sie in einer bekannten Erdbebenzone und fern von Zentren der atomaren iranischen Aufrüstung stattfanden, spontan als kriegerischen Angriff eines anderen Staates zu werten. „Beweise“ für kriegerische Handlungen lassen sich auf diese Weise praktisch immer finden; und wenn es nur wieder einmal das Passagierflugzeug einer wenig bekannten Fluggesellschaft ist, das spontan als CIA-Flieger „enttarnt“ und fortan von so genannten Flugzeug-Spottern mittels „Spielzeugen“ wie „Live Flight Tracker“ übers Internet hysterisch verfolgt und auf zivilen Flugplätzen fotografiert wird.

Hatte Israel jetzt den Iran mit Atombomben angegriffen?

Nun, das zu behaupten wäre wohl zu vollmundig gewesen. Also wird zunächst auf „klein-klein“ gemacht und beispielsweise behauptet, mit „elektromagnetischen Wellen“ (als Waffe) hätten die Erdbeben doch auch ausgelöst werden können. Hätten! Die „Stammtischweisheiten“, als Synonym für penetrantes, kleinbürgerliches Politikbewusstsein hat sich im Internet festgefressen. Und die Atombomben dürfen damit noch weiterhin einige Jahre warten, denn es gibt seitens der neuzeitlichen „Inquisitoren“ noch viel Angst zu schüren. Sonst gebe es schließlich nichts mehr, was sie sich aus den Fingern saugen könnte.

Selbstverständlich lässt sich eine Kriegsgefahr zwischen Iran und Israel (oder umgekehrt) nicht leugnen. Aber das ist etwas anderes und soll hier nicht Thema des Artikels sein. Es geht hier vielmehr ums Spekulative, ums Hoffen und Bangen auf Krieg, auf Gewalt.

Gewalt hatte Menschen schon im alten Rom fasziniert. Das in Rom zerfallende Collosseum, in den Sklaven von Gladiatoren und Raubkatzen bekämpft und vor den Augen vieler Zuschauer zerfleischt wurden, hat heutzutage seinen Ersatz in blutrünstigen Kinofilmproduktionen, TV-Nachrichtenshows, dem Internet und Computerspielen gefunden. Einen großen Einfluss hat bei Hollywood-Produktionen leider immer noch die US-amerikanische Waffenlobby, und im Grunde genommen kann man es den Filmplakaten schon von weitem ansehen, wie viel Waffenlobby in einem „Motion Picture“, einem Spielfilm, steckt: Waffen als Postermotiv in Händen der Actionhelden.

Wen wundert es da also noch, wenn die neueste Batman-Verfilmung bei seiner Premiere in den USA einen Waffennarren anlockte, um als „Joker“ während der Filmvorführung Zuschauer zu erschießen? Schlagartig war die Angst vor Nachahmer groß.

Der Täter hatte aber mehr erreicht als „nur“ Menschen getötet zu haben. Er hatte seinem Trieb folgend unter Menschen nicht nur Angst verursacht, sondern auch Sensationslust angeheizt; was sich leider auch im Pressemainstream niederschlug.

Erfreulicherweise gibt es keine Videos, die ihm beim Töten zeigen. Damit bleiben der Weltöffentlichkeit ständige Wiederholungen der Tat, wie einst nach den terroristischen Angriffen auf die Twin-Tower des WTC in New York erspart. Dennoch erkannten moderne Inquisitoren auf Fotos und Videos von den Flammenbällen und Rauch- und Staubwolken der in sich zusammen sackenden Wolkenkratzer apokalyptische Teufelsfratzen.

Professor Thomas Elbert (Klinische und Neuropsychologie an der Universität Konstanz) erforscht die Psychobiologie menschlicher Gewalt- und Tötungsbereitschaft. In seinem bei ZEIT-Online publizierte Artikel schreibt er, die Gestalt vieler heutiger Kriege könne bewirken, dass durch Sozialisation erworbene Hemmungen wieder verloren gehen: „Denn nicht mehr reguläre Armeen stehen sich gegenüber. Am oft diffusen Kampfgeschehen sind Rebellen, Söldnergruppen, Kriminelle und ausländische Truppen beteiligt. Zusehends verschwimmt auch die klare Grenze zwischen Soldaten und Zivilisten, die immer häufiger zu Opfern und zu Akteuren werden.“

Zur Gestalt heutiger Kriege zählen meiner Meinung nach aber auch viele selbsternannte Spezialisten, die sich Ihr Wissen aus den Fingern – oder aus dem Nichts – zu saugen scheinen und die häufig vor Dummheit triefenden Ergüsse davon in Foren und Pseudo-Presseblogs produzieren.

Sie warten nicht auf einen nächsten großen Krieg, sie reden ihn herbei.

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Hamburg: Panzerknacker jubeln – Raubdezernat der Polizei ade

Es gibt Überlegungen der Hansestadt Hamburg das Raubdezernat der Polizei abzuschaffen. Panzerknacker & Co könnten es dank der SPD-Politik künftig leichter haben für ihre Diebestouren.

Laut Polizeisprecher Mirko Streiber gebe es einen starken Rückgang bei schweren Verbrechen. Die Zeitung „Die Welt“ berichtet, der rapide Rückgang von besonders schweren Taten wie Überfälle auf Banken oder Sparkassen könne der Hintergrund von „Überlegungen“ in Plänen zur Umstrukturierung der Polizei sein.


Die Panzerknacker, seit 61 Jahre existierende Einbrecherbande, erfunden von Carl Barks für Disney.
© Disney

Künftig könnten acht Kriminalkommissare die Ermittlungen in solchen Fällen übernehmen. Keine gute Idee, sagen laut „Welt“ „Experten“. Die Polizei würde sich blind machen für Serientäter, weil künftige Taten an verschiedenen Kommissariaten bearbeitet werden.

Helfen sollen deshalb dabei Computerprogramme, um Fälle, die Parallelen aufweisen, zu erkennen, und um Serientätern auf die Spur zu kommen. Auch die zentrale Bearbeitungsstelle für Intensivtäter werde offenbar zerschlagen. Diese Fälle gehen wieder an die acht Kriminalkommissariate. Auch für eines der größten Kriminalitätsprobleme, den Haus- und Wohnungseinbruch, ist keine zentrale Dienststelle vorgesehen.

Ob die SPD damit schwere Verbrechen fördern will, danach wurde bisher nicht gefragt.

“Erdstrahlen” als Unfallursache?

Bei strahlendem Sonnenschein war es gestern am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr auf der Bundesstraße 214 hinter der Ortsausfahrt von Glashof in Fahrrichtung Steimbke zu einem schweren Unfall gekommen. Aus noch unbekannter Ursache kollidierte der 24jähriger Fahrer eines Pkw aus Rohrsen bei dem Rastplatz mit einem Baum.

Harald Haack – Ersthelfer hatten die Polizei alarmiert, die ihrerseits Rettungssanitäter angefordert hatte. Weil der Fahrer jedoch in dem Fahrzeug eingeklemmt war, musste die Freiwillige Feuerwehr angefordert werden, deren Männer ihn dann über das abgetrennte Dach aus dem Wrack befreiten. Mit einem Rettungshelikopter wurde der schwer Verletzte nach Hannover in eine Klinik geflogen.

Eine Luftaufnahme von Google Earth weist darauf hin, dass sich genau an diesem Rastplatz möglicherweise zwei unterirdische Wasseradern kreuzen. Esoteriker weisen gerne darauf hin, bei sich kreuzenden Wasseradern gebe es eine Unfallhäufigkeit und fragen suggerierend, ob es einen ungewollten Wünschelruteneffekt durch die “Erdstrahlen” der Wasseradern bei sensitiven Autofahren gibt.


Kreuzen unterirdische Wasseradern sich am Unfallort und führten deren “Erdstrahlen” zum Unfall? Luftbildarchäologen nutzen Anomalien in Getreidefeldern und Wiesen, um Siedlungsreste und Wasserläufe aufzuspüren. Steinreste im Boden führen zu einem verminderten Wuchs der Nutzpflanzen, Wasseradern bewirken das Gegenteil. Beides wird aber erst auf Luftbildern sichtbar.
© Foto: Google Eart/newsbattery.eu

So weiß “Magnetis International” im Internet: “Als ob eine Eisenstange zuschlägt”, ist ein Bericht überschrieben, in dem ein Verunglückter seinen Unfalleindruck schildert. Er habe das Gefühl gehabt, ein starker Stromschlag habe seine Körper durchzuckt, dann habe er die Gewalt über das Steuer verloren und schließlich sei er auf der Gegenfahrbahn gegen einen Baum geprallt. Der Unfall ereignete sich auf einer kerzengeraden Landstraße bei Harmsdorf (Kreis Winsen) die schon für mehrere Autofahrer aus ungeklärten Gründen zur Todesfalle geworden war. Wünschelrutengänger fanden später die wahrscheinliche Ursache der mysteriösen Unfälle. Sie entdecken bei Kilometerstein 6,3 eine unterirdische Kreuzung zweier Wasseradern. Erdstrahlen als Ursache? Zunächst Skepsis bei den Behörden, dann aber der Entschluss, die Bäume an besagter Stelle zu fällen und die Geschwindigkeit zu begrenzen.

Nachfragen bei der Polizeiinspektion Harburg führten zu keiner Bestätigung der Geschichte. Auch beim Kreisamt Winsen scheint der Entschluss der Behörden, nicht bekannt zu sein. Wahrscheinlich hatte der Esoterik-Autor nasse Finger, als er seine Unfallschilderung fabulierte.

Mutmaßlich aber war der Unglücksfahrer aus Rohrsen gestern, geblendet von der noch tiefstehenden Sonne, auf der B214 am Rastplatz auch “nur” Rehen ausgewichen, die die Straße überquerten. In der Region warnen etliche purpurfarbene, hölzerne Gestelle am Straßenrand vor Wildwechsel. Der Unfallwagen wurde von der Polizei sichergestellt und soll untersucht werden.

Aktualisierung vom 26. Juli 2012, 12 Uhr

Wie der Landverband Schleswig-Holstein warnte, sei Paarungszeit bei Rehen. Dies führe zu einer besonderen Gefahr an Straßen und Wegen, besonders für Autofahrer.

Die Wucht, die ein Zusammenstoß haben kann, werde oft unterschätzt, warnt der Landesverband. Schon bei 70 Stundenkilometern entwickelt ein 20 Kilogramm schweres Tier ein Aufprallgewicht von einer Tonne. Autofahrer sollten deshalb besonders bei Dämmerung aber auch bei Tageslicht aufmerksam sein und mit Wildwechsel rechnen. Kreuzt ein Rehwild direkt vor dem Auto die Straße, sollte man nicht ausweichen sondern das Lenkrad möglichst gerade halten. Zusammenstöße müssen in jedem Fall der Polizei gemeldet werden, auch damit verletzte Tiere noch versorgt oder von ihren Qualen erlöst werden können. Noch bis Mitte August ist das Wild auf Partnersuche. Allein im vergangenen Jahr registrierte die Polizei in Schleswig-Holstein 11 816 Unfälle mit Wild.

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Nienburgs gefährliche Ecken

Das von vielen Kriegen heimgesuchte Kreisstädtchen Nienburg an der Weser hat gefährliche Ecken; besonders an Freitagen wurde dies kürzlich deutlich. Autobesitzer und schwangere Radfahrerinnen sollten besonders aufpassen.

Harald Haack – Zwei Fälle mit Fahrerflucht beschäftigen gegenwärtig die Nienburger Polizei. In beiden Fällen war das Tatwerkzeug ein Fahrrad. Zwischen den Tatorten liegt eine Radfahrerdistanz-Distanz von 1,1 km sowie eine zeitliche Distanz von einer Woche.


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Auf dem Lehmwandlungsweg in Nähe des dortigen Kindergartens kollidierten zwei Radlerinnen am Freitag, den 6. Juli 2012 gegen 11.45 Uhr. Zu dem Unfall war es gekommen, als die eine der beiden Radlerinen, schwanger und 30-jährig, auf dem Radweg radelte und aus Richtung Kindergarten auf dem Radweg eine andere Radlerin dort eine von Fußgängern ausgetretene Stelle passierte und mit ihr zusammenstieß. Dabei stürzte die Schwangere. Die andere Radlerin soll sich noch kurz umgesehen haben, sei dann aber weitergefahren. Die Polizei Nienburg sucht nach der zweiten Radfahrerin und Zeugen den Unfalls. Hinweisgeber können sich unter 05021/97780 melden.

Eine Woche später, am Freitag, den 13. Juli 2012, in der Zeit von 11 bis 13.50 Uhr stand ein schwarzer Renault Megane auf dem Grundstück in der Stuttgarter Straße 32a vor der Garage, wobei das Heck des Fahrzeugs nicht über die Grundstücksgrenze hinausragte. Der Eigentümer des Renault stellte fest, dass die linke hintere Ecke seines Fahrzeugs beschädigt war. Die herbeigerufene Polizei stellte aufgrund des Spurenbildes am Fahrzeug fest, dass ein Fahrrad diesen Schaden verursacht hat. Die Polizei Nienburg hofft auf Zeugen und erbittet Hinweise unter 05021/97780.

Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel: Schon wieder Rauch im Cockpit

Rauch im Cockpit, eine leider nicht seltene Meldung aus Linienmaschinen, wenn diese noch in der Luft sind. Nach der Notlandung jedoch ist oft kein Rauch mehr feststellbar.

Wieder einmal hat die Besatzung eines Airbus auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel einen großen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Am heutigen Samstagvormittag meldete der Pilot eines Airbus 319 „Rauch im Cockpit“. 105 Feuerwehrleute sollen daraufhin dann zum sicher gelandeten Airbus losgeeilt sein. Die 137 Menschen an Bord wurden über die Gangway evakuiert. Doch im Cockpit, in der Pilotenkabine, konnte kein Rauch mehr festgestellt werden. Wieder einmal nicht!

Wie schon zuvor in den Jahren 2002 und 2011 nicht.

So musste am 29. Juli 2002 eine Boeing 737/500 der Air France nach dem Start vom Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel umkehren und notlanden – wegen Rauch im Cockpit. Die alarmierte Feuerwehr war mit einem Großaufgebot an Personal und Gerätschaft zuvor in Position gegangen. Dabei: Vorfeldlöschfahrzeuge vom Typ „Simba“. Nachdem ein Feuer durch Vogelschlag in einem Triebwerk ausgeschlossen wurde, ging man davon aus, ein Defekt in der Klimaanlage habe den Rauch verursacht.

Im vergangenen Jahr, am 9. September 2011, musste ein Airbus A 320 Scandinavian Airlines (SAS) mit 130 Menschen an Bord auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel außerplanmäßig zwischenlanden. Der Airbus war von Mailand in Richtung Kopenhagen unterwegs gewesen, als sich im Bereich des Cockpits Rauch entwickelte. Nach der Landung gegen 21.30 Uhr wurden alle Passagiere evakuiert. Der Flughafen musste in jener Zeit für andere Starts und Landungen 20 Minuten lang gesperrt werden. Doch nach der Untersuchung der Feuerwehr am selben Abend, konnte die Feuerwehr keinen Rauch mehr feststellen.


YouTube-Kurzvideo: Klimaanlage raucht vor Start von der Türkei nach Wien. War möglicherweise Nebel (kondensierender Wasserdampf) aus vereister Klimaanlage. Mutmaßliche Ursache dafür: Ein falsch eingestellter oder defekter Vereisungsschutzthermostat.

Nicht immer aber kamen Linienmaschine nach der Meldung „Rauch im Cockpit“ glücklich herunter. Anderswo, am Flughafens von Dubai, war am 3. September 2010 eine UPS Boeing 747 abgestürzt, wie fliegerweb.com berichtet: „Neben der Rauchentwicklung im Cockpit war die Jumbo Besatzung nicht in der Lage die Höhe zu halten und sah sich gezwungen nach 25 Minuten einen Notfall zu deklarieren und nach Dubai umzudrehen.“ Der Flug hatte nach Köln-Bonn gehen sollen. „Die Anflugkontrolle des internationalen Flughafens von Dubai erkannte die Schwierigkeiten der Jumbo Besatzung und gab ihnen bereits 40 Kilometer vor dem Platz die Landeerlaubnis auf die Piste 12L. In einer Entfernung von 13 nautischen Meilen war der Frachtjumbo mit 8.500 Fuss jedoch noch zu hoch um die Piste 12L oder 12R direkt anzufliegen, flog über dem Platz eine Rechtskurve in Richtung Südwesten und verlor danach rasch an Höhe und stürzte über unbewohntem Gebiet ab. Die Flugsicherung verlor den Radarkontakt um 19.42.“ Der Fracht-Jumbo stürzte ab. Beide Piloten kamen ums Leben.

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