Archiv der Kategorie 'Chemische Industrie'

Baustelle Elbphilharmonie in Flammen

Die im Bau befindliche Elbphilharmonie ist seit Jahren Streitobjekt zwischen der Stadt, dem Baukonzern Hochtief, den Generalplanern und den Parteien in der Bürgerschaft. Nachdem nun die Hamburger Morgenpost als April-Scherz vom Verkauf der Namensrechte an eine arabische Fluggesellschaft berichtete, brennt das umstrittene Gebäude. Der Hamburger Senat bereitet sich jetzt offenbar auf eine Verschiebung der für Mai 2012 vorgesehenen Eröffnung der Elbphilharmonie vor. Bewohnern der im Luftzug befindlichen Stadtteile wird geraten Fenster und Türen zu schließen. Es besteht aber mutmaßlich keine Gefahr für Leib und Leben.


© Webcam: elbwetter.de


Aktualisierung von 13.13 Uhr


Es müssen wohl alle bereits installierten Glasscheiben ausgetauscht werden. Sie haben offensichtlich Luft gezogen und scheinen an den Rändern vom Rauchgas beschlagen zu sein.
© Foto: Harald Haack

Meldung vom 2. April 2010:
Beschwerdestelle des Senats für Geschädigte der Elbphilharmonie

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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

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Wie bringt man Opfer zum Schweigen?

Umweltbedingte Krankheiten sind für die Betroffenen schrecklich, und dafür verantwortliche Unternehmen und Politiker leugnen sie stets. Schließlich geht es um hohe Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen, mit denen sich Unternehmen belasten und die sie ruinieren könnten. Mit dem Hinweis auf den Verlust von Arbeitsplätzen werden Politiker auf die Seite der Menschenfeinde gerissen. Doch wie bringt man Opfer zum Schweigen?

Carl Landow – Eine Salzwedeler Zeitung, die Altmark-Zeitung, veröffentlichte am 5. Februar 2009 wieder einen Artikel ihrer Mitbegründerin Ulrike Meineke. Unter der reißerischen Überschrift, die an Todesschwadronen denken läßt: „Schon 107 Namen auf der Todesliste“, schreibt sie über den Salzwedeler W. W., der von sich behauptet, während seiner Arbeit, größtenteils zu Zeiten der DDR, im Bohrteam der Erdgas-Suche mit Quecksilber erheblich geschädigt worden zu sein – von 1978 bis 1992 bei Erdöl-Ergas auf den Sonden und Feldstationen.

Mein Hamburger Kollege Harald Haack, gebürtiger Salzwedeler, hatte diesen Mann vor etwa 10 Jahren in der Mietswohnung von W.W. in Salzwedel besucht und sich dessen medizinische Befunde vorlegen lassen. Aber mehr noch als solche objektiven Befunde, gab es subjektive Zeitungsausschnitte, die über dessen Kampf gegen die „Windmühlen“ berichteten. Mal waren sie hämisch geschrieben, mal mitfühlend und anklagend. Als unangenehm empfand Harald Haack, der selbst durch Schadstoffe in seiner Gesundheit geschädigt wurde, wie aggressiv sich W. W. ihm gegenüber verhielt. „Er wirkte auf mich, als wollte er mir die ganze Schuld für sein Leid zuschieben, als ich ihn wiederholt aufforderte, mir die seinen Feststellungen nach tatsächlichen Verantwortlichen zu nennen. Er konnte es nicht, vielleicht hatte er Angst und wollte es nicht, verwies hasserfüllt auf Amtsärzte, von denen er sich hat untersuchen lassen müssen und die seiner Meinung nach mit den Verantwortlichen unter einer Decke steckten“, erinnert sich Haack. Auch soll ihm W. W. eine Liste mit verstorbenen Kollegen vorgelegt haben. Die seien alle an der Quecksilber-Vergiftung gestorben, soll W. W. ihm gegenüber behauptet haben.

Ulrike Meineke greift diese Liste jetzt wieder auf, bezeichnet sie als „Todesliste“: “ 107 Namen stehen darauf. Von früheren Kollegen, die viel zu jung starben.“ Und sie fügt hinzu, W. W. kämpfe seit zehn Jahren um eine Entgiftungstherapie: Fest stünde, dass die Quecksilberbelastung des 47-jährigen W. W. nicht normal sei. „Der Wert (im Urin nachgewiesen) liegt 39-fach über dem zulässigen Maximum.“

Sie schreibt über die Behauptung von W. W. das Quecksilber sei „ungefiltert in die Landschaft gegangen“. Harald Haack gegenüber war er deutlicher gewesen, hatte behauptet, es habe zur Routine bei den Arbeiten auf Feldstationen gezählt, das mit dem Erdöl hochkommende Quecksilber auf primitivste Weise abzuschöpfen und aufs Erdreich neben dem Bohrer zu kippen. Keiner habe sich daran gestört. Und seine Kollegen, die das getan hätten, seien schon gestorben. Sie seien nicht alt geworden. W.W. hatte diese Umweltsünde Harald Haack gegenüber als Wahnsinn beschimpft.

Und Meineke wiederholt, seit zehn Jahren kämpfe W.W. um eine Entgiftung. In der Uni-Klinik Kiel habe ihm Prof. Dr. Otmar Wassermann die Belastung mit Quecksilber bescheinigt, deren Ursache geklärt werden müsse. Der Experte hielte „eine fachkundige Therapie“ für „nötig“.

Ja, eine fachkundige Therapie wäre sicherlich gut für W.W. gewesen. Aber…

Etwas Recherche und Frau Meinecke hätte herausgefunden, dass es in Kiel längst keinen Prof. Dr. Otmar Wassermann an der Universität mehr gibt. So aber übernahm sie naiv die Behauptungen eines Patienten, der in seinem Leben mutmaßlich nichts erreicht hat, die von ihm gegründeten Selbsthilfegruppe löste sich auf, weil sie, wie Meineke schreibt, nichts erreichte. Außer quecksilbergeschädigt zu sein und damit von Zeit zu Zeit in die Zeitung zu kommen, scheint W.W., wie ich meine, nichts erreicht zu haben.

Es mutet sonderbar an, dass sich im Urin des Betroffenen Quecksilber findet. Sonderbar deshalb, weil sich Quecksilber (auch bei weniger belasteten Menschen) am Cortex, der Hirnrinde dauerhaft ablagert und dort eigentlich keine Schäden, weil inaktiv, verursachen soll. Aber man muss schon willensstark sein, um dies zu glauben. Der Salzwedeler, über den Frau Meinecke schreibt, war es offensichtlich nicht.

Quecksilber im Urin weißt nämlich auf die Folge von „Entgiftungstherapie“ mittels Chelatbildner hin.

Zu solchen Entgiftungsmitteln zählt EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure), was als hochgiftige Billig-Version von DMPS (Sodium 2,3-dimercaptopropane-l-sulfonate) zeitweise zur Entgiftung von Patienten verwendet wurde. Es wurde Patienten, wie Newsbattery anhand eines Falles in Münster herausfand, offenbar als preiswerte Variante zu DMPS angeboten. Doch EDTA sei nicht die Billig-Version von DMPS, wie Dr. Johann Ruprecht von der Berliner chemisch-pharmazeutischen Fabrik HEYL mitteilt: „Die beiden Stoffe haben außer der Tatsache, dass sie Antidote gegen Schwermetalle sind, nichts miteinander zu tun. Die chemischen Strukturen und die daraus resultierenden Eigenschaften sind völlig unterschiedlich. Auch das Verhalten der beiden Stoffe im Organismus ist unterschiedlich.“ Weiterhin teilte er mit, bei EDTA sei es wichtig, dass das Calciumsalz angewendet werde, was auch die Regel bei Vergiftungen sei. „Wird das Natriumsalz verabreicht, kann es zu Störungen im Calciumhaushalt mit gravierenden Folgen kommen.“

Calcium-EDTA soll u.a. in den USA als Antidot zugelassen sein. Aber EDTA wurde in Deutschland verboten.

Zweifellos schwemmen Entgiftungsmittel das Quecksilber aus dem Körper, belasten dabei aber alle Organe extrem und führen angeblich zu nicht unerheblichen Schäden, besonders beim Einsatz von EDTA, wie www.toxcenter.de zu berichten weiß. Da wäre es klüger gewesen, dass Quecksilber in der Hirnrinde zu belassen. Aber damit könnten dann sogenannte „Umweltmediziner“ nichts verdienen. Und da die Krankenkassen logischerweise nicht zahlen dafür, müssen Patienten selbst für den medizinischen Unsinn blechen. Es ist ein Skandal, dass diese Abzocke nicht von Staatsanwälten gestoppt wird, denn eigentlich ist es nicht nur Betrug, sondern auch schwere Körperverletzung, in die Patienten, die Amalgam-Füllungen haben oder hatten oder die beruflich einer Schwermetall-Belastung ausgesetzt waren, mit einer EDTA-Behandlung getrieben werden. EDTA soll Todesfälle verursacht haben. Doch häufig wird es von Patienten mit DMPS verwechselt, das als sicherer gelten soll.

Durch den Schaden klug geworden, sind sie hinterher eigentlich nicht, denn das vom Cortex ausgeschwemmte Quecksilber schädigt nicht nur Herz, Leber, Nieren und beispielsweise Haut, sondern auch jenen Teils des Gehirns, der für die Intelligenz zuständig ist. Zurück bleiben bei den (noch einmal) Geschädigten Trotz, Frust und penetrante Rechthaberei. Erschreckend ist auch, dass solche Betroffenen nicht mehr von dieser „Schiene“, auf die sie von einem skrupellosen Mediziner gehievt wurden, herunter zu holen sind und daran zugrunde gehen.

In Bremen gab es eine Amalgam-Geschädigte, die einem solchen skrupellosen Mediziner ihr vollstes Vertrauen schenkte. Sie ließ es zu, dass er ihr alle Zähne zog. Nicht nur jene mit Amalgam-Plomben, sondern auch gesunde. Er bezeichnete es als „gründliche Kiefernsanierung“.

Bei Münster starb eine junge Frau an Organversagen. Ein selbsternannter spanischer „Umweltmediziner“ hatte ihr, während sie wegen ihrer Schwermetall-Belastung gegen ihren früheren Arbeitsgeber prozessierte, den sie als verantwortlich für ihre Erkrankung hielt, zu einer Behandlung mit EDTA geraten und sie hatte sich darauf eingelassen. Ihr Ehemann glaubte nach ihrem Tod, sie sei Opfer von DMPS geworden. Er sei schließlich beim Hausarzt in Münster dabei gewesen, als der zu DMPS geraten habe. Doch nach unserer dringenden Bitte um konkrete Unterlagen, meldete sich der Witwer bei uns und glaubte den Beweis für die tödliche Wirkung von DMPS in den Unterlagen seiner Frau gefunden zu haben. Er fand einen Beleg über die Behandlung mit EDTA, ausgestellt von einem Arzt in Spanien. Dies sei doch dasselbe wie DMPS, erklärte uns der Witwer, es sei doch lediglich der spanische Name. Doch darin irrte er. Wir sahen uns veranlasst ihn darüber in Kenntnis zu setzen, dass EDTA nicht dasselbe wie DMPS ist und dass aus gutem Grund EDTA in Deutschland verboten sei.

Die Behauptung von W.W., er kämpfe seit Jahren um eine Entgiftungstherapie, könnte man, so argwöhne ich, wohl als Verdrängung seiner eigenen Schuld verstehen. Denn der Quecksilberfund in dessen Urin beweist, dass eine Entgiftung stattgefunden haben muss, und die geschieht nicht mal eben so aus heiterem Himmel. Nicht nur als erstaunlich, sondern als erfreulich empfinde ich somit die Tatsache, dass W.W. noch am Leben ist.

Anmerkung der Redaktion:
1. Nicht alle Mediziner sind skrupellos und korrupt. Es gibt unter ihnen etliche, die sich auf das Gebiet umweltbedingter Erkrankungen spezialisiert haben. Um als solch spezialisierter Arzt anerkannt und zugelassen zu werden, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Um jedoch das Vertrauen von Patienten zu gewinnen, dazu reichen die Grundvoraussetzungen wohl nicht aus. Wie in anderen Teilbereichen der Medizin gibt es auch in der so genannten „Umweltmedizin“ schwarze Schafe. Die obscure Bezeichnung „Umweltmediziner“ ist offenbar nicht geschützt.

2. Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, den 5. März 2009 korrigiert nachdem wir die Bitte um Auskunft zwecks Arzneimittelsicherheit eines Berliner Herstellers von DMPS erhielten. Bezüglich des Todesfalles in Münster gab es leider einen Übermittlungsfehler sowie eine Verwechslung, wie wir jetzt herausfanden (siehe oben). Ein mehrmaliges Nachfragen beim Gatten der Verstorbenen ergab dann schließlich, dass es nicht DMPS sondern EDTA war, mit dem sich diese Frau behandeln ließ. Zuvor war uns aber versichert worden, dass es DMPS war. Doch das war unrichtig.

3. Dank weiterer Informationen konnten wir am 7. März 2009 diesen Artikel ergänzen. Außerdem erhielten wir seitens Patienten zahlreiche Hinweise, demnach es nach Behandlung mit EDTA (welches EDTA, das wußte uns leider niemand zu sagen) auf einer Balearen-Insel zu Todesfällen gekommen sei. Wir bleiben dran und werden in einem neuen Artikel hier darüber berichten.

Zum Thema:

Chemisch verletzt. Im Prinzip ja, aber…

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DRINGEND: Gentechnik-Pflanzen in Europa verhindern!

Es ist fünf vor zwölf bei der Agro-Gentechnik in Brüssel. Die EU-Kommission und die interessierten Unternehmen haben eine massive Attacke auf die Gentechnikfreiheit in Europa gestartet: Erstmals seit 1998 sollen zwei neue Gentechnikmais-Sorten (bt 11 von Sygenta und 1507 von Pioneer/ DuPont) neu zugelassen werden. Außerdem sollen die Regierungen von Ungarn, Österreich, Frankreich und Griechenland gezwungen werden, ihre nationalen Verbote für den Anbau der einzigen derzeit zugelassenen Gentechnik-Sorte, Mon810, aufzuheben.

Save Our Seeds – Am kommenden Montag findet die erste Abstimmung im Ministerrat statt: Werden die Verbote von Mon 810 in Österreich und Ungarn per Ukas aus Brüssel aufgehoben oder nicht?

Danach stehen die Mon 810 Verbote in Frankreich und Griechenland zur Abstimmung. Schließlich muss der Ministerrat entscheiden, ob erstmals wieder zwei neue Gentechnik-Sorten zugelassen werden (Bt 11 und 1507).

Bisher scheint es so, als wolle sich die Bundesregierung bei diesen Abstimmungen der Stimme enthalten. Das käme allerdings einer Zustimmung gleich. Wir bitten Sie deshalb, unseren zuständigen Ministern, Frau Ilse Aigner und Herrn Sigmar Gabriel zu schreiben und sie aufzufordern, gegen den Zwangsanbau in anderen Ländern und gegen die Zulassung neuer Gentechnik-Sorten zu stimmen. Denn nur wenn die Vorschläge der EU-Kommission mit zwei Dritteln der Stimmen im Ministerrat abgelehnt werden, treten sie nicht in Kraft. Die 29 Stimmen von Deutschland sind dabei entscheidend.

Den Brief an die Ministerin und den Minister können sie hier online unterschreiben:

http://www.keine-gentechnik.de/gentechnik-alarm.html

Wenn Sie wollen, dürfen Sie gerne unseren nachfolgenden Briefentwurf durch eigene, zusätzliche Argumente ergänzen und an die in der Anrede aufgelisteten Minister senden:

Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner, sehr geehrte Herr Minister Gabriel,

in Kürze werden Sie und Ihre Kollegen wichtige Entscheidungen zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa treffen. Die Zukunft unserer Nahrung, unserer Gesundheit und der Umwelt stehen dabei auf dem Spiel.

Die Europäische Kommission beantragt, den Anbau von zwei neuen Gentechnik‐Maissorten, Syngenta Bt11 und Pioneer 1507, zu bewilligen. Außerdem sollen Österreich, Frankreich, Griechenland und Ungarn gezwungen werden, Anbauverbote für Monsantos Gentechnik‐Mais MON 810, die einzige derzeit in der EU zum Anbau zugelassene Gentechnik‐Pflanze, aufzuheben.

Bitte bedenken Sie:

* Wissenschaftliche Bedenken wegen unberechenbarer und unerwarteter Auswirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen auf unsere Gesundheit und die Umwelt mehren sich. Eine Reihe wissenschaftlicher Belege über schädliche Auswirkungen von MON 810 und anderen Bt‐Gentechnikpflanzen auf die Umwelt wurde unlängst in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.

* Die beiden Gentechnik‐Sorten, über deren Zulassung Sie abstimmen werden, sind höchst umstritten. Ihre Ungefährlichkeit für die Umwelt und Gesundheit von Mensch und Tier ist keineswegs belegt. Sie wurden gentechnisch verändert, um ein Gift zu produzieren, das auch Nicht‐Zielorganismen (z.B. Schmetterlinge) und Nützlinge, sowie Boden‐ und Wasserorganismen bedroht. Zudem sind sie gegen ein Herbizid resistent, das nach der neuen EU‐Pestizidgesetzgebung wegen seiner Schädlichkeit demnächst vom Markt genommen werden muss.

* Eine Fülle von konkreten Kontaminationsfällen und wissenschaftliche Studien besagen, dass Gentechnik‐Pflanzen die konventionelle und die ökologische Landwirtschaft gefährden. Mangels einheitlicher Haftungsgesetze in der Europäischen Union, müssen die Verursacher die betroffenen Landwirte nur in Ausnahmefällen entschädigen.

* Im Dezember 2008 forderten alle 27 Mitgliedsstaaten einstimmig eine Überprüfung des derzeitigen Zulassungsverfahrens für gentechnisch veränderte Pflanzen; insbesondere forderten sie umfangreiche Nachbesserungen bei der Risikoabschätzung von Gentechnik‐Pflanzen, die Angleichung der Risikobewertung von Gentechnik‐Pflanzen und Pestiziden, die Berücksichtigung sozioökonomischer Aspekte und der jeweiligen örtlichen Gegebenheiten (Umwelt und Landwirtschaft).

* Die aktuellen Vorschläge der Kommission, den Anbau der Gen‐Maislinien Bt11 und 1507 zu genehmigen und vier Mitgliedsstaaten zu zwingen, den Anbau von MON 810 zu genehmigen, stehen in klarem Widerspruch zu diesem Auftrag des Ministerrates.

Wie Sie wissen, wäre eine Enthaltung Deutschlands bei diesen Abstimmungen faktisch eine Zustimmung zu den Kommissionsvorschlägen. Ich bitte Sie deshalb dringend, gegen diese Vorschläge der Kommission zu stimmen und fordere Sie auf, Ihre Position und Ihr Abstimmungsverhalten zu diesen Grundsatzentscheidungen öffentlich zu machen.

Hochachtungsvoll,

Werden Sie noch heute aktiv. Bitte leiten Sie diesen Brief auch an Ihre Freundinnen und Freunde weiter.

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Ludwig Erhard schuld am Desaster der Asse II?

Gestern Abend sendete arte-tv einen hysterisch anmutenden Spielfilm über die Gefahr von drastischen Unfällen in französischen Atomkraftwerken. Atomkraftwerke – in der Atomlobby auch liebevoll als „Kernkraftwerke“ hoch umjubelt. Doch der Kern des Ganzen der ominösen Lobby ist das Gegenteil von Einsteins E=mc2, nämlich nichts, und das heißt: Es gibt keine Sicherheit der Atomkraft für Menschen und Tiere. Atomkraft ist langfristig kritisch nachhaltig, extrem länger nachhaltig als CO2-Abgabe und Feinstaub etc. von konventionellen Kraftwerken. Sprich: Atomkraft verspricht eine strahlende Zukunft; d.h. deren Hinterlassenschaft ist radioaktiv strahlend.

Carl Landow – Wenig bekannt ist der radioaktiv (weiter-)leitende Effekt verstrahlter Materie. Nach gegenwärtigen, vielfach geleugneten Erkenntnissen pflanzt sich die Radioaktivität in Gesteinen weiter. Eigenartiger Weise verliert sich die Strahlung in Wasser. In Granit jedoch, das selbststrahlend ist, soll es sich angeblich von Atom zu Atom des Granits in Kettenreaktion fortpflanzen.

Ausgerechnet Granitkavernen hat die Atomlobby in letzter Zeit im Kampf gegen Atomkraftgegner ins Gespräch für Endlager des Atommülls gebracht. Gegen Granit galten Salzlager wegen ihres gewissen Rest-Wasseranteils als sicherer. Doch dies war ein Aberglauben. Bundeskanzlerin Merkel hat somit mit ihrer ursprünglichen verbiesterten Haltung als Umweltministerin in Sachen Asse beweisen können, dass Salzlager keine Lösung sind und dass bornierte Standpunkte, wie der ihre als Umweltministerin, nur zu Katastrophen führen.

Ich frage hiermit, warum es kein Atomgegner bisher gewagt hat, die Betreiber des Endlagers Asse II und Frau Angela Merkel auf Schadenersatz zu verklagen. Vielleicht liegt es daran, dass die Frage der Haftung extrem schwierig geworden ist. Immerhin wurde Asse II schon 1965 im Auftrag des Bundes von einer „Forschungseinrichtung“ unterhalten. Und damit bleibt ein großer Teil der Last an Ludwig Erhard (CDU) hängen, der sich als „Vater des Wirtschaftswunders“ 1965 zum Bundeskanzler wählen ließ.

Interessant und sicherlich aufschlussreich für die Mauscheleien der Atomlobby ist, dass die Betreiber von Asse II mehrfach den Namen wechselten und doch die selben blieben, eigentlich typisch für kriminelle Vereinigungen: Anfänglich war es die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF), zuletzt als Helmholtz Zentrum München (HMGU), die unter diesen Namen firmierte. Und ausgerechnet diese letzte Firmierung geriet in den Verruf, denn bisher wurde die Asse nur nach dem Bergrecht betrieben, was keinerlei Bezugspunkte zur Radioaktivität von Atommüll implizierte. Nun aber, nach 43 Jahren seit seiner Aktivierung als Atommülllager, soll es nach dem Atomrecht betrieben werden, dass schon 1960 beschlossen wurde.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, weshalb wir in Deutschland und überhaupt in Europa Gesetze brauchen, die uns vor der Willkür der Lobbyisten schützt. Und fette, sündhaft teure Grabsteine schmücken inzwischen die Gräber der ursprünglichen Verantwortlichen für den Asse-II-Terror der Asse-II-Gründerzeit.

Heimliche Giftgas- und Raketentreibstoffproduktion in Wülfrath?

In einem in den Medien namentlich zunächst nicht näher bezeichneten Chemiebetrieb in Wülfrath ist ein gasförmiges chemisches Zwischenprodukt namens „Dicyclopentadien high purity“ unkontrolliert ausgetreten.

Harald HaackLOCALXXL nennt die Firma ASK Chemicals in der Dieselstraße von Wülfrath als Unglücksort. Im bundesweiten Branchen-Telefonbuch von Klicktel ist sie nicht enthalten. Gibt es Gründe der Geheimhaltung?

In einem Portrait von chemie.de wird das Unternehmen wie folgt beschrieben:

„Die Ashland-Südchemie-Kernfest GmbH (ASK Chemicals), mit Firmensitz in Hilden bei Düsseldorf, ist mit 3 Produktionsstandorten und 9 Vertriebsniederlassungen in Europa (ASK Chemicals-Gruppe) ein führender Hersteller von hochwertigen, auf den Kunden zugeschnittenen chemischen Produkten für die Gießereiindustrie und Spezialitäten im Bereich Kunstharze, vor allem für Farben- und Lackindustrie.“

In politisch kritischen Zeiten wie dieser, die geprägt wird von dem Georgien- und NATO/Russland-Konflikt, mutet es eigenartig an, wenn in einem deutschen Chemiebetrieb eine Chemikalie entweicht, die für die Parfüm- und Giftgasherstellung gleichermaßen verwendet werden kann. Mit „Dicyclopentadien high purity“ ist die Rede von einer Kohlenwasserstoffverbindung; ein äußerst aggressives Lösemittel, das Gummi und sogar Autoreifen auflösen kann und, neben seiner hohen Entzündlichkeit, hochgradig gesundheitsgefährlich ist: Neben Augen-, Atemwegs- und Hautreizungen sollen laut GESTIS-Stoffdatenbank zu den akuten Reaktionen Vergiftungen von Lunge, Leber und Nieren hinzukommen.

Wer bisher glaubte, Parfüme seien harmlose Luxusartikel, sollte spätestens jetzt gewarnt sein. Denn Dicyclopentadien ist mutmaßlich in vielen Markenparfümen enthalten, und nicht nur dort, sondern auch in Pflegemitteln wie Waschmittel und Shampoo. Immer dann, wenn der Duft eines Körperpflege-Produkts auf Kampfer aufgebaut ist, wird Dicyclopentadien darin enthalten sein. Und weil alle Parfüme aus Kohlenwasserstoffen zusammen gepantscht sind, können sich nicht in Flaschen aus Kunststoff aufbewahrt und verkauft werden; deshalb sind Flakons aus Glas.

Eine brisanter Stoff also! Und nicht nur in Parfümen, Giftgas, Kunststoffen (als Weichmacher) enthalten, sondern eine Chemikalie, die auch als Düsentreibstoff unter dem Kürzel „JP-10 für Strahltriebwerke verwendet wird.

Wikipedia: „Er ist in der Spezifikation MIL-DTL-87107D beschrieben und wird u.a. in Flugkörpern wie der AGM-84 Harpoon eingesetzt. JP-10 besteht ausschließlich aus Exo-Tetrahydro (Dicyclopentadien) und hat einen Flammpunkt von 54,4°C und einen niedrigen Gefrierpunkt (-79°C).“


Dicyclopentadien wird laut Wikipedia für solche Waffen, wie die AGM-84 Harpoon, als Treibstoff eingesetzt.
© Foto: Wikipedia/Avriette

Das Einatmen der Dicyclopentadien-Dämpfe verursachte angeblich in Tierversuchen bei Ratten, Mäusen und Hunden – je nach Konzentration – auch Koordinationsverlust, Zittern, Atemstörungen, Krämpfe und Bewusstlosigkeit. Das sind übrigens auch die Symptome unter die Parfüm-empfindliche Verbraucher leiden, wenn sie den „Giftgas-Dünsten“ ihrer Mitmenschen ausgesetzt sind. Wer dann mit seinen gesundheitlichen Beschwerden bei einem Mediziner landet, der sich von PR und Geld hat einkaufen lassen, wird merken, wie schnell er aufs psychische Abstellgleis geschoben wird.

Das könnte auch den Anwohnern im Bereich Wülfrath, Velbert-Tönisheide und Neviges geschehen, wenn sie Sensibilisierungssymptome in einigen Wochen an sich entdecken werden. Ihnen wird jetzt geraten: „Bleiben Sie im Gebäude oder im Kraftfahrzeug, schließen sie Fenster und Türen, schalten sie Lüftungs- und Klimaanlagen aus.“

Menschen, die sich am Montagvormittag, 25. August, nach 10.30 Uhr im Bereich des Industriegebiets auf der Dieselstraße in Wülfrath aufgehalten und den Bereich unkontrolliert verlassen haben, sollten sich bei der Feuerwehr Wülfrath, Tel.: 02058 / 924466, melden und beim geringsten gesundheitlichen Problem unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben. Nicht dekontaminierte Fahrzeuge sollten wegen der aggressiven Lösemitteleigenschaft der im gasförmigen Zustand ausgetretenen Chemikalie im Hinblick auf die Bereifung überprüft werden.


In nicht einmal einem Kilometer Entfernung von der Dieselstraße (links im Bild als Schreife verlaufend) Autobahn und Gewässer. Dicyclopentadien gilt als gefährdend für Gewässer.
© Google Earth


In der offiziellen Gefahrenzone um Wülfrath (Kreuz) lagen auch die Ortschaften Velbert-Tönisheide und Neviges.
© Google Earth/Newsbattery

NACHTRAG (26.08.2008 – 11.20):
Patriot-Raketen in Deutschland sollen US-Raketenbasis in Polen schützen

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© 2008 Newsbattery.eu




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