Hamburg: Panzerknacker jubeln noch mehr – Polizei stellt Fahrzeug mit geringer Reichweite in Dienst

Die Hamburger Polizei, d.h. Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch, stellte gestern das erste Elektrofahrzeug in den Dienst der Hamburger Polizei. Dabei handelt es sich um die innovative „Reisschüssel“ eines asiatischen Unternehmens. Ein Fahrzeug, das zu hundert Prozent mittels elektrischer Energie betrieben wird.

Es wurde zum „World Car of the year 2011″ gewählt und von den Juroren als der „Einstieg in eine schöne neue Welt der Elektromobilität“ bezeichnet. Das kann heiter weiter werden, denn schon jetzt erkannte die Hamburger Polizei, dass der Funkbetrieb, die Heizung und vor allem auch die schicke blaue Laterne auf dem Dach plus Sirene Strom verbrauchen und die Reichweite des Fahrzeugs von rund 75 km deutlich verringern.

Zur Erprobung soll das Wägelchen bis einschließlich September am Polizeikommissariat 33 in Hamburg-Winterhude eingesetzt werden. Danach wird er als ziviler Funkstreifenwagen, ausgerüstet mit Funk und Sondersignalanlage, an verschiedenen Polizeikommissariaten im Innenstadtbereich von Hamburg dem Kriminalermittlungsdienst und der Zivilfahndung zur Verfügung gestellt. Na, denn! Die Panzerknackerbande wird sich garantiert freuen, wenn die Verfolger der Polizei mangels Strom in der Batterie stecken bleiben. „Lalülala“ und nichts geht mehr.

Morgen, am Montag, den 13. August 2012, ca. 21.45 Uhr dürften sich Panzerknacker (und selbstverständlich auch unbescholtene Bürgerinnen und Bürger entspannt zurücklehnen und ein Blaulichtspektakel unter und auf der Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen genießen können. Feuerwehr und Polizei wollen Lichtkünstler Michael Batz bei der Illuminierung des Hamburger Hafens mit ihren Blaulichtern unterstützen. Zusätzliche 6000 blaue Leuchtstoffröhren sollen den Hafen während der Veranstaltung „Blue Port“ in blaues Licht tauchen. Die Kunstaktion von Michael Batz findet vom 13. bis zum 19. August statt. Angeblich wird die Aktion auch genutzt, um mögliche Abläufe gemeinsamer Einsätze der Feuerwehr und der Polizei im Hamburger Hafen zu koordinieren und zu üben. Der Hamburger Fernsehregisseur Jürgen Roland (* 25. Dezember 1925 in Hamburg; † 21. September 2007 in Hamburg), dessen Kriminalfilm-Regie besonders durch überzogen dargestellte Aktivität von Polizisten auffiel, hätte sicherlich auch seine Freude an diesen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gehabt.

Hinweis:
Diesen Artikel mit zusätzlichem Video finden Sie auf unserer neuen Website.





Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de