Nienburgs gefährliche Ecken

Das von vielen Kriegen heimgesuchte Kreisstädtchen Nienburg an der Weser hat gefährliche Ecken; besonders an Freitagen wurde dies kürzlich deutlich. Autobesitzer und schwangere Radfahrerinnen sollten besonders aufpassen.

Harald Haack – Zwei Fälle mit Fahrerflucht beschäftigen gegenwärtig die Nienburger Polizei. In beiden Fällen war das Tatwerkzeug ein Fahrrad. Zwischen den Tatorten liegt eine Radfahrerdistanz-Distanz von 1,1 km sowie eine zeitliche Distanz von einer Woche.


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Auf dem Lehmwandlungsweg in Nähe des dortigen Kindergartens kollidierten zwei Radlerinnen am Freitag, den 6. Juli 2012 gegen 11.45 Uhr. Zu dem Unfall war es gekommen, als die eine der beiden Radlerinen, schwanger und 30-jährig, auf dem Radweg radelte und aus Richtung Kindergarten auf dem Radweg eine andere Radlerin dort eine von Fußgängern ausgetretene Stelle passierte und mit ihr zusammenstieß. Dabei stürzte die Schwangere. Die andere Radlerin soll sich noch kurz umgesehen haben, sei dann aber weitergefahren. Die Polizei Nienburg sucht nach der zweiten Radfahrerin und Zeugen den Unfalls. Hinweisgeber können sich unter 05021/97780 melden.

Eine Woche später, am Freitag, den 13. Juli 2012, in der Zeit von 11 bis 13.50 Uhr stand ein schwarzer Renault Megane auf dem Grundstück in der Stuttgarter Straße 32a vor der Garage, wobei das Heck des Fahrzeugs nicht über die Grundstücksgrenze hinausragte. Der Eigentümer des Renault stellte fest, dass die linke hintere Ecke seines Fahrzeugs beschädigt war. Die herbeigerufene Polizei stellte aufgrund des Spurenbildes am Fahrzeug fest, dass ein Fahrrad diesen Schaden verursacht hat. Die Polizei Nienburg hofft auf Zeugen und erbittet Hinweise unter 05021/97780.





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