Archiv für Oktober 2011

Schicksal von Weltumsegler Stefan R. – traurige Gewissheit

Inzwischen haben die für die Südsee-Insel Nuku Hiva zuständigen Behörden durch eine DNA-Untersuchung die Gewissheit erhalten, dass die in einer Feuerstelle entdeckten menschlichen Überreste von Stefan R. stammen. Auch die gefundenen Zähne sollen dies bestätigen. Staatsanwalt José Thorel soll dies am heutigen Freitag der Nachrichtenagentur AFP mitgeteilt haben. Der mutmaßliche Täter – ein einheimischer Jäger – konnte noch nicht gefasst werden. Gemäß eines Gerüchts soll sich die Lebensgefährtin des Seglers noch in der Südsee aufhalten.

Aktualisierung vom 22.10.2011 -12 Uhr
Heike. D., die Lebensgefährtin von Stefan R., schien den Ermittlern mutmaßlich verdächtig, belastete jedoch während eines immerhin dreistündigen Verhörs durch einen Richter weiterhin den flüchtigen Henri H., schreibt die Insel-Postille „La Dépêche de Tahiti“ unter der Rubrik „Faits divers – – Justice“ (Kleinigkeiten – Justiz).

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Feuer auf Nordsee-Fähre „Hafnia Seaways“

Gestern Abend war es auf dem unter britischer Flagge fahrenden Ro-Ro-Schiff „Hafnia Seaways“ zu einem Feuer gekommen. Der Unglücksort befand sich ca. 12 Seemeilen nördlich der Ostfriesischen Inseln Langeoog und Spiekeroog in der Deutschen Bucht.

Harald Haack – Nach einer bisher unbestätigten Meldung war das Feuer auf dem Schiff „Hafnia Seaways“ ((L:187m, B: 31m) in der Sauna ausgebrochen. Als das Havariekommando in Cuxhaven, eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer, gegen 19.30 Uhr die Gesamteinsatzleitung zur Rettung von Passagieren und Mannschaft und Feuerlöscharbeiten übernahm, befand sich das Schiff etwa 12 Seemeilen nördlich der Inseln Langeoog und Spiekeroog. Zu diesem Zeitpunkt war das Feuer mutmaßlich noch nicht unter Kontrolle und konnte angeblich nicht mit Bordmitteln gelöscht werden. Gegen 22.30 Uhr hatte das Schiff aber schon wieder seinen Kurs in Richtung Cuxhaven mit ca. 16 Knoten Geschwindigkeit aufgenommen. Der Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede, der Notschlepper „Nordic“ und das Fischereischutzschiff „Seefalke“ waren beim brennenden Schiff. Nach Angaben des Havariekommandos sollten eine Brandbekämpfungseinheit (BBE) der Feuerwehr Brunsbüttel mit einem Hubschrauber der Deutschen Marine („Seaking“ ) zum Havaristen geflogen werden. Eine weitere BBE aus Brunsbüttel war ebenfalls angekündigt. Zusätzlich sollte sich eine BBE an Bord des Mehrzweckschiffes „Mellum“ von Wilhelmshaven aus auf den Weg machen.

Das in Cuxhaven stationierte Polizei-Boot „Bürgermeister Brauer“ war dem Havaristen entgegen gefahren und hatte es ca. 4,5 Seemeilen nordöstlich der Insel Neuwerk empfangen. Kurz vor Mitternacht erreichte dann die „Hafnia Seaways“ in Begleitung des Seenotrettungskreuzers „Hermann Marwede“ und dem Schlepper „Parat“ in Cuxhaven die Kajenanlage an der Neufelder Schanze und machte gegen 0.30 Uhr fest. Es sollen sich 27 Personen an Bord des Schiffes, das zwischen Immingham und Cuxhaven verkehrt, befunden haben. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Wie es zu dem Feuer gekommen war, wird jetzt von der Polizei ermittelt.


Kurs des Ro-Ro-Schiffes (roll on, roll off) „Hafnia Seaways“ während des Feuerlöscheinsatzes am 19. Oktober 2011 zwischen 19.30 und 22.30 Uhr.
© marinetraffic.com

Aktualisierung vom 20.10.2011 – 13.42 Uhr:
Nach Angaben des Havariekommandos in Cuxhaven konnten alle Glutnester auf dem Schiff gelöscht werden. Dennoch werde die Feuerwehr weiterhin Brandwache gehen. 4 Passagiere und 2 Besatzungsmitglieder erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Seelsorger der Psychosozialen Notfallversorgung des Havariekommandos sind an Bord gegangen und bieten ihre Hilfe an. Alle seeseitigen Kräfte wurden zurück gezogen.

Aktualisierung vom 20.10.2011 – 19.40 Uhr:
Brandursache möglicherweise geklärt. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei in Wilhelmhafen sei nicht auszuschließen, dass ein auf dem Ofen abgelegter Gegenstand Feuer gefangen hat. Es sei noch nicht klar, ob es sich um einen technischen Defekt oder um fahrlässige Brandstiftung handelt. Für weitere Untersuchungen wurde der Ofen beschlagnahmt.

Weltumsegler Stefan R.: „…als ob man bald über dem Feuer gebraten wird“

Der aus Haselau (bei Pinneberg) stammende Weltumsegler Stefan R. verschwand am 9. Oktober 2011 auf der polynesischen Insel Nuku Hiva. Hatte er eine Vorahnung über seinen bevorstehenden Tod?

Harald Haack - Polizisten, die für Nuku Hiva zuständig sind, fanden bei der Suche nach Stefan R. in einer Feuerstelle menschliche Knochen, Zähne und geschmolzenes Metall. Die Vermutung, dass es sich bei den Überresten um die des Vermissten handeln könnte, kam angeblich vom Staatsanwalt von Französisch-Polynesien, José Thorel. Inzwischen wurde das Ergebnis einer DNA-Analyse bekannt, wonach es sich tatsächlich um Stefan R. handeln soll.

In einem Web-Logbuch hatte er seine Erlebnisse festgehalten. Seine Familie hat inzwischen diese Seiten fürs Internet gelöscht und durch eine Traueranzeige ersetzt:

„Nach 3 Jahren endet die Reise der Baju mit dem tragischen Tod von Stefan. Er ist dort gestorben, wo er sein Leben lang immer gerne sein wollte. Die schrecklichen Umstände seines Todes berühren und schockieren uns. In tiefer Trauer.“

Doch im Google-Cache sind Teile noch vorhanden. So auch sein Logbuch-Eintrag von dem Tag, an dem er verschwand:


„9. Oktober 2011, Taiohae (Haupt’stadt‘ der Marquesas), Nuku Hiva, Marquesas, Französisch Polynesien, Südsee – von Stefan
Mittlerweile können wir den Text, den die Tanzgruppe jeden Abend einübt schon mitsummen, so viele Abende haben wir deren Klänge und Gesang zugehört. Vorgestern Abend wurde auf der historischen Stätte im Dorf am Wasser geübt und gestern tatsächlich in der Hauptstätte oben im Tal mitten im Dschungel. Das Spektakel liessen wir uns, mittlerweile ja schon zum eingefleischten Fanclub zugehörend, nicht entgehen. Und wie erwartet wirkten hier die marquesischen Klänge, die Drums und der Tanz, noch mal viel mehr unter die Haut gehend. Wenn nun dazu alle ihre Kostüme tragen und die Krieger voll bemalt sind, kommt man sich wohl tatsächlich vor, als ob man bald über dem Feuer gebraten wird.“

Seine Familie auf der URL seiner bisherigen Wegseite (Zitat ohne Änderung der Rechtschreibung):< „Stefan ist tod … Es gibt keine Hoffnung mehr – lasst uns gemeinsam an Stefan denken, seine Bilder und seine Geschichten auf uns wirken, seine fröhliche, liebenswerte und positive Einstellung ein Vorbild für uns alle sein.“

Knapp zwei Wochen nach dem mysteriösen Verschwinden des Weltumseglers Stefan R. auf der Südsee-Insel Nuku Hiva haben die Behörden traurige Gewissheit. Die DNA-Untersuchung hat ergeben, dass die in einer Feuerstelle entdeckten menschlichen Überreste von dem vermissten Deutschen stammen. «Der in der Feuerstelle verbrannte Leichnam ist es», erklärte der zuständige Staatsanwalt José Thorel auf der zu Frankreich gehörenden Inselgruppe Französisch-Polynesien am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Auch die gefundenen Zähne belegten dies.

Aktualisierung vom 21.10.2011 – 11 Uhr
Inzwischen haben die für die Südsee-Insel Nuku Hiva zuständigen Behörden durch eine DNA-Untersuchung die Gewissheit erhalten, dass die in einer Feuerstelle entdeckten menschlichen Überreste von Stefan R. stammen. Auch die gefundenen Zähne sollen dies bestätigen. Staatsanwalt José Thorel soll dies am heutigen Freitag der Nachrichtenagentur AFP mitgeteilt haben. Der mutmaßliche Täter – ein einheimischer Jäger – konnte noch nicht gefasst werden. Gemäß eines Gerüchts soll sich die Lebensgefährtin des Seglers noch in der Südsee aufhalten.

Aktualisierung vom 22.10.2011 -12 Uhr
Heike. D., die Lebensgefährtin von Stefan R., schien den Ermittlern mutmaßlich verdächtig, belastete jedoch während eines immerhin dreistündigen Verhörs durch einen Richter weiterhin den flüchtigen Henri H., schreibt die Insel-Postille „La Dépêche de Tahiti“ unter der Rubrik „Faits divers – – Justice“ (Kleinigkeiten – Justiz).

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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

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