Schäubles fehlerhafte Doppelbuchungen

Was deutsche Steuerzahler schon immer geahnt haben: Das Finanzministerium kann nicht rechnen. Das wurde nun offenbar, als Bundesfinanzminister Schäuble freudig bekannt gab, man habe sich um satte 55,5 Milliarden Euro verrechnet, die nun ein Plus darstellen sollen. Aber wie wurde wirklich gerechnet?

Harald Haack
- Schuld sei wieder einmal der Computer, heißt es als Entschuldigung. Die fehlerhaften Doppelbuchungen seien in der Bilanz aufaddiert worden, anstatt sie voneinander abzuziehen; der Fall solle aber noch genau untersucht werden.

Ich meine, das ist überflüssig, denn Schäubles Berechnungen waren schon immer recht bescheiden – egal, ob als Bundesinnenminister oder nun als Bundesfinanzminister. Und so kommt eine Doppelbuchung nach Schäuble mutmaßlich zustande:

1 + 1 = 11
2 + 2 = 22
3 + 3 = 33
4 + 4 = 44
5 + 5 = 55


= 55 Milliarden. Und die 0,5 Milliarden Euro? Nun, vielleicht waren es 66 Milliarden, wovon 1 Milliarden geteilt wurde, in 2 × 0,5 Milliarden. Ich verstehe aber nicht, wo davon die eine Hälfte geblieben ist. Sie wird sich sicherlich wieder anfinden. Vielleicht kippelte irgendwo im Finanzministerium ein Schreibtisch und man hatte ihm scheineweise ein adäquates Fundament gegeben.





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