Hamburger Senat will Berufszugangsregelungen für Feuerwehrdienst erweitern

Hamburg will die Zugangsmöglichkeiten für Nachwuchskräfte bei der Feuerwehr erweitern. Das hat der Hamburger Senat am Dienstag beschlossen.

Dr. Volker Bonorden/Personalamt.Hamburg – Neben der klassischen staatseigenen Laufbahnausbildung durch Vorbereitungsdienst im Beamtenverhältnis auf Widerruf können nun auch Bewerberinnen und Bewerber mit besonderen Qualifikationen für eine Direkteinstellung im Beamtenverhältnis auf Probe angesprochen werden. Dazu gehört zum Beispiel eine geeignete Berufs- oder Hochschulausbildung, bei der notwendige fachtheoretische oder berufspraktische Kenntnisse im Zusammenhang mit Brandbekämpfung und Rettungsdienst erworben wurden. So wird etwa für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 – ehemals gehobener Feuerwehrdienst – die Kombination aus dem Bachelorstudiengang „Hazard Control“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und einer abgeschlossenen Zugführerausbildung den Zugang zur Laufbahn eröffnen können.

Der Senat wird nun auf Basis eines entsprechenden Verordnungsentwurfs die erforderlichen Beteiligungs- und Abstimmungsverfahren mit den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften und Berufsverbände und dem Landespersonalausschuss durchführen.

Hintergrund:
Nachdem im Zuge der Föderalismusreform I sowohl das Hamburgische Beamtengesetz als auch die darauf aufbauende allgemeine Hamburgische Laufbahnverordnung neu gefasst wurden, wird dieser Prozess nun in den nachfolgenden, laufbahnspezifischen Bestimmungen für den Feuerwehrdienst fortgesetzt. Dies betrifft die gesamten Regelungen zur Einstellung und zur beruflichen Entwicklung durch Beförderung und Aufstieg ebenso wie die umfangreichen Regelungen zum Ausbildungsgeschehen und zur Laufbahnprüfung.





Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de