Archiv für Juli 2010

Der nun wieder: BND-Agent Andreas D.

Der Bundesnachrichtendienst hat offensichtlich Probleme mit einem Agenten in Georgien, und dies nicht erst jetzt, sondern auch schon 2008 im Kosovo. Im Jahr 2008 soll es laut tz-online.de einen Bombenanschlag auf die EU-Zentrale in Priština gegeben haben. Drei mutmaßliche Täter wurden damals geschnappt. Für sie, BND-Agenten im Alter zwischen 41 und 47 Jahren, hatte ein Richter Untersuchungshaft angeordnet. Die Bundesregierung schwieg. Und nun wird der Name Andreas K. wieder in Zusammenhang mit einer Straftat genannt.

tz-online.de schreibt 2008: „Auch ohne den bislang letztendlichen Beweis der Anschlagsbeteiligung sorgen die drei deutschen Agenten schon für eine diplomatische Eiszeit. Üblicherweise melden befreundete ausländische Staaten ihre Geheimdienstler bei der Regierung an, wofür diese im Gegenzug Immunität gegen Strafverfolgung genießen. Bei den drei Männern habe BND-Chef Ernst Uhrlau dem Spiegel zufolge darauf verzichtet. Die Opposition im Deutschen Bundestag forderte eine rasche Information des für die Überwachung der Geheimdienste zuständigen Parlamentarischen Kontroll-Gremiums (PKG) durch die Bundesregierung. PKG-Mitglied Christian Ströbele forderte nicht nur eine geheime Information der Kontrolleure, sondern auch eine öffentliche Stellungnahme.“

Offensichtlich führte dieses Ärgernis zu einer Versetzung von Andreas K. nach Georgien, wo ihm nun vorgeworfen wird, eine Zeitungsausträgerin überfahren zu haben und anschließend geflohen zu sein.

SPIEGEL-online
schreibt jetzt: „Allerdings hatten Überwachungskameras das Geschehen aufgezeichnet, so dass die georgischen Behörden alsbald herausfanden, welcher Mitarbeiter der deutschen Botschaft in den tödlichen Unfall verwickelt war.“

Wer? Andreas K. mal wieder.

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