Tornado macht Helgoland-Düne platt

Zuerst Hitze und drückende Schwüle, dann das Unheil. Camper auf der Helgoländer Düne hatten es kommen gesehen, die Gewitterfront, wie eine „schwarze Wand“. Während sich oben am Himmel die Wolken auftürmten, bildete sich unten am Boden über der Düne ein Wirbelwind, ein Tornado.

Wie die Feuerwehr der Insel dem Amt Pinneberg mitteilte, das für die Insel zuständig ist, hatte der Tornado nahezu alle Zelte des Campingplatzes zerstört. Elf Menschen wurden dabei verletzt, die meisten erlitten Knochenbrüche. Auch Flugzeuge sollen auf dem Dünen-Flugplatz laut Augenzeugen umgekippt und beschädigt worden sein. Die Verletzten wurden in eine Klinik auf die Hauptinsel gebracht. Unverletzte brachte man vorübergehend in einer Schule unter.


Drückende Schwüle am Nachmittag auch über Hamburg.


Danach gab es zunächst nur ein fernes Gewitter-Schauspiel. Erst später folgte etwas Regen. Hamburg wurde, wie so oft, nur vom Gewitter gestreift.
© Fotos: Harald Haack





Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de