Archiv für Mai 2010

Es kann nur einen geben und der ist 381 Jahre alt

Google-Werbung kann herrlich absurd sein. Gab es im Jahr 1629 die Pest? Hat Google was dazu? Na, klar! Viel Werbung als Suchergebnisse und darunter T-Shirts für 381-Jährige. Aber nur als „einmaliges Geschenk“.

Thundercat-Racing am 23. Mai in Bassenfleth

„Wir gehen ins Rennen, wenn andere bereits aufgeben“ ist das Motto der Thundercat Rennserie in der German Inflatable Powerboat Association, kurz G.I.P.A. Diese recht neue Sportart in Deutschland sorgt neben Langstreckenrennen vor allem durch ufernahe Rundkurse sowie spektakuläre Brandungsrennen für Begeisterung bei den Zuschauern. Das P750 Thundercat Racing ist die derzeit am stärksten wachsende Klasse im internationalen Motorboot-Rennsport.

Rolf Fischer - Entstanden aus Brandungsrettungsbooten, die entwickelt wurden, um Menschen aus Seenot in starken Strömungen und Wellenschlag zu bergen, entwickelte sich daraus in Südafrika eine Rennsportart. Von dort startete dieser Sport seine internationale Sportkarriere über Australien, Neuseeland, Großbritannien, Skandinavien und kam vor drei Jahren nach Deutschland. Hier sind die Umweltauflagen einiger Bundesländer aber eher ein Bremsklotz in dem schnellen Fortschreiten dieser Sportart.

Ich meine, beim Hafengeburtstag lassen Hamburgs Verantwortliche lieber eine Schweizer Militär-Jet-Staffel 300 Meter über den Köpfen der Zuschauer hinwegblasen, als fünf mit maximal 750-ccm-Motoren ausgestattenden Gummibooten einen kleinen Auftritt zu gönnen. Wie gesagt, Ihr Ursprung kam aus der Rettung!

Bei der Regatta in Bassenfleth legte eine Auslosung die Starterposition fest, kein Qualifying, wie beispielsweise in der Formel 1. Diese Option steht aber der Rennleitung offen. Dann wird im klassischen Le-Mans Stil gestartet, die Co-Piloten hechten nach dem Startschuß zu ihren Booten, die dort von den Piloten auf Position gehalten werden. Auf ein Finish wie in der Renndisziplin „Surf“, also mit voller Geschwindigkeit auf den Strand aufzufahren, wurde aus Kostengründen verzichtet. Ein verbeulter Propeller schlägt immerhin mit mind. Euro 300,- zu Buche.

Einige hundert Zuschauer waren ausser den sonst üblichen Badegästen zum Strand gekommen, um bei herrlichem Wetter das spannende Rennen zu verfolgen. Auf den angrenzenden Parkplätzen und den Slipanlagen waren Autokennzeichen sogar aus dem Süden Deutschlands zu erkennen. Das Rennen bestand aus 6 Runden, die von den teilnehmenden 9 Booten zu absolvieren waren. 2 Boote fielen aus, zum einen durch Motorschaden, zum anderen fehlte einem Team die notwendige Kondition, alle Runden durchzustehen.

Gewinner der Tageswertung war das Team Krieten Shipping, Guido Krieten und Kolja Raddatz. Eine Sondereinlage für unseren Fotgrafen vollzog am Ende des Rennens noch Markus Hinz, genannt „Zottel“ Er zeigte, was es heißt, auf den Warzen zu tanzen. Keine Sorge, er landete das Boot immer wieder sicher auf den Kufen.

Das nächste Rennen wird am 18. Juni in Rerik an der Ostsee stattfinden. Im Rahmen des Hawaiian Sports Festival werden auch die Thundercats dort zum Einsatz kommen

Hier noch einige Daten zu den Booten:

Rennklasse: P 750 Thundercat
Bootstyp: Schlauchbootkatamaran mit Tunnelrumpf und Frontspoiler
Abmessung: ca. 4,10×1,80m
Bootsgewicht: ca. 75kg
Motoren: Zweitakter mit max. 750ccm
Motorengew: ca. 75kg
Leistung: Standardmotoren 50PS, modifizierte Motoren bis über 80PS
max. Geschw. Über 100km/h, im Rennsetup deutlich weniger
Bootsausstattung: Fußschlaufen für Pilot und Co-Pilot, Spezial-Pinnenverlängerung, Lenkungsdämpfer, Edelstahl-Rennpropeller
Kosten: rennfertiges Paket, ca. 10.000 Euro


Dieser Stunt wird im Fachjargon „auf den Warzen reiten“ genannt. Hier vorgeführt durch Markus „Zottel“ Hinz, Mitglied des Thundercat Racing Teams Deutschland. Und, keine Sorge; Zottel landete mit seinem Boot wieder sicher auf den „Kufen“.


© alle Fotos: Rolf Fischer (rfseevetal), Seevetal

„Hitlergruß“ an Bord eines Hamburger Schiffes?

Gestern Abend gegen 19:07 Uhr fuhr das kleine Containerschiff „Henneke Rambow“ in den Hamburger Hafen ein. An Deck zeigen sich zwei Männer, ein großer mit ganz kurzen Stoppeln auf dem Schädel, gefolgt von einem asiatischen Lockenkopf. Der Große hebt den rechten Arm und grüßt in Richtung Elbufer, Hamburg-Finkenwerder. War dies ein harmloser Gruß oder der „Hitlergruß“, im Nazi-Deutschland einst auch als „Deutscher Gruß“ bezeichnet?

Wikipedia weiss die Antwort: „Beim Hitlergruß wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schräg nach oben gestreckt.“ Na, denn… Dann war die Hand für den verbotenen Gruß in diesem Fall zu hoch. Von weitem mag es wie ein Hitlergruß aussehen, doch von nahem betrachtet, war es nur ein harmloser Gruß oder eine Geste.

Übrigens: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Hitlergruß in Deutschland sowie Österreich verboten. Die libanesische Hisbollah verwendet angeblich den „Hitlergruß“ als Ausdruck ihrer Feindschaft zu Israel.


„Hitlergruß“? Wi­ki­pe­dia weiss die Ant­wort: „Beim Hit­ler­gruß wurde der rech­te Arm mit fla­cher Hand auf Au­gen­hö­he schräg nach oben ge­streckt.“ Auf Augenhöhe? Nun ja, nicht alles ist so wie es vom Weitem danach aussieht.


© Fotos: Harald Haack, Hamburg

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​
Hin­weis:
Mit Ur­teil vom 12. Mai 1998 hat das Land­ge­richt Ham­burg ent­schie­den, dass durch die Aus­brin­gung eines Links die In­hal­te der ge­link­ten Seite ge­ge­be­nen­falls mit zu ver­ant­wor­ten sind. Die­ses kann – laut Land­ge­richts­ur­teil – nur da­durch ver­hin­dert wer­den, dass man sich aus­drück­lich von die­sen In­hal­ten dis­tan­ziert.

So bleibt hier vor­sorg­lich fest­zu­stel­len, dass wir weder Ein­fluss auf die Ge­stal­tung noch auf den In­halt die­ser ge­link­ten Sei­ten haben und uns auch nicht dafür ver­ant­wort­lich zeich­nen. Dies gilt für ALLE auf die­ser Seite vor­han­de­nen Links.

Satanische Politik in Hamburg?

Wer sich über die Politik des schwarz-grünen Senats wundert, weshalb der so viel Geld verprasst, zum Beispiel in Sachen „Elbphilharmonie“, findet eine mögliche Antwort am Hamburger Rathaus, in der an die Börse angrenzenden Fassade.

Eine Figur, die mit der rechten Hand das Teufelhorn zeigt. Auf deren Sockel steht: „Plus Ultra“. Das könnte man als ein „darüber hinaus“ verstehen oder aber auch als satanische Anbiederung der Politik, die im Hamburger Rathaus gemacht wird, mehr oder weniger seit Bestehen des Rathauses. Interessant für Verschwörungstheoretiker: Der ausgestreckte Arm der Figur zeigt in Richtung Nikolaikirche, die im Zweiten Weltkrieg durch die Brandbomben der Alliierten zerstört wurde, deren Turm jedoch stehen blieb und heute als Mahnmal verstanden wird, und daran vorbei zur Baustelle der Elbphilharmonie, in deren Nähe einst der berüchtigte Seeräuber Störtebecker enthauptet wurde. Die Hamburger Morgenpost (MOPO) berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über gravierende Baumängel der Elbphilharmonie.


Symbolträchtige Figur an der Fassade des Hamburger Rathauses, die „Teufelskralle“ in Richtung Nikolaikirche und weiter zur Elbphilharmonie zeigend.
© Foto: Harald Haack, Hamburg – 2010_05_16_024014


Die weiße Linie entspricht der Richtung, in die die Rathaus-Figur zeigt.
© Google Earth 3D

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​
Hin­weis:
Mit Ur­teil vom 12. Mai 1998 hat das Land­ge­richt Ham­burg ent­schie­den, dass durch die Aus­brin­gung eines Links die In­hal­te der ge­link­ten Seite ge­ge­be­nen­falls mit zu ver­ant­wor­ten sind. Die­ses kann – laut Land­ge­richts­ur­teil – nur da­durch ver­hin­dert wer­den, dass man sich aus­drück­lich von die­sen In­hal­ten dis­tan­ziert.

So bleibt hier vor­sorg­lich fest­zu­stel­len, dass wir weder Ein­fluss auf die Ge­stal­tung noch auf den In­halt die­ser ge­link­ten Sei­ten haben und uns auch nicht dafür ver­ant­wort­lich zeich­nen. Dies gilt für ALLE auf die­ser Seite vor­han­de­nen Links.

Fällt der EURO?

Stimmt es, dass der EURO in Gefahr ist? Kriegen wir bald, wenn der EURO vom Sockel ist, D-Merkel als Währung?

Digital Portfolio – Wie SPIEGEL-Online jetzt berichtet, soll laut der Zeitung „El País“, der spanische Regierungschef Zapatero seit Tagen eine dramatische Rhetorik benutzen, „wenn er vor der Partei über die Schuldenkrise seines eigenen Landes spricht – um sie zur Unterstützung für unpopuläre Sparaktionen zu bringen“. Dabei soll er behauptet haben, beim europäischen Krisengipfel vor wenigen Tagen habe Nicolas Sarkozy in den Verhandlungen über die Griechenland-Hilfen „mit der Faust auf den Tisch geschlagen und gedroht, sich aus dem Euro zurückzuziehen“. Ein Teilnehmer eines Parteitreffens mit Zapatero soll gesagt haben: „Sarkozy ist so weit gegangen, Merkel mit dem Bruch der traditionellen französisch-deutschen Achse zu drohen.“


Der Sockel des knitterigen Euros scheint rostig geworden. Und windig ist es häufig in der Europa-Politik. Ein kleiner Windstoß und schon schwimmt der Euro davon. Wer mag dann noch hinterher springen, um ihn zu retten?
© Fotos: Harald Haack, Hamburg – 2010_05_12_023206




Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de