Archiv für Oktober 2009

Brennender Mann im Tunnel

Hamburg, gestern Abend gegen 20 Uhr: Ein mutmaßlich obdachloser Mann brennt lichterloh im Fußgängertunnel unter der Eisenbahntrasse neben der Lombardsbrücke.

Harald Haack
- Zwei Radfahrer sind offenbar als Erste bei dem Mann, versuchen die Flammen zu ersticken. Zwei Joggerinnen kommen hinzu, rennen los, um Hilfe zu alarmieren. Sie haben kein Handy dabei. Nur wenige Minuten später schallen die Sirenen von Feuerwehr und Polizei über die Binnen-Alster und die Retter kümmern sich um den Verletzten, der vor Schmerzen laut stöhnt, einem Grunzen nahe.

Ich stand auf der Kenneybrücke an der Außenalster, hatte auf meinem Weg zum Atlantik-Hotel, wo ich die rote Weltkugel auf dem Dach des Hotels fotografieren wollte, mit einem Teleobjektiv ein Foto vom nächtlich beleuchteten Rathaus gemacht und wollte gerade weiter gehen, als ich hinter mir zwei aufgeregte Frauenstimmen hörte: „Hallo! Halt!“ riefen sie. „Bitte! Das ist ein Notfall! Im Tunnel brennt ein Mann. Haben Sie ein Handy, um Hilfe zu holen?“

Diese beiden jungen Frauen schienen es ernst zu meinen. Ich griff eiligst zu meinem Handy und wählte die Notrufnummer 110. Dem Polizisten in der Notrufzentrale nannte ich meinen Namen und meinen Standort und dass im Tunnel ein Mann brenne. Das Handy gab ich der einen Frau, damit sie die Einzelheiten mitteilen konnte. Sie erfuhr, dass es bereits eine Meldung gebe und dass Rettungskräfte unterwegs seien. Danach erkundigte ich mich bei den Frauen, wo genau der brennende Mann denn sei. Rennen konnte ich mit meinem schweren Stativ und der Kamera mit dem langen Teleobjektiv nicht. Ich ging die Treppe an der Westseite der Kennedybrücke hinunter zu Alster, dann unterquerte ich die Brücke. Das Martinshorn der Feuerwehr ertönte.

Ich hatte es so verstanden, dass der Mann unter dieser Brücke sei. Da war aber niemand. Nun gut, sie hatten schließlich auch vom Tunnel gesprochen; und der war drüben bei der Lombardsbrücke. Also eilte ich weiter.


Mein erstes Foto vom Tatort. Noch vor dem Ändern der Kamera-Einstellungen; von „Bull“ mit niedriger-ISO-Empfindlichkeit und kleiner Blende für die Architekturaufnahmen zu höherer ISO mit kürzerer Belichtungszeit für „Action“-Fotos. Links unten am Boden: Ein qualmendes Häuflein. Und…


…Situation unmittelbar nach dem Eintreffen der Rettungssanitäter. Die beiden mutmaßlichen Ersthelfer, jeweils links und rechts, die Polizisten, die Joggerinen und dahinter die Rettungssanitäter und Feuerwehrmänner.
© Foto: Harald Haack


Der Tatort (rotes X).
© Google Maps

Als ich am Tunnel ankam, sah ich noch, wie etwas auf dem Boden am anderen Ende des Tunnels qualmte. Und mit einem Mal waren Männer in Feuerwehruniformen dort. Auch eine Polizistin und ein Polizist und dann gleich weißgekleidete Rettungssanitäter. So blieb ich stehen und machte für alle Fälle ein paar Fotos aller Anwesenden. Der Polizist sprach in sein Funkgerät und ging in meine Richtung. Als er näherkam, fragte ich ihn: „Wollen Sie zu mir?“ „Nein“, antworte er, „ich versuche mich hier zu verständigen.“

Offensichtlich wurde der Funk in dem Tunnel unter der Eisenbahntrasse, wo gerade Güterzugverkehr herrschte, erheblich gestört.

Als er zurück in den Tunnel ging, folgte ich ihm und teilte ihm mit, dass der andere Notruf von meinem Handy gekommen sei, als ich gerade auf der Kennedybrücke stand. „Haben Sie einen Ausweis dabei?“ wollte er von mir wissen. „Geht auch der Presseausweis?“ Den hatte ich griffbereit in der Tasche. Er nickte.

Um das Brandopfer herum herrschte ein lautes Durcheinandergerede. Einer der Retter, der sich gerade über einen Arzneimittelkoffer beugte, mutmaßlich der Notarzt, motzte, die Anwesenden mögen doch bitte abseits gehen und: „Damit wir hier in Ruhe unsere Arbeit verrichten können.“


Die Rußspuren an der Wand zeugen von den Flammen. Gegen 22 Uhr: Brandermittler bei der Spurensicherung.
© Foto: Harald Haack

Die Polizistin sprach mit den beiden mutmaßlichen Ersthelfern, der Polizist mit den beiden Joggerin und mit mir. Die Personalien wurden notiert. Einer der beiden Männer wirkte nervös und aggressiv. Als ihm der Polizist mitteilte, er müsse noch bleiben, weil er mit ihm noch ausführlicher sprechen müsse da er nach dessen Äußerungen als Erster am Tatort gewesen sei und auch er müsse noch seinen Namen nennen, antwortete der, dann wolle er aber auch den Namen des Polizisten erfahren. Mich attackierte der Mann plötzlich mit der Frage, was ich denn beruflich mache. Ich sagte es ihm: „Journalist. Und ich war gerade zufällig hier in der Nähe. Drüben auf der Kennedybrücke.“

Hat dieser Mann einen Schock und ist deshalb so aufgedreht?

Der Polizist sprach mit den beiden Frauen. Sie schilderten ihm noch einmal den Sachverhalt aus ihrer Sicht und wie sie mich wegen des Handys angesprochen hatten.

Von hinten aus dem Tunnel höre ich einen Mann tief und laut stöhnen. Ein anderer Mann sagt: „Ich gebe Ihnen gleich was gegen Ihre Schmerzen.“

Dann bemerkte der Polizist, dass ich immer noch neben ihm stand: „Danke. Sie können jetzt gehen“, sagte er zu mir. Und ich ging, um meine Fotos von der roten Weltkugel auf dem Dach des Atlantik-Hotels zu machen.

Auf dem Rückweg zu meinem Wagen, kam mir in den Sinn noch einmal zum Tunnel zu schauen. Ein Flatterband der Polizei versperrte nicht nur den Zutritt, sondern auch den Einblick. Wollte ich nicht auch noch Fotos vom Alsterpanorama machen? Ich schleppte meine Ausrüstung außen herum zur anderen Seite des Tunnels. Eine Horde jugendlicher Randalierer, euphorisch und angetörnt, fiel mir auf, als ich den Weg zur Binnenalter hinunter ging. Als ich in die Nähe des Tunnels kam, roch es dort noch nach verbranntem Paraffin. Oder waren es die Dünste verbrannter Plastiktüten? Und während ich meine Fotos von der schicken Alster-Skyline machte, trafen die Spezialisten der Kripo ein.

Wie der Mann in dem Tunnel in Brand geraten war, darüber habe ich noch keine Kenntnisse. Seitens der Polizei-Presse gibt es jetzt in der Nacht noch keine offizielle Mitteilung. Keine Angaben über sein Alter, seine Herkunft, seine Identität. Noch nicht.

Aber nach dem was ich habe sehen können, hatte er sich offenbar in dem Tunnel mit seiner ganzen Habe niedergelassen.

Lausig kalt war es direkt an der Alster. Jetzt sind es 3° C in Hamburg; Tendenz fallend. Im Tunnel war es wohl etwas wärmer, aber sehr zugig. War der Mann beim Hantieren mit Feuer, vielleicht beim Erwärmen einer Speise, unvorsichtig gewesen und hatte versehentlich Feuer gefangen? Oder wurde er Opfer eines Angriffs bislang Unbekannter?

Und vor allem: Wie schwer sind seine Verletzungen? Wird er überleben?

Aktualisierung vom 31. Oktober 2009 – 11.20 Uhr

Wie ich vom Lagedienst der Hamburger Polizeipressestelle erfuhr, handelt es sich bei dem Brandopfer um einen 40jährigen Obdachlosen. Zeugen berichteten, sie hätten ihn öfter in dem Tunnel gesehen und er soll stets eine brennende Kerze neben sich gehabt haben. Offensichtlich handelt es sich um einen Unglücksfall. Der Mann erlitt großflächige Verbrennungen auf dem Oberkörper. Mit seinem Ableben müsse angesichts des Schweregrades seiner Verbrennungen wohl gerechnet werden, sagte ein Sprecher des Polizei-Lagedienstes.

Statt 10-Euro-Praxisgebühr „nur“ 9 Euro pro Arztbesuch?

Erst hieß es, die schwarz-gelbe Koalisation schiebe die Schulden des Bundes in den Schatten, nenne das „Schattenhaushalt“ und gifte, die „Erblast“ der bisherigen Koalition müsse klar sein. Das ist, als hätten Kanzlerin Merkel und ihr bayerisches CSU-Anhängsel Seehofer nicht der vorherigen Koalisation angehört. Doch nun soll der so genial ausklügelte Betrug dieser „Schwarzgeld-Koalisation“ grundgesetzwidrig sein…

Horst Walkendorfer - Alt ist die Behauptung von CDU/CSU-Anhängern, die SPD könne nicht rechnen. Neu sind die schmutzig-braunen Tricks, mit der sich die schwarz-gelbe Koalisation haushaltspolitisch ereifert. Gibt es denn mit der etwas anderen Regierung einen völlig neuen Staat? Haben Recht und Verfassung in Deutschland wieder einmal ausgedient?

Nach etlichen Rechtfertigungsversuchen der Noch-Nicht-Regierung, dass das, was geplant sei und für das Geschäftsleute wegen Konkursverschleppung dran wären, doch ganz normal sei, wurde heute nun bekannt, man habe die (Trickserei) Beschlüsse auf 2010 verschoben und es hieße dann wohl nicht mehr „Schattenhaushalt“ sondern „Sonderfond“. Die Presse-Industrie mutmaßt, die Angst von Schwarz-Gelb vor Karlsruhe sei der Grund für verfassungsrechtliche Bedenken der Koalisation von CDU und FDP. Als wenn Schwarz-Gelb vor irgendwas Angst hätte! Vor einer Änderung des Grundgesetzes etwa, wie das von Innenminister Schäuble und „Kreuzzugsminister“ Jung verlangt wird? Aber wenn die künftige Regierung sich demnächst das Grundgesetz so hinbiegt, dass Entscheidungen nicht mehr verfassungswidrig sind, dann werden die Schatten im Haushalt und auch anderswo wieder aufleben.

Und als müssten sie sich dennoch beim Volk einschmeicheln, gibt es in der Propaganda der Koalisation etliche gut klingende (populistische) Meldungen – wie das nun einmal bei Propaganda von Manipulatoren so üblich ist.

So soll ab 2011 die leidige Praxisgebühr von bisher 10 Euro pro Quartal wegfallen.

Dafür solle eine „geringere“ Gebühr im einstelligen Eurobereich pro Arztbesuch fällig werden. Dies berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitags-Ausgabe) unter Berufung auf Verhandlungskreise der Union und FDP. Diese Neuerung, die von der designierten Bundesgesundheitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) befürwortet werde, solle im Rahmen einer im kommenden Jahr auszuarbeitenden Gesundheitsreform eingeführt werden. Ganz bestimmt wird es nicht bei einem 1 Euro bleiben, wir kennen ja schließlich unsere aufs Ganze gehende Zensurula, sondern wird beim Maximalwert von 9 Euro angesiedelt sein. Über diesen Anreiz „für kosten- und gesundheitsbewusstes Verhalten“, was die Kosten vermindern soll, werden sich sicherlich chronisch Kranke freuen. Deren Leben wird damit „aufgewertet“, zum Luxusartikel gemacht.

Übrigens, Luxus: Paris Hilton soll gesagt haben, sie spiele ihre Hohlköpfigkeit nur. Schwarz-Gelb hat dergleichen aber (noch) nicht von sich behauptet. Doch dass der Wehrdienst künftig nur noch 6 Monate dauern soll, das wurde schon mit marktschreierischem Gehabe in die Welt hinaus getragen.

Ganz leise wird dagegen noch die Vorverlagerung der militärischen Grundausbildung in die Schulen gehandelt. Ich meine, der Wehrkunde-Unterricht wurde gerade aus einer schwarz-gelben Schublade geholt und abgestaubt und von seinen braunen Flecken gereinigt. Doch wird es möglich sein, die eklig braune Farbe, eine Mischung aus Schwarz und Gelb, jemals wieder zu entmischen?


Kriegt Westerwelle ihn nicht mehr richtig hoch, seinen rechten Arm? Oder wurde er inzwischen zum Opfer von Presse-Fotografen, die ihn beim verbotenen Grüßen erwischen wollen?
Screenshot aus SPIEGEL-Online, 22. Oktober 2009, 20.5o Uhr

Hamburg: Unbekannter Toter nach einem Jahr nicht identifiziert

Vor einem Jahr, am Samstag, den 18. Oktober 2008 vormittags, entdeckten Spaziergänger in der Hamburger Außenalster im Stadtteil Uhlenhorst in Höhe der Straße Schwanenwik eine männliche Leiche. Der etwa 50 bis 60 Jahre alte Tote hatte keine Ausweispapiere bei sich. Nach einem Jahr steht seine Identität noch nicht fest.

Er war korpulent, 177 cm groß und bekleidet mit einem hellen T-Shirt, einem schwarz-grauen Fleecepullover mit roten Streifen, einer schwarzen Jogginghose und schwarzen Halblederschuhen. Das Landeskriminalamt 417 benötigt Hinweise aus der Bevölkerung, um die Identität des Mannes klären zu können. Hinweise nimmt die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 040 4286-56789 entgegen.


Newsbattery findet: Seine Ähnlichkeit mit dem bekannten US-Schauspieler Danny de Vito, Sohn italienischstämmiger Eltern, mit seiner Körpergröße von nur 154 cm einer der kleinsten Schauspieler Hollywoods, könnte möglicherweise auf seine Herkunft hindeuten: Vielleicht stammte der 177 cm große Tote aus Italien oder der Schweiz.
© Foto: Pressemappe Polizei Hamburg

Un anno fa, il Sabato, 18 Ottobre 2008 mattina, gli escursionisti scoperto nel Alster Amburgo nel distretto di Uhlenhorst per un importo di strada Schwanenwik un cadavere di sesso maschile. Circa 50 ai 60 anni l‘uomo morto non aveva documenti di identificazione con lui. Dopo un anno della sua identità non si sono ancora concretizzati.

Era obesa, 177 cm di altezza e indossa una T-shirt luminosa, un maglione nero e grigio felpa con strisce rosse, una tuta da ginnastica e pantaloni neri neri Halblederschuhen. Il crimine di Stato 417 richiede informazioni da parte della popolazione al fine di chiarire l‘identità di uomo può. Note preso atto degli uffici di collegamento del crimine di Stato al numero telefonico 004940 4286-56789.

Newsbattery trovate: la sua somiglianza con il famoso attore americano Danny de Vito, figlio di genitori siciliani, che potrebbero, con la sua altezza di soli 154 centimetri degli attori più piccoli a Hollywood, forse indicativo del suo background: Forse l‘uomo morto è venuto da Italia.

Schmeißen Schäuble und Merkel hin?

Für manche Mediziner, Impfkritiker und fürs allgemeine Wahlvolk dürfte jetzt klar geworden sein, wo die „Schweine“ zu suchen sind, um die es in der Schweinegrippe-Panikmache wohl geht. Kaum, dass bekannt geworden war, dass Regierung und Soldaten einen angeblich weniger gefährlichen Impfstoff erhalten sollen, verkünden einige der Bevorzugten, sie wollten nicht mehr dazu zählen. Die Angst, ein Luxus-Schwein zu sein, grassiert mutmaßlich nun in Berlin.

Gila Akkers – Es hätte alles doch sooo schön sein können, für die Pharmaindustrie und für jene Politiker, die sich vor der Bundestagswahl ums Wohl des Volkes sorgten.

Doch nun, da bekannt wurde, dass sie – offenbar aus Sicherheitsgründen (weshalb denn sonst?) – zu den Privilegierten zählen, ist der zuckersüße Schleier des Vertrauens zerrissen. Die Regierenden müssen funktionieren können, dürfen nicht krank werden. Schweinegrippe? Nein, danke! Nicht mit dem obersten Sicherheitsbesorgten, dem Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU), dem Sicherheit über alles geht, sogar, so werfen ihm Kritiker vor, zum Nachteil von Freiheit und Demokratie. Und deshalb ließ er laut SPIEGEL-Online für die Regierung einen Impfstoff gegen die so genannte Schweinegrippe ordern, der frei von gesundheitsgefährlichen Zusatzstoffen sein soll. Wie gesagt: Es geht um die Sicherheit. Und man könnte nach all den Verlautbarungen Schäubles glauben: Ein mit Schweinegrippe infizierter Politiker müsste nach seinen Sicherheitsmaßstäben als Terrorist verstanden werden. Deshalb das „bessere“ Vakzin?

Immerhin. Das wäre plausibel. Wozu denn haben wir unsere Volkvertreter gewählt? Damit sie uns die Demokratie kaputt kränkeln? Damit sie uns im Fieberwahn gefährden?

Nein: Sie müssen funktionieren!

Doch kaum war der Skandal öffentlich, verkündete Kanzlerin Merkel (CDU), sie wolle sich von ihrem Hausarzt mit dem Impfstoff impfen lassen, der fürs ganze Volk bestellt sei; nicht mit dem angeblich quecksilberfreien Vakzin. Auch Noch-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) macht mit: „Ich lasse mich mit dem Impfstoff impfen, mit dem auch die Bevölkerung geimpft wird. Der ist genauso wie die anderen zugelassen, sicher und wirksam.“

Doch wer soll das glauben angesichts der Flut von Warnungen seitens Medizinern und Impfexperten vor den bislang nicht hinreichend bekannten Nebenwirkungen des Schweinegrippe-Impfstoff fürs Volk?! Wer mag der dahin scheidenden Gesundheitsministerin besonders jetzt noch glauben, wo schon in den Koalisationsverhandlungen von Schwarz-Geld, pardon: Schwarz-Gelb, die von ihr stets hochgelobte Gesundheitsreform zerfriemelt wurde!

Ist Deutschland jetzt in Gefahr, weil Merkel und Schmidt sich mit dem Zeugs gefährden?

Für Frau Schmidt wäre es ja nicht mehr so schlimm, da sie die Regierungsriege verlässt. Aber sollte Frau Merkel künftig nicht wieder Kanzlerin sein? Oder will sie hinschmeißen und auf das Amt verzichten?

Und, man mag es kaum glauben, auch Herr Schäuble scheint jetzt hinschmeißen zu wollen. Laut SPIEGEL-Online sagte er nämlich dem Bayerischen Rundfunk: „Ich weiß gar nicht, ob ich mich jemals impfen lassen werde“.

Geht es jetzt nicht mehr um Sicherheit? Nun, nach all den Monaten der Panikmache seitens der Regierung und der Presse-Industrie mit dem Fazit, man müsse sich unbedingt impfen lassen, damit eine Pandemie vermieden wird?

Unbeirrt, als gebe es keine berechtigte Kritik wies die Bundesregierung heute die Vorwürfe zurück, für sich einen besseren Impfstoff gegen Schweinegrippe zu beanspruchen als für den Rest der Bevölkerung. „Sie entbehren jeder Grundlage“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. „Richtig ist, es gibt keinen besseren oder schlechteren Impfstoff.“

Dem widerspricht Peter Röder, Vorsitzender der Initiative kritischer Umweltgeschädigter e.V. in Eußenheim-Bühler: „Die derzeit in den Medien von statten gehende Diskussion um die Schweingrippe-Impfung, und die damit verbundene Adjuvantien (Wirkungsverstärker) geht meines Erachtens nach wegen des völligen Fehlens jedweden Fachwissens – in Bezug auf die Kontra-Indikationen im Falle von Autoimmun- Erkrankungsfällen, viel zu kurz“, teilte er heute Newsbattery.eu mit. Menschen, die an einer Autoimmunerkrankung wie Diabetes, Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose leiden, dürften seines Erachtens nach, AUF KEINEN FALL mit Adjuvantien – kontaminierten Impfstoffen konfrontiert werden: „Squalen (adjuvants), steht selbst unter Verdacht Autoimmunerkrankungen auslösen zu können“, fügte Röder hinzu. „Was glauben die sogenannten Fachleute denn, wie das Immunsystem eines an einer Auto-Immunerkrankung leidenden Menschen – wie einen Diabetes,- oder Alzheimer-Patienten – reagiert, wenn es auch noch durch einen Antikörper-Ausstoß-potenzierendes Agens, wie Squalen, zu einem massiven Ausstoß von (Parkinson – oder Diabetes-auslösenden) Antikörpern angeregt wird? Ein MS-Patient wird diesen Schub nicht so schnell vergessen.“

Also alles Teufels-, ähm, Dreckszeug? Kein Schutz vor Pandemie?

Offenbar weiß Herr Schäuble um die Gefahr der Schweinegrippeimpfung und zieht das mutmaßlich für ihn kleinere Übel, an Schweinegrippe zu erkranken, vor. Dies jedoch könnte nur zutreffen, wenn er sich bereits innerlich von seinem Amt als Innenminister verabschiedet hat – wie auch mutmaßlich Merkel und Schmidt für ihre Ämter.

Eine letzte Frage noch: Da das Innenminsterium die Vakzine angeblich schon 2007 geordert hatte, zu einer Zeit, als noch kein Ferkel an Schweinegrippe dachte, als Frau Merkel in Nähe des deutschen Forschungslabors für Vogelgrippe durch eine gefährdete Gänsemästerei stakste, und die Besteller davon ausgingen, die Vakzine könne man auch für andere noch kommende Erreger verwenden (wie geschehen), sollen die nun zur Verfügung stehenden Impfstoffe auch vor Hysterie schützen?

Hinweis: Dieser Text wurde am 19. Oktober gegen 19 Uhr von der Autorin mit der letzten Frage ergänzt.

Ein „Raumschiff“ in Hamburg

Es ist ein Koloss von Frachtschiff: Die „Rickmers New Orleans“, 2007 durch eine Raumfahrtmission „geadelt“, passierte gestern Nachmittag in Hamburg die Rethehubbrücke. Hein Hering war dabei.

Hein Hering
– Ein prachtvolles Wetterchen herrschte gestern Nachmittag im Hamburger Hafen, zwar mit einer etwas steifen, kalten Brise, aber doch eben schön sonnig, so dass man es aushalten konnte. Als ich von Süden kommend mit meinem Wagen die Brücke überquerte, wunderte ich mich wegen der Hobbyfotografen, die mit angespannter Miene und schußbereiter Kamera hektisch umher liefen. Ja, das schöne Wetter!

Aber ich kramte in aller Gemütsruhe meine Canon EOS 5D Mark II aus meiner grünen Anglertasche (die gab es für 12 Euro bei einem Discounter und so ohne Angelhaken und Würmer ist sie eine wunderbare Kameratasche) und stellte das Sachtler-Filmstativ auf. Dann spazierte ich auf die Brücke und machte ein paar Fotos mit totaler Schärfentiefe.


Teile der Rethehubbrücke im Hamburger Hafen. Links am Bildrand: Der Greenpeace-Bunker. Dieses Foto ist ein „Deep Focus Range“ (DFR)
© Foto: Hein Hering

Für jedes Sujet machte ich circa 25 bis 30 Fotos mit jeweils einer anderen Focussierung, von ganz vorne bis nach ganz hinten, damit mir dann zu Hause die Software Helicon Focus ein DFR-Foto (Deep Focus Range) berechnet, das von vorne bis hinten scharf ist – und dies bei nur mittlerer Blende. Ich hätte auch eine ganz kleine Blende wählen können – die klassische Methode, um eine hohe Schärfentiefe zu erzielen. Doch je kleiner die Blende, desto unschärfer wird als Folge der Lichtstreuung das Foto insgesamt. Die knackige Schärfe, die ein Objektiv bei mittlerer Blende liefert, ist damit nicht machbar, auch nicht bei Verwendung eines Weitwinkelobjektivs.

Helicon aber hat die Software genau genommen für Makro- und Mikrofotos (Mikroskopaufnahmen) konzipiert, für unbewegliche Objekte. Im Forum des Herstellers zeigt ein User ein Mikrofoto, für das er 99 (!) Fotos benötigt hatte. Da staunte sogar Helicon.


Von ganz nah bis zum fernen Hintergrund alles scharf dank 27 Fotos und der Software Helicon Focus, die bedingt auch für Landschaftsaufnahmen geeignet ist.
Fotos: © Hein Hering


Das gleiche Motiv dreidimensional, aber nur mit einer speziellen 3D-Brille in den Farben Rot (linkes Auge) und Cyan (rechts Auge). Die Kinofilmbrillen, die es gegenwärtig für DVD-Filme gibt, sind dafür leider nicht geeignet da sie Gläser bzw. Folien in den Farben Grün und Magenta haben.
Foto: © Hein Hering

Und weil ich schon mal auf der Rethehubbrücke bei einem solch herrlichen Licht war, machte ich gleich ein paar Stereo-Fotos: Das Motiv angepeilt, auf den Auslöser gedrückt, eine geringe Verlagerung der Kamera nach rechts, und noch einmal Klick. Aus den beiden freihand gemacht Aufnahmen zaubert die Software Zoner Photo Studio 11 3D-Fotos.

Als ich die Brücke überquert hatte und am südlichen Ufer stand, bemerkte ich einen Fotografen. Er stand abseits der Straße und hielt eine kleine digitale Fuji-Knipse in den Händen. Plötzlich rief er: „Jetzt geht’s los!“ Was geht hier los? „Die Rickmers kommt“" antworte er. Die Rickmers? Prompt sah ich vor meinem geistigen Auge die Dreimastbark „Rickmers Rickmers“, die auf Dauer an den Landbrücken in St. Pauli festgemacht hat. Die „SS Rickmers Rickmers“ hier an der Rethe? Nein, natürlich nicht. Bald schon sah ich was der Mann gemeint hatte: Die „MS Rickmers New Orleans“.

Als ich meine Kamera aufgestellt hatte, fragte ich ihn: „Bleibst Du da stehen?“
„Wieso?“ wollte er wissen.
„Och, Du bildest einen guten Vordergrund…“, antworte ich.
„Nö, ich gehe gleich auf die andere Seite der Straße. Da kriege ich das Schiff besser im Licht und wie es unter der Brücke ist“, sagte er und schwuppdiwupp, schon war er über die Straße geeilt.
Macht nix! Brücke und Schiff sind auch ohne Mensch im Vordergrund gut.

Majestetisch langsam näherte sich die Rickmers New Orlans der Rethehubbrücke und zwar rückwärts, gezogen von einem Schlepper und begleitet von Schwärmen aufgeregter Möwen. 2007 war dieses Schiff auf Raumfahrtmission. Warum? Nun, das erkläre ich in dem HD-Video. Wer eine schnelle DSL-Verbindung hat, sollte unbedingt auf „HD“ klicken, um in den Genuss der vollen Videoauflösung und Schärfe zu kommen.

Kaum hatte das große Schiff die Rehtehubbrücke passiert, war er auch wieder da, der Mann mit der Fuji-Fotokamera: Rolf F. Seine Fotos zeigt er unter seinem Nikname rfseevetal.

HD-Video von Hein Hering:


Wem das Video hier unter Newsbattery zu klein ist, der kriegt es größer direkt bei YouTube. Mit einem Doppelklick ins Video geht’s dort hin. Da gibt es dann auch zusätzlich den Vollbildmodus.




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