Archiv für Februar 2009

Ein makaberes Krisen-Management

Es gab kein Foto von Krise. Heutzutage aber gibt es viele Fotos zu der Krise. Einige wenige Konzerne und verhuschte Politiker machen die Krise, viele aber kriegen sie. Eine neue Krise wurde schon angekündigt, obwohl sie noch nicht da ist. Das mag makaber klingen, aber früher, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging es in einem kleinen Dorf im USA-Staat Pennsylvania makaberer zu, könnte in „Transsylvanien“ erfunden sein. Es geht um einen Mann namens Krise.

Harald Haack – In seinem Leben wird es Samuel Krise nicht leicht gehabt haben. Als Sohn von Philip Kreis und Anna Katarina Bruch wurde er am 11. September 1804 in Lebanon, PA, USA geboren. Mit seinen Eltern zog er nach Aaronsburg in die Nähe des Buffalo Runs und schließlich auf eine Farm nördlich von Pleasant Gap.

Er wurde Lehrer und heirate am 22. Januar 1835 Dorothy Padget. Beide hatten einen Sohn, dem sie die Vornamen „William Andrews“ gaben. Auch er wurde Lehrer und später Leiter der öffentlichen Schulen in Centre Hall, PA. Aber der Sohn wie auch seine Eltern schrieben ihren Familiennamen schon nicht mehr in der deutschen Schreibweise, sondern bereits amerikanisiert: Krise.


Samuel Krise, 11.9.1804 – 20.3.1877
Publikation mit freundlicher Erlaubnis von Mrs. Sonneborn.

Sylvia Hott Sonneborn, die dieses Foto von Samuel Krise bei FamilyOldPhoto.com postete, schreibt, dieses Bild sei deshalb besonders interessant, weil nach dessen Tod am 20. März 1877 kein Foto von ihm existierte. Und deshalb habe die Familie, so die Legende, sich zu einem Fake entschlossen und der Leiche einen Hut aufgesetzt und sie dann fotografieren lassen.

Samuel Krise sieht auf die Foto nicht nur so aus, er war es tatsächlich, nämlich tot.

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Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

So bleibt hier vorsorglich festzustellen, dass wir weder Einfluss auf die Gestaltung noch auf den Inhalt dieser gelinkten Seiten haben und uns auch nicht dafür verantwortlich zeichnen. Dies gilt für ALLE auf dieser Seite vorhandenen Links.

Save Our Seeds: Fast 10.000 Briefe an die Minister abgeschickt

In diesem Jahr steht die Wiederzulassung des derzeit einzigen Gentechnikmais Mon810 von Monsanto auf der Tagesordnung. Außerdem besteht die Gefahr, dass zwei weitere Gentechnik-Sorten von Syngenta und Pioneer Hi-Bred zugelassen werden. Nur der fortgesetzte Widerstand vor Ort und dessen Unterstützung wird erreichen, dass die Anbaufläche von Gentechnikmais auch weiterhin im Promillebereich bleibt.

Save Our Seeds – Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unseres Appells! Ganz herzlichen Dank für Ihre schnelle Unterstützung! Es sind heute und gestern bereits fast 10.000 Briefe an die Minister abgeschickt worden.

Die Abstimmung im Ministerrat in Brüssel am kommenden Montag steht nach unseren letzten Informationen jetzt wirklich Spitz auf Knopf:

GEGEN die Aufhebung Verbote wollen stimmen:

Österreich, Bulgarien, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxembourg, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slovakei, Slovenien, Spanien

DAFÜR: Finnland, Grossbritannien, Estland

ENTHALTUNGEN: Belgien, Niederlande, Schweden

Wenn sich diese Informationen bestätigen, kommen 241 Stimmen gegen die Aufhebung der Verbote in Ungarn und Österreich zusammen. Für die Zweidrittelmehrheit müssen es 255 sein. Deutschland hat 29 Stimmen und ist damit das Zünglein an der Waage. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Bundesregierung enorm.

Damit sich der Druck auch von unten über das Wochenende weiter erhöht, machen Sie bitte auch Ihre Freundinnen und Bekannten auf unsere Aktion aufmerksam:

www.saveourseeds.org/gentechnik-alarm.html

Gemeinsam können wir es schaffen. Wir wünschen Ihnen ein frühlingshaftes Wochenende und uns allen viel Erfolg

Benny Haerlin

Save Our Seeds
Marienstr.19-20, 10117 Berlin, Tel. 030 27590309
Email: info@saveourseeds.org

Hier können Sie außerdem das Formular zur online-Unterschrift in Ihre eigene Webseiten einbauen:

http://www.keine-gentechnik.de/gentechnik-alarm-machen.html

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Satire von Iccanoor: METAMORPHOSIS

Erich Honecker, langjähriger Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Staatsratsvorsitzender der DDR sowie Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates – das muss ja inzwischen mal wieder gesagt werden, weil ihn sonst heutige Schüler möglicherweise mit einem Komiker verwechseln – starb am 29. Mai 1994 in Santiago de Chile. Doch Satiriker Iccanoor ist sich dessen Tod nicht mehr so sicher. Er hält es für durchaus möglich, dass Honecker noch lebt und eine neue Identität durch mehrfache Gesichtsoperationen erhielt und im Reich der roten Socken wieder eine Führungsposition übernommen hat.

Meine Lieblingsbank ist die im Park

Meine Bank ist die im Park und die hat mich noch nie beschissen. Nun ja, gestrichen wurde sie bisher auch noch nicht. Wahrscheinlich fehlt der Stadt dafür das Geld. Das wäre ja auch kein Wunder bei all dem Krakele um die Bankenpleiten. Aber meine Bank ist solide, auch wenn die Farbe schon abgeblättert ist, und das hat was zu bedeuten in dieser Zeit.

Hein Hering – Gestern erst rief mich ein Banker dort an. Nein, nicht „Pickel-Kai“, der als gebürtiger Provinzler zur Sparkasse ging und fortan einen auf Großkotz macht. Nein, es war einer von der Bank in Hamburg, von der man gerade spricht, über die alle schimpfen, für die sich aber der Bürgermeister und sein „Kollege“, der Ministerpräsident, jetzt mit viel Knete so mächtig verhoben haben, welche sie nicht haben, dass das ich jetzt mal so als „vierseitige Hernie“ umschreiben möchte, als ein ganz, ganz böses Aua, das einem den Darm aus der Leiste drückt. Also ich wüsste dann nicht mehr, wie ich damit noch aufrecht sitzen sollte.

Einer der Hamburger Senatoren versucht es jedenfalls noch, obwohl er „rein gar nichts damit zu tun hat“, wie er glauben macht: Auch wenn er als CDU-Landeschef und Finanzsenator voll von den Medien die Krise aufgeblasen kriegte und Wikipedia seine angebliche Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender der Bank (und neuerdings Zeitungen ebenso) nun zu verschweigen versucht. Der Hamburger Michel wird sich jedenfalls nicht vor ihm wegen seiner Glaubwürdigkeit verbeugen. Das ginge auch nicht. Dann würde sich das christliche Wahrzeichen doch glatt seine „Pickelhaube“ verbiegen. Nicht für einen, über dessen Rolle mit der Bank innerhalb seiner Partei, wie gemunkelt wird, „sehr kritisch debattiert“ wurde. Viel politische Aufregung um einen „Musterpolitiker“.

Und es vergeht kaum ein Tag, an dem es nicht Zoff um diese Bank gibt. Die LINKE spricht von „Selbstbedienungsmentalität“, weil sich Mitglieder des Aufsichtsrates dieser maroden Bank zwischen 2005 und 2007 mit Krediten von insgesamt 9,9 Millionen Euro privat bedient haben. Und die SPD will wissen, wie unabhängig diese Bedürftigen noch sind, wenn sie Kohle für sich selbst bunkern, von der Bank, die sie doch eigentlich kontrollieren sollten. Auf eine Antwort können die oppositionellen Politiker lange warten. Der Senat schweigt. Die Bank hat ja schließlich ihre Finanzspritze in Milliardenhöhe sicher. Und meine Bank, die im Park, wirkt auf einmal auf mich, als könnte sie auch eine Auffrischung gebrauchen. So werde ich es nun wie die Bank machen, wegen der die CDU sich den Kopf abzureißen droht. Ich hole mir die Kohle von Ole.

Chemisch verletzt. Im Prinzip ja, aber…

Besonders im Industriestandort Deutschland werden von Medizinern, die sich von Konzernen einkaufen ließen, neue medizische Erkenntnisse, die längst international anerkannt wurden, negiert. Hinzu kommt, dass Patienten, die nachweislich durch Chemikalien – beispielsweise durch Holzschutzmittel, sonstige Schadstoffe oder Medikamente – geschädigt wurden, für blöd und verrückt erklärt werden. Menschliches Leid wird damit nicht verringert oder unsichtbar gemacht, es wird auf faschistoide Weise aus dem Bewußtsein der Bevölkerung gelogen. Verbrechen, wie sie besonders in Deutschland zu finden sind und wie sie von Gerichten und so genannten „Gutachtern“ auch noch unterstützt werden. Fragen nach dem Wirken der als exostisch bezeichneten Krankheiten tauchen hierzulande immer seltener auf.

Harald Haack – Nachdem mir mehrere Psychiater unabhängig voneinander bestätigten, dass ich nicht psychisch krank sei, habe ich mich oft gefragt, ob eine Chemische Verletzung einen Enzymmangel verursachen kann und damit die Symptome chemischer Empfindlichkeit. In etwa zeitgleich mit dem Unfall im Oktober 1997, bei dem ich mit einem Bayer-Entlaubungsmittel, einer in Belgien hergestellten Mischung aus Diuron und Amitrol, kontaminiert wurde, ergrauten meine Haare. Jetzt sind sie nahezu schneeweiß.

Nun lese ich im Hamburger Abendblatt folgende Nachricht:

Graue Haare durch Enzymmangel
Graue Haare gelten als eindeutiges Zeichen, alt zu werden. Jetzt haben Forscher der britischen University of Bradford herausgefunden, dass ein Enzymmangel in den Haar-Follikelzellen, die für die Bildung von Haaren verantwortlich sind, für das Ergrauen der Haare sorgt. Die Forscher hoffen jetzt, Mittel gegen die Entstehung grauer Haare entwickeln zu können. (mp)

Als mein Arzt, der Hamburger Neurotoxikologe Karl-Rainer Fabig noch lebte, habe ich mit ihm oft über den Enzymmangel diskutiert und ihm berichtet, dass ich mich nach dem regelmäßigen Genuss von einem Glas Weißbier pro Abend besser fühlte und etwas unempfindlicher gegenüber Parfümen. Sogar bei der Weißbier-Brauerei rief ich in Bayern an, in Erding, und erkundigte mich nach den im Bier enthaltenen Enzymen, konnte aber nicht konkret heraus finden, welche Enzyme im Weißbier nun für mein verbessertes Wohlbefinden verantwortlich zu machen wären. Erfreulicherweise war man seitens der Brauerei sehr hilfsbereit, warnte mich jedoch vor übermäßigem Konsum des Weißbieres; schließlich enthält es Alkohol. Ich gab den Weißbier-Konsum dann bald auf, auch deshalb, um zu sehen, ob sich mein Wohlbefinden wieder verschlechterte. Tatsächlich war es so, doch ich konnte kein Weißbier mehr sehen, mochte es nicht mehr, auch die Weißbiere andere Hersteller nicht. Und meine Haare wurde immer weißer. Wie sollte ich das verstehen?

Fabig brachte natürlich oft den Aspekt der Freien Radikalen ins Gespräch. Einmal war ich so sehr genervt davon, dass ich ihn fragte, wie denn seine Studentenzeit so war, so neben Rudi Dutschke als „Freier Radikaler“. Er nahm es gelassen mit Humor und erzählte mir, wie er eines Tages in der Mönckebergstraße verhaftet wurde – nur weil er zufällig in der Nähe einer Demonstration war und gerade nach einem Hosenkauf ein Kaufhaus verließ. Nun, das Thema „Freie Radikale“ war damit erst einmal abgehakt. Wir könnten es wohl in den Topf zur „Chemischen Verletzung“ legen. Eine Chemische Verletzung setzt möglicherweise Freie Radikale frei und dann haben wir den Schlamassel. Aber wir wissen nicht, wie der Schlamassel beschaffen ist, kennen nur seine Symptome, nicht jedoch seinen Ablauf, seinen „Mechanismus“.

Von chemischen Kampfstoffen ist bekannt, dass diese lebensnotwendige Enzyme blockieren. Daran dachte ich immer. Aber welcher Enzymmangel bzw. welche Blockage von Enzymen verursacht die Fremdstoffmetabolismusstörung? Seltsam ist, dass offenbar kein Wissenschaftler sich damit ernsthaft beschäftigt. Oder vielleicht doch? Wenn ja, wer?

Und dann noch diese Meldung im Hamburger Abendblatt:

Tee kann vor Schlaganfall schützen
Eine regelmäßige Teepause schützt offenbar vor einem Schlaganfall: Um ein gutes Fünftel reduziert sich das Apoplexie-Risiko, wenn man täglich drei Tassen Tee zu sich nimmt. Die positive Wirkung zeigt sich, so eine Analyse der University of California in Los Angeles, sowohl bei grünem als auch bei schwarzem Tee aus der Pflanze Camellia sinensis. Kräuter- und Früchtemischungen haben nicht diese Wirkung. (mp)

Darüber ist in der letzten Zeit viel geschrieben worden und alle Artikel wirken auf mich wie die PR der Tee-Lobby. Hinzu kommt, dass diese University of California in Los Angeles im medizinischen Bereich nicht gerade vertraulich auf mich wirkt, zumal ihre Leistungen vornehmlich im juristischen Bereich zu finden sind. Die UCLA School of Law gehört laut Wikipedia zu den renommiertesten juristischen Fakultäten in den USA.

Und nun noch dies: Hieß es anfangs noch, eine mehrmonatige Kur mit grünem Tee und Grüne-Tee-Kapseln würde zu einem Erfolg führen, heißt es jetzt in einem SPIEGEL-Artikel der tägliche Genuss von 2 Litern grünem Tee würde zum Erfolg führen, der Verringerung der durch Apoplexie verursachten Herzwanddicke. Je dicker die Herzwand, desto schlechter kann das Herz pumpen. Ein Problem, das auch mich betrifft und sich 1996 nach dem Tod meines Vaters erstmals meldete. Ein damals erstmals konsultierter Kardiologe schob meine Herzbeschwerden aber leichtfertig in den psychosomatischen Entsorgungsbereich. Das Herzleiden verschlimmerte sich radikal mit der Chemischen Verletzung und wurde seit 2002 so akut, dass ich auf Nitroglyzerinspray als „Body-Guard“ angewiesen bin.

Die Frage nach den Zusammenhängen erinnert mich das an ein Erdbeben. Der Boden wackelt und viele Hauswände stürzen ein. Aber wieviel Schuld hat eine einstürzende Wand mit dem Einsturz einer anderen Wand?

Und seltsam: Keiner weist mehr darauf hin, dass grüner Tee als am meisten mit Pestiziden belastet bezeichnet wurde. Dem Tee aus ökologischem Anbau stehe ich deshalb sehr skeptisch gegenüber. Wo soll der denn angebaut und geerntet sein? Bei allen anderen Lebensmitteln erfahre ich im Bio-Laden wer und wo die produziert hat. Aber bei grünem Tee heißt es nur lapidar: „Aus ökologischer Landwartschaft“.

Dazu Wikipedia:

Die Pestizide können nach ihren Zielorganismen weiter unterteilt werden:
• Akarizide gegen Milben
• Algizide gegen Algen
• Arborizide gegen Gehölze
• Avizide gegen Vögel
• Bakterizide gegen Bakterien
• Fungizide gegen Pilze, bzw. Pilzkrankheiten
• Herbizide gegen Pflanzen
• Insektizide gegen Insekten
• Molluskizide gegen Schnecken
• Nematizide gegen Fadenwürmer (Nematoden)
• Rodentizide gegen Nagetiere
• Viruzide gegen Viren

Und dazu diese Wikipedia-Weisheit:

Die Begriffe ökologische Landwirtschaft oder biologische Landwirtschaft bezeichnen die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Grundlage möglichst naturschonender Produktionsmethoden unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und des Umweltschutzes. So verzichtet die ökologische Landwirtschaft auf den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel (Fungizide, Herbizide, Insektizide), synthetischer Wachstumsförderer, synthetischer Düngemittel und Gentechnik, wie sie in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Erzeugnisse der ökologischen Landwirtschaft werden beim Verkauf als Bio-Lebensmittel keiner Lebensmittelbestrahlung unterzogen.

Wenn also grüner Tee aus ökologische Landwirtschaft stammen soll, dann sollte er frei von Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden sein, ist aber folglich nicht frei von den restlichen Pestiziden, wie sie in der Auflistung oben enthalten sind.

Halbgare Wikipedia-Definition? Oder: Alles Bio-Etiketten- und PR-Schwindel?

Noch einmal zurück zu den Enzymen. Eine Untersuchung meines Blutes ergab einen zu hohen Wert des sauren Proteins S-100, das als „Tumormarker“ besonders Dermatologen bekannt ist. Mein S-100-Wert lag deutlich unter der Tumor-Marker-Grenze, jedoch über der Grenze, die der Rostocker Arzt Dr. Kuklinski und Kollegen als Grenze für den Nachweis von chemischen Verletzungen, der Kontamination mit Schadstoffen, festgelegt hatten. Ich begann eine Kur mit dem mir empfohlenen Q10-Enzym. Alles aus eigener Tasche bezahlt, denn keine Krankenversicherung zahlt für „Nahrungsergänzungsmittel“. Nach zwei Jahren ergab eine erneute Untersuchung meines Blutes eine drastische Reduzierung des S-100. Auf ärztliches Anraten erhöhte ich sogar die tägliche Dosis. Nach weiteren 6 Jahren jedoch vertrug ich das Q10-Enzym nicht mehr. Es stellten sich nach jeder Q10-Kapsel Herzschmerzen ein. Ich vermute, dass eine Q10-Sättigung erreicht wurde. Interessant ist, dass ich in den Jahren des Q10-Konsums völlig stabil gegenüber Erkältungskrankheiten war. Das ist nun zwar vorbei, seitdem ich das Zeugs nicht mehr einnehme, aber ich bin beschwerdefreier in kardiologischer Hinsicht.

Frische, reine Luft ist wohl die beste Medizin. Wer aber glaubt, sie koste nichts, der irrt. Raucher wollen in Kneipen und auf der Straße rauchen. Parfüm-Junkies wollen die ganze Welt parfümieren. Die Industrie feilscht um CO2-Abgaben und Politiker belasten deshalb Autofahrer und verursachen neben geldgierigen Bankern eine Rezession.

Besonders Deutschland ist zu einem Land von Luftverschmutzern geworden.




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