McCain neuer US-Präsident

Trotz des angeblich großen Vorsprungs von Obama in der Wählergunst müsste McCain – gemessen an den Mauscheleien der letzten US-Präsidentschaftswahlen – der neue US-Präsident werden. Seit langem wurde alles dazu gründlich tiefenpsychologisch vorbereitet – wenn man die unterschwelligen, willensverändernden Hinweise in TV und Kinofilmen entsprechend deutet.

Harald Haack – Schon die Hauptaussage des rührseligen Weihnachtsfilms „Der Polarexpress“ war: „Du sollst glauben“. Was oder wen? Nun, McCain natürlich. Und an die Rechtmäßigkeit des amerikanischen Wahlsystems: „Du sollst an den großen Vorsprung von Obama glauben und mit McCain zufrieden sein!“

Nicht erst mit Sarah Palin vertritt McCain eine radikale, verschrobene christliche Ideologie. Als einer der führenden Köpfe des Geheimbundes „Skull & Bones“ weiß er wie mit vermeintlich christlicher Propaganda die Massen der US-Bürger zu manipulieren sind. Ob er an den religiösen Hokuspokus tatsächlich glaubt, steht vielleicht auf einem anderen Stück Klopapier.

Der Name Palin ist weltberühmt.

Aber das ist kein Verdienst von Sarah Palin, die von den Massenmedien gerne als „Pitbull“ bezeichnet wird. Vor ihren Blödeleien in der Öffentlichkeit wurde der Brite Michael Palin als Komiker und Schauspieler bekannt.

Alexander Gorkow schrieb für die Süddeutsche Zeitung am 3. Mai 2008 die Sätze: „Als Mitbegründer der Komikergruppe Monthy Python hat Michael Palin dem englischen Humor seinen Stempel aufgedrückt. Nach seiner Auffassung wollen die Engländer gedemütigt werden, um sich zu amüsieren.“

Auf Sarah Palin übertragen, müsste es jetzt entsprechend heißen: „Als Mitmischerin des Republikaner-Teams McCain hat Sarah Palin dem amerikanischen Horror seinen Stempel aufgedrückt. Nach ihrer Auffassung wollen die Amerikaner manipuliert werden, um sich zu demütigten.“

Und sie werden manipuliert, wie Kritiker, allen voran der Chaos Computer Club (CCC), behaupten. Die deutschen Spezialisten der elektronischen Manipulation kennen die Gefahren, die digitale Wahlmaschinen für Wahlen haben. Die Maschinen seien eine „black box“, die Manipulationen möglich mache, verkündete erneut eine CCC-Sprecherin .

Am 4. November 2008 ist in den USA der Tag der US-Präsidentschaftswahl.

Die eingesetzten Computer zur Stimmabgabe werden aus der Wahl, so viel steht jetzt schon fest, eine Farce machen. Das Wahlergebnis könnte eigentlich nur als Resultat der Manipulation verstanden werden. Gewinnt Obama, so wird es seitens der Republikaner Verschwörungstheorien geben, demnach demokratische Institutionen dahinter stecken. Gewinnt McCain, so wird es einen weiteren US-Präsidenten geben, von dem die Welt denkt, dass er nur über geheime Machenschaften wie einst sein Vorgänger George W. Bush an die Macht gekommen ist.

Es dürfte so gesehen wohl nicht wundern, dass es bei den Wahlcomputern sämtlicher Hersteller immer noch große Sicherheitslücken gibt. Die Maschinen sollen die Wahl vereinfachen. Offensichtlich aber bezieht sich der Aspekt der Vereinfachung nur auf die problemlose, effiziente Lösung zur Machterlangung.

Nicht nur in den USA sind deshalb einige der noch wenigen unabhängigen Politologen davon überzeugt, dass die Wahlen nur dazu dienen, dem Volk eine Demokratie vorzugaukeln, die längst gegen ein totalitäres System eingetauscht wurde. Jene, die das behaupten, gelten gemeinhin als Verschwörungstheoretiker, als Spinner, als Ungläubige. Immerhin sind die Wahlen stets ein großes Geschäft. Nicht nur das Geld von Spendern wird locker gemacht, besonders verdient der Presse-Mainstream prächtig an der amerikanischen Show. Auch die Presse-Wirtschaft ist um Manipulation bemüht. Nicht ohne Grund veranlassen Zeitungen und Presse-Agenturen Meinungsumfragen, die vor der Wahl veröffentlicht werden – angeblich als „Information zur freien Meinungsbildung“.

Vielleicht ja ist alles gaaanz anders. Sind die von einer Australierin kürzlich angekündigten UFOs gelandet? Ist die Welt schon untergegangen? Warum haben die Kunden eines europäischen Stromerzeugers Marmelade am Ärmel?

Zum Thema:

Nachrichten Heute/Harald Haack – Freitag, 2. Dezember 2005 – „Du sollst glauben – denn der McCain wird dein Schicksal“

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