China vergiftet die Welt und alle helfen mit

Die Chinesen haben ihr Gesicht längst verloren. Mit Olympia versuchten sie darüber hinweg zu täuschen. Doch es gab zu viele Skandale, nicht nur wegen Dopings, sondern auch auf politischer Ebene, als dass es hätte gelingen können das Abgleiten Chinas zu verhindern. Schon vor Olympia gab es ständig Meldungen über vergiftete Waren, Bergwerksunglücke, Bergrutsche, Flugzeugabstürze. China versprach Abhilfe, doch daraus wurde nichts. Es wurde alles nur noch schlimmer.

Harald Haack – Vor allem der Druck westlicher Unternehmen, Waren und Leistungen in China billigst zu kriegen, sorgten bei den Chinesen für eine Goldgräberstimmung. Und deutsche Politiker hofierten brav die Chinesen, warben u.a. für den Transrapit, verschifften die Technologie ins Land des Drachens und duckten sich mit einem Mal weg, als bekannt wurde, dass die Chinesen die Technik dann schamlos geklaut hatten, um ihre eigene Bahn zu bauen und die Deutschen im Regen stehen zu lassen.

Wenn es nicht so häufig in China zu Katastrophen käme, deren Ursachen mutmaßlich in Korruption und unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen liegen, so könnte man argwöhnen, China führe einen heimlichen Krieg gegen den Rest der Welt. Chinas Menschenvernichtung ist aber auch gegen das eigene Volk gerichtet. Seine Bergwerke sind die gefährlichsten der Welt. Seine Passagierflugzeuge stürzen häufig ab. Spielzeug aus China ist fast ausnahmslos vergiftet, was besonders im westlichen Ausland auffiel und zu aufsehenerregenden Rückrufen und Verlusten führte. Derweilen geht die Lebensmittelindustrie Chinas über Leichen, wie der Milchskandal jetzt zeigt.

Schuldzuweisung, Verharmlosung
Frankreichs Landwirtschaftsminister Michel Barnier sieht die Schuld dafür, dass immer noch Waren aus China trotz des vor sechs Jahren verhängten Importverbots in die EU gelangen, bei einigen Mitgliedstaaten, wie Deutschland, deren Einfuhrkontrollen unter aller Sau sein sollen. Laut EU-Kommission kämen die China-Produkte über Drittstaaten nach Europa. Die deutsche Regierung soll nämlich keinen Anlass für verschärfte Kontrollen innerhalb der EU sehen. China habe eine „Bringschuld“, seine Lebensmittelexporte nach Europa genau zu kontrollieren, soll Agrar-Staatssekretär Gert Lindemann verteidigend gesagt haben.

Und in Deutschland wird weiter verharmlost und es werden immer noch dieselben Sprüche geklopft, die der Bevölkerung stets bei Brandkatastrophen, wenn viel giftiges Rauchgas die Luft verpestet, um die Ohren gehauen werden: Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands, Martin Müller, verwies am Samstag vor einer Woche im RBB-Inforadio darauf, die Einfuhrmengen seien überaus gering. «Das, was wir reinbekommen, ist zu vernachlässigen.» Für den Verbraucher bestehe keine Gefahr.

Und Herr Seehofer? Der mahnte schon mal Kontrollen nach Milchskandal in China an.

Beide, Herr Seehofer und Herr Müller, aber haben wohl von dem Importverbot der EU gegen China noch nichts gehört. Und schlimm genug, dass es immer noch Einfuhren aus China hierzulande gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass beispielsweise die toxisch dünstenden China-Waren eines großen, deutschen Elektronik-Versandhauses schon vor sechs Jahren gehamstert wurden, um jetzt verhökert zu werden.

Melanin-Milch
In China erkrankten mehr als 6.000 Babys durch vergiftetes Milchpulver, vier Kinder sollen dadurch ums Leben gekommen sein. Als Ursache gilt der Kunststoff Melanin, der normalerweise für Möbel verwendet wird und im Gegensatz zu PVC wenig ausgast und die Innenraumluft kaum belastet.

Aber mit diesem Kunststoff lassen sich Lebensmitteltests manipulieren. So wurde 2006 bekannt, eine für die USA vorgesehene Lieferung von Weizengluten, habe Melanin enthalten.

Der Kunststoff Melanin täuscht nämlich einen höheren Eiweißgehalt vor. Da die toxischen Weizengluten als Haustierfutter verkauft wurden, starben die damit gefütterten Haustiere an Nierenversagen. Erst 2007 soll es einen landesweiten Rückruf des Futters gegeben haben, denn über die Verstoffwechslung des Melanins bei Hauskatzen lag mittlerweile eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung vor.

Doch wie so oft – Tierfutter gilt heutzutage als reiner als die für Menschen vorgesehenen Lebensmittel – konzentrierte sich der Schutz nur auf den veterinärmedizinischen Bereich.

Grund also genug für skrupellose chinesische Lebensmittelhersteller, von nun an dem Milchpulver den Kunststoff Melanin zuzusetzen, um den Stickstoffgehalt bei Qualitätskontrollen als normal erscheinen zu lassen. Auch hier ergaben sich durchs Melanin beste Proteinwerte, was den Verkaufswert des Milchpulvers, das zu Babynahrung verarbeitet wurde, zu erhöhen. Melamin wurde außerdem auch in Milchfertigprodukten und gewöhnlicher Flüssigmilch nachgewiesen.

Die Babys, die noch nicht durch die „Melanin-Milch“ starben, leiden an Nierensteinbildung. Niemand kann sagen, wie lange sie daran leiden werden, ob es sie sogar ihr ganzes Leben über, selbst noch im Erwachsenenalter, belasten wird. Möglicherweise werden sie nicht alt werden.

Der Skandal weitet sich aus
Wie jetzt gemeldet wird, habe ein chinesischer Hersteller, die Firma Guanshengyuan, den Verkauf einer bekannten Bonbon-Marke gestoppt, weil die „White Rabbit“, so der Name dieser Bonbons, mit Melanin kontaminiert sei. Zu hoffen ist, dass nun die deutschen Verharmloser überall weiße Karnickel hoppeln sehen, also endlich Rückgrat beweisen und das Importverbot der EU für China-Waren befolgen.

Doch nicht nur mit Melanin gelingt es den Chinesen Lebensmittel zu strecken, um mehr Geld dafür zu erhalten. Aber da sie stets auf der falschen Seite des Astes sitzen, den sie vom Baum absägen wollen, bleibt ihnen letztenendes nur die Schande als Vergifter berühmt geworden zu sein. Von Strafverfahren gegen solche Unternehmen wurde aus China noch nichts bekannt.

Wie die AFP verbreitete, erkrankten zwei Angestellte einer japanischen Süßwarenfabrik, nachdem sie von chinesischer Bohnenpaste genascht hatten. Sie enthielt Petroleum und wurde für die Herstellung von asiatischen Süßwaren verwendet wird. Bereits kurz nachdem sie die Masse probiert hatten, sei ihnen übel geworden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der betroffene Mann und die Frau seien in ein Krankenhaus gebracht worden, aber in einem stabilen Zustand. Wie viel von dem Zeugs bereits in Japan und anderswo abgesetzt wurde, darüber wurde bislang nichts bekannt.

Versprechen, die zu Versprechern werden könnten
Angesichts des Terrors um verseuchte Milchprodukte soll der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao der Bevölkerung bessere Lebensmittelkontrollen versprochen und im Fernsehen gesagt haben: „Wir wollen verhindern, dass so etwas wieder passiert, nicht nur bei Milchprodukten, sondern bei allen Lebensmitteln. … Wir wollen verhindern, dass derartige Zwischenfälle passieren, damit die Menschen in Frieden essen können.“

Wen stempelte die Milchproduzenten zu bösen Buben, warf ihnen in typisch chinesischer Art einen Mangel an „professioneller, sozialer und öffentlicher Moral“ vor. Publikumswirksam soll der Regierungschef zuvor durch Supermärkte gewandelt sein und die durch vergiftete Milch erkrankten Kinder in Krankenhäusern besucht haben. Und das war dann wohl alles an Maßnahmen, um so etwas wie ein Gesicht zu retten. Aber das haben Wen und seine Chinesen längst verloren.


Aktualisierung vom 26. September 2008, 18 Uhr

Nachdem schon der Konzern „Nestle“ von dem Melamin-Skandal in China betroffen war, traf es nun auch „Heinz“, wie AFP verbreitet. Nicht nur Milch, Keksen und Bonbons sind mit Melanin gestreckt, sondern auch Baby-Müsli und Reiswaffeln.

Aus der AFP-Meldung:
Die Behörden von Hongkong teilten am Freitag mit, die giftige Chemikalie sei in Baby-Müsli der Firma Heinz gefunden worden. Daraufhin sei ein Rückruf angeordnet worden, hieß es in einer Erklärung. „Wir haben auch Warnschreiben an Einzelhändler und Importeure gesandt“, hieß es weiter. In Hongkong sind mittlerweile fünf Kinder an Nierensteinen erkrankt, die mit Melamin verseuchte chinesische Milch getrunken hatten. In China starben bislang vier Säuglinge durch Melamin-verseuchtes Milchpulver, 53.000 weitere wurden durch das Pulver krank. Erstmals wurden auch in Taiwan Krankheitsfälle bestätigt. Drei Kleinkinder und eine Frau litten nach dem Trinken verseuchter chinesischer Milchprodukte an Nierensteinen, teilte die Universitätsklinik in Taipeh mit.

Pizza Hut in Taiwan nahm landesweit geriebenen Käse aus dem Vertrieb. Tests hatten nach Unternehmensangaben einen Melamingehalt nachgewiesen, der 30 Mal so hoch war wie der erlaubte Grenzwert. „Wir entschuldigen uns bei der Öffentlichkeit“, sagte eine Unternehmenssprecherin. Der Käse stammte demnach von der neuseeländischen Firma Fonterra. Diese arbeitet mit dem chinesischen Hersteller Sanlu zusammen, der als erster im Zusammenhang mit dem Lebensmittelskandal in die Schlagzeilen geraten war. Eine weitere Komponente der Käsemischung wurde aus Malaysia geliefert.

In Hongkong verbannten die Supermarkt-Ketten ParknShop und Wellcome in China hergestellte Kekse der Marke Lotte’s Koala aus ihren Regalen. Die Gesundheitsbehörden von Macau hatten bei den Keksen zuvor einen extrem hohen Melamin-Wert festgestellt.





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