„Türkischer“ Baby-Killer jetzt auch in China aktiv

Am vergangenen Dienstag berichtete Newsbattery-Autorin Gila Akkers, aus gut informierten Kreisen einer türkischen Klinik in Izmir, die als als “Haus des Todes” in der türkischen Öffentlichkeit bekannt sei, sei durchgesickert, dass die verwendeten Infusionsmaterialien aus der Volksrepublik China stammen und nicht steril waren. Und als müsse es dafür noch einen letzten Beweis geben, kam nun heraus, dass 8 Neugeborene im Zeitraum von 10 Tagen in einer Klinik in China gestorben sein. Als Ursachen werden – ähnlich wie zuvor in der Türkei – Infektionen angegeben.

Harald Haack – In der türkischen Klinik seien die Infusionssets weder steril verpackt gewesen, noch habe es Hinweise zur Sterilisation gegeben, schreibt Gila Akkers in Newsbattery. Als Hersteller, so fand sie über türkische Informanten heraus, wurde der chinesische Hersteller Medtrue Protective Products Co, Ltd., Nanjing, genannt. Unbekannt blieb, ob und wie die Infusionssets von der türkischen Klinik sterilisiert wurden.

Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet jetzt, die chinesischen Neugeborenen seien zwischen dem 5. Und 15. September in der Universitätsklinik im Nordwesten des Landes gestorben. Die Klinikleitung soll versucht haben, die Todesfälle zu vertuschen. Und wie so oft in China sind den Behörden Maßregelungen und Bestrafungen der Verantwortlichen vorrangig; als handele es sich um kleine, ungezogene Kinder. Das eigentliche Problem aber wird verschwiegen und nicht beseitigt. Es natürlich um Kinder, aber sie sind keine Täter, sondern wurden Opfer mutmaßlicher Sparmaßnahmen, wenn nicht sogar von Gier und Bereicherung, und die Verantwortung dafür könnte über die Klinikleitung hinaus reichen. Die Behörden der Provinz Shaanxi hätten die Universität lediglich angewiesen, diejenigen zu bestrafen, die „versucht haben, den Vorfall zu verschleiern“, berichtete Xinhua.

Ersten Ermittlungen zufolge angeblich bestehe kein Zusammenhang mit dem Melanin-Milchpulver-Skandal. Die Säuglinge seien an einer Infektion gestorben. Das hatte die türkische Klinikleitung auch verbreiten lassen und verschweigt offensichtlich immer noch wie es dazu kam, dass Infusionslösungen mit Krankheitserregern kontaminiert wurden.

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