Verbotenes Nazi-Netzwerk offengelegt

Carl Landow – Als ich kürzlich in einer Hauptstadt-Kneipe die Anekdote hörte, Berliner Hundebesitzer hätten ihre Schäferhunde auf die Namen und „Adolf“ und „Stalin“ gekauft, musste ich schmunzeln. „Kommt jetzt her, sonst gibt’s Krieg!“ sollen die Hunde angeblich angebrüllt werden, wenn sie ungehorsames Verhalten zeigen. Doch was den Hundebesitzern recht(s) war, dürfte etlichen Nazis Angst nun machen. Hackern soll es nämlich gelungen sein, in Ihr „Blood and Honour“-Netzwerk einzudringen und sich an den vorgefundenen Datensätzen (wohl genüßlich) zu bedienen. Wie die Zugangsdaten lauteten, blieb bislang unbekannt. Wahrscheinlich waren sie so aufschlußreich und einfach wie Namen von deutschen Schäferhunden. Mehr als 30.000 Datensätze, so schreibt heute die Frankfurter Rundschau, konnten kopiert werden. Darunter sollen sich etwa 500 befinden, die in Deutschland lebende Nazis betreffen. Seit September 2000 ist das Nazi-Netzwerk als verfassungsfeindliche Gruppierung verboten.





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