Das höchst seltsame, gruselige Monster von Montauk

Ein Monsterwesen füllt haufenweise YouTube-Videos. An diesem Wochenende erreichte die Diskussion auch die schwedische Boulevardzeitung Aftonbladet, ganz so, als wenn die spektakulären neue Morde und Skandale, über die die Zeitung berichten konnte, nicht mehr ausreichten. Aufgeregt erklärt der TV-Reporter Eric Larsson den kuriosen Fund vor einem Affengehege in einem weiteren Video.

Harald Haack – Östlich von New York City erstreckt sich eine lange Insel, Long Island genannt, an deren östlichstem Ende Montauk liegt. Jenna Hewitt, soll sie heißen, die Anfang August am Strand den Kadaver eines unheimlich aussehenden Tieres gefunden hatte. Das Rätselraten ist derzeit immer noch groß, ob es das Ergebnis geheimer militärischer Forschung, ein außerirdisches Wesen oder die Missgeburt eines Hundes, einer Schildkröte oder eines fetten Huhnes ist.

Mit dem Schnabel anstelle einer Hundeschnauze erinnert das tote Wesen tatsächlich an eine Schildkröte ohne Rückenpanzer. Hatte das Tier, eine Meeresschildkröte, seine Panzerschale verloren und war daraufhin verendet und von den Wellen an den Strand gespült worden? Wenn es an dem Kadaver nicht die Läufe eines Hundes gebe, wäre dies eine plausible Erklärung. So vermuten einige amerikanische Blogger nun, es mit dem Ergebnis von Tierversuchen zu tun haben; andere witterten dagegen einen fiesen Marketing-Hoax, um den Strand von Ditch Plains in die Weltöffentlichkeit zu bringen, alles mit Hilfe einer berühmten amerikanischen Fotobearbeitungssoftware am heimischen Computer gemacht.


Ein eigenartiges Objekt am rechten Vorderlauf des Kadavers sorgt für zusätzliches Stirnruntzeln: War dieser Stoffrest Teil einer Fessel? Oder ist es nur ein Stück Seetank aus dem Meer? Wahrscheinlich soll man diese Fragen stellen, denn offensichtlicher konnte das Teil kaum platziert werden; womit dies ein Beweis für eine Fälschung sein könnte.


Merkmale, die auf eine fototechnische Manipulation hinweisen: 1 = vom gesamten Foto abweichende Glätte der Stellen, an denen mutmaßlich ein Composit-Teil eingefügt wurde; 2 = ungenügend zum Eingefügten angepasste Bildteile eines Basis-Fotos. Hier möglicherweise das Fragment eines behaarten Hundeohres, mit einer Pseudokante, d.h. einem erfundenen Merkmal, verspielt eingearbeitet. Dem Bildbetrachter wurde es zudem überlassen, zu entscheiden, wo genau sich die Augen des toten Wesens befinden. Gearbeitet wurde hier zusätzlich mit der Eigenschaft des menschlichen Gehirns, fehlende Dinge des Gesehenen mit einem vermeintlichen Erkennen zu ersetzen: „Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht.“ Hat die „Bestie“ denn nun die Augen starr geöffnet oder die Lider geschlossen?


Montauk am östlichsten Zipfel von Long Island (NY).

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