Elitaere Knochenmaenner und geheimnisvolle, prominente Totenschaedel

Harald Haack – Man stelle sich vor: Da veranstaltet eine Horde Okkultisten auf Autobahnrastplätzen allnächtlich Totenzeremonien. Hierzu werden die Knochen Verstorbener verwendet, die zuvor aus Gräbern geraubt wurden. Am nächsten Morgen findet die Polizei die einfach weggeworfenen Schädel- und Knochenbruchstücke.

Ein solches Krimi-Szenario beschreibt der Anthropologe Herbert Ullrich eingangs in seinem Buch „Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten“. An der Humboldt-Universität beschäftigt er sich mit Fragen der Evolution des Menschen und mit der Untersuchung von Skeletten historischer Persönlichkeiten. Seine Okkultisten existierten allerdings in einer Zeit, als es noch keine Autobahnen gab, als späte Urmenschen – Homo Erectus – vor 500.000 Jahre durch die Landschaft schlurften.

Doch was Ullrich in seinem Buch als Begründung für einen Schädelkult der vergangenen Jahrhunderte anführt, ist keineswegs Vergangenheit. Darüber schreibt er leider nicht. Das hätte sicherlich den Rahmen seines Buches gesprengt. Besonders Schädel werden heutzutage noch und immer wieder aus Gräbern geraubt, für okkultistische Handlungen missbraucht oder als „Schatz“ einer geheimen Bruderschaft versteckt und gehütet. Diese Bruderschaft nennt sich „Skull and Bones“. US-Präsident George W. Bush ist eines ihrer prominentesten Mitglieder.

Knochenmänner im Weißen Haus
Skull & Bones (englisch: Schädel und Knochen) ist unter vielen Namen bekannt. Sie nennen sich auch „The Order of death“ (Orden des Todes) und „The Eulogian Club“ (Der Eulogianische Club) oder „Loge 322″. In der Öffentlichkeit tritt der Geheimbund als „Russel Trust Association“ auf. Seine Mitglieder rekrutiert er ausschließlich an der Yale-Universität, an der George W. Bush studiert hat.

So verwundert es wohl nicht, dass nicht weniger als elf Mitglieder aus den höheren Regierungsorganen der ersten Amtszeit George W. Bushs auch Mitglied bei Skull & Bones sind. Seine Mitgliedschaft, seit 1968, wurde in Mitgliederlisten bestätigt, die in Zeitungen publiziert und in der Yale-Bibliothek aufbewahrt werden.

Wen hindert es diese Mitgliedschaft Bushs bei Skull & Bones als kriminelle Vereinigung anzusehen? Immerhin zählt besonders Grabraub zu jenen Delikten, mit der die Bruderschaft bekannt geworden ist. Skull & Bones weiß angeblich von allen Verbrechen der Mitglieder, da diese sich ihre Verbrechen untereinander einzugestehen haben, hält diese aber geheim. Nichts kann aber so geheim gehalten werden, dass nicht irgendeine menschliche Seele das Bedürfnis hätte irgendwann etwas auszuplaudern.

Bushs Großvater – ein Leichenfledderer und Grabräuber?
Bekannt wurde ein Grabraub, der wohl durch Yale-Publikationen zu einem Gerücht mutierte: In jener Gruft, in der sich Skull & Bones zu ihren Zeremonien und Besprechungen treffen, soll, laut Zeugen, unter vielen menschlichen Gebeinen der Schädel von Gokhlayeh alias Geronimo, der Kriegshäuptling und Schamane einer Gruppe der Bedonkohe-Inde (Apachen), liegen. Dies veranlasste den Apache-Indianer und Aktivisten „chief“ Ned Anderson, bei den US-Behörden zu ersuchen, einen DNS-Test von einer Probe des Schädels durchführen zu lassen. Zu dem Test sei es laut Wikipedia nicht gekommen, doch immer mehr Gerüchte tauchten auf. Ob sie üble Nachrede sind oder auf Wahrheit beruhen, konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden. Immerhin wurden Untersuchungen verhindert, und das FBI lehnte es ab „sich in den Streit einzumischen“ und setzte Anderson unter Druck, damit dieser seine Belege „überdenke“.


Ölgemälde eines unbekannten Künstlers nach einem in der Yale-Bibliothek aufbewahrten Foto. Zu Gruppenbildern treffen sich regelmäßig 15 Skull & Bones-“Knochenmänner“. Posiert wird jeweils in der gleichen, Jahrzehnte alten Weise, mit menschlichen Knochen und einer alten Standuhr, der Zeiger auf 8 Uhr gestellt werden.

Wie Wikipedia kolportiert, soll der Großvater von George W. Bush, Prescott Sheldon Bush, als Yale-Student Skull & Bones-Mitglied seit 1917 und später Senator von Connecticut, im Jahre 1918 den Schädel aus dem Fort Sill bei Oklahoma eigenhändig zusammen mit zwei Mitstudenten ausgegraben und ihn als Geschenk für die Skull & Bones präsentiert haben. Wikipedia: „Anderson behauptete anschließend – mit verschiedenen Beweisen –, dass er sich mit Jonathan Bush getroffen habe, dem Bruder des Vize-Präsidenten George H. W. Bush, der ihm den berüchtigten Schädel gezeigt habe. Der Schädel sei unwahrscheinlich klein gewesen, und er schien von einem Kind zu stammen. Anderson veröffentlichte die Begebenheiten des Treffens, fügte aber die Bemerkung hinzu, dass es sich nicht um den Schädel aus der Skull & Bones-Bruderschaft handele.“


Nicht fern der Realität: Szenen aus dem Hollywood-Movie „The Skulls“, Treffen der Knochenmänner in ihrer Gruft. Der in die Wand eingravierte Schriftzug „War“ (Krieg) soll in der Gruft der Skull & Bones tatsächlich existieren. Foto: newmarket films/UNIVERSAL Studios.

Skull & Bones soll seinen Ursprung in Deutschland haben:
William Huntington Russel, der Mitbegründer des Geheimbundes hielt sich für ein Jahr, von 1831 bis 1832, in Deutschland auf. Mutmaßlich wurde er damals in eine Geheimgesellschaft aufgenommen, die in ihrem Emblem die Symbole von Schädel und Knochen führte. Sowohl bei Skull & Bones findet das Symbol einer Eule Verwendung, als auch bei den Illuminaten. Einbrecher, die in die Gruft von Skull & Bones einbrachen, wie auch jene Mitglieder, die sich unzufrieden über ihre Erfahrung bei Skull & Bones äußern wollten, beschreiben viele Bilder, die in der Gruft hängen und mit deutscher Sprache und Thematik versehen sind; beispielsweise: „Wer war der Thor, wer Weiser, / wer war Bettler, wer Kaiser? / Ob arm, ob reich, / im Tode gleich.“ Gruft-Eingeweihte bestätigten, dass bei Skull & Bones-Treffen gelegentlich deutsche Lieder gesungen werden, darunter auch die deutsche Nationalhymne, aber mit einem anderen Text. An den Wänden sollen auch eingemeißelte Verse, Bilder von Schädeln zu sehen und verschiedene Alltagsgegenstände angebracht sein, bis hin zu dem einst angeblich von Adolf Hitler verwendeten silbernen Besteck.

Auch in Europa kullerten Totenschädel durchs Land
Unklarheiten über die Herkunft von menschlichen Schädeln, die historischen Persönlichkeiten zugeschrieben werden, haben wohl den Berliner Anthropologen Herbert Ullrich veranlasst, sein Buch zu schreiben. Da es im „Alten Europa“ genügend Schädelfunde gab, denen teilweise abenteuerliche Reisen nachgesagt werden, brauchte sich Ullrich nicht um die geheimen Spielchen der amerikanischen „Grufties“ zu kümmern. Viele der Schädelschicksale, über die er schreibt, sind zudem in Deutschland angesiedelt. Goethes Schädel zählt dazu wie auch die beiden Schädel von Schiller, die dem Dichter kurioserweise zugeschrieben werden. Übrigens: Beide, Goethe und Schiller, waren Mitglieder in Geheimbünden; die aber sollen wesentlich gemäßigter und rechtschaffener als Skull & Bones gewesen sein sollen und sie hatten sich den Frieden zum Ziel gesetzt. Die Knochenmänner von Skull & Bones verherrlichen dagegen den Krieg, der deren höchstes Ziel ist. George W. Bush richtet sich offenbar strikt nach den Regeln dieses faschistoid organisierten Geheimbundes. Wenn auch er wiederholt das Wort „Demokratie“ auszusprechen versucht, will er sicherlich etwas anderes sagen, und er sagt es auch: Krieg.

Herbert Ullrich hat seine Geschichten über die Schädelschicksale hiesiger, historischer Persönlichkeit gut gegliedert. Die toten Prominenten finden sich in

  • Komponisten und Maler;
  • Dichter und Denker;
  • Philosophen und Gelehrte;
  • Heilige und Geistliche;
  • Ritter und Hoffräulein;
  • Feldherren und Admirale;
  • Adlige und Bürger;
  • Fürsten und Grafen;
  • Kaiser und Könige;
  • Großfürsten und Zaren.

Nicht alle Illustrationen und Fotos sind so gruselig wie Beethovens Schädel, fotografiert anlässlich der Exhumierung im Jahre 1863. Oder der Schädel von Robert the Bruce, der von 1274 bis 1329 lebte und von der Lebra gezeichnet wurde, weshalb sein Schädel typische Deformationen aufweist. Als sehr sonderbar aber wirkt dagegen der Schädel von Thomas Hasler „aus dem Jahre 1876 mit monströsen Auftreibungen, vor allem des Unterkiefers“. Was muss dieser als „Riese vom Tegernsee“ bekannt gewordene Bauernjunge einst gelitten haben!

Wie Ullrich schreibt, gab es nach dem Tod von Thomas Hasler zwei Untersuchungen, nach dessen Tod eine Obduktion mit anschließender Präparation des Skeletts unter Leitung des Pathologen von Buhl und in „jüngster Zeit“ Untersuchungen des Skeletts von dem Münchener Pathologen Nerlich, dem Anthropologen Parsche, dem Radiologen Vogl und dem Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten Pirsig, wobei moderne Diagnostik-Technik eingesetzt wurde.


Der von Hyperostose verwachsene Schädel von Thomas Hasler und eine Gesichtsnachbildung – beide Abbildungen aus „Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten“ von Herbert Ullrich, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München.

Leben und Leid von Thomas Hasler
Thomas Hasler wurde 1851 bei Gmund am Tegernsee geboren. Bis zu seinem 9. Lebensjahr gab es keinerlei Anzeichen einer Krankheit. Er entwickelte sich, so die Überlieferung laut Ullrich, körperlich und geistig normal. Und dann traf ihn der Schlag – der Schlag eines Pferdehufes, im Gesicht an der linken Wange. Von diesem Unglück an soll er sehr schnell gewachsen sein. Weil er als 11-jähriger mit seiner Körpergröße von 1,52 m „in keine der damals üblichen, fest mit dem Pult verbundenen Schulbänke mehr passte“, entließ man ihn aus der Schule.

Herbert Ullrich erwähnt zwei Anekdoten, in der die Riesenkräfte des jungen Thomas Hasler demonstriert werden. So soll er beim Wettkegeln durch besonders kräftige Kegelwürfe aufgefallen sein, womit jedes Mal die hölzernen Kegel zersplitterten. Dies führte dazu, dass man ihn künftig vom Kegeln ausschloss.

Mit zunehmendem Alter kam es zu einer Verformung des gesamten Kopfes. Seine Haut verfärbte sich und wurde fahl. Er wurde menschenscheu und zog sich auf den Scheunenboden des elterlichen Bauernhofes zurück. Nachdem ihm eines Tages im Jahre 1876 plötzlich die Luft wegblieb, starb er 155 Kilo schwer und 2,35 m groß.

Wie jüngste Untersuchungen ergaben, muss Thomas Hasler aufgrund von knöchernen Verwachsungen auf dem rechten Ohr taub gewesen sein, sein linkes Auge sei wahrscheinlich blind gewesen und sein rechtes Auge war durch knöcherne Auftreibung erheblich eingeschränkt. Ständig sollen ihm Tränen über die linke Wange geflossen sein, verursacht durch eine Tränengangsverengung. Seine Nasenatmung wurde ihm erschwert, weil die linke Nasenhälfte durch Knochen komplett verschlossen war; vermutlich funktionierte sein Geruchssinn nicht. Arthrose, eine verschleißbedingte Gelenkerkrankung, hatte seine beiden Kieferngelenke verändert und asymmetrisch verschoben, was ihm Schmerzen beim Kauen verursachte. Neben Schluckbeschwerden hatte er vermutlich auch an Sprachstörungen gelitten und während des Schlafes laut geschnarcht.

Medizinische Desinformation als wissenschaftliche Erkenntnis
Wie Ullrich berichtet, ergaben die Befunde der jüngsten Untersuchung des Skeletts von Thomas Hasler zwei voneinander unabhängige Krankheiten, an denen der Riese gelitten haben muss. Nach den Erkenntnissen der „modernen Ärzte“ habe ein Wachstumshormon produzierender Tumor der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) den Riesenwuchs (juveniler Gigantismus) verursacht; der in früherer Zeit mit dem Riesenwuchs in Verbindung gebrachte Hufschlag sei dagegen als Ursache auszuschließen, und die monströsen Knochenverdickungen des Schädels seien auf eine fibröse Dysplasie, eine angeborene Knochenkrankheit, zurückzuführen. Hatte Herbert Ullrich das Leid Haslers zuvor noch als „zwei voneinander unabhängige Krankheiten“ beschrieben, stellt er abschließend fest: „Sehr wahrscheinlich sind beide Krankheiten auf einen gemeinsamen Gendefekt(Defekt des G-Proteins) zurückzuführen.“

Offenbar war er sich als Anthropologe nicht bewusst, dass er damit in eine Art Wespennest von medizinischen Desinformationen getreten war. Die Genetik wird von der Pharmaindustrie als äußerst lukrativ angesehen und die meisten Mediziner erhalten ihre neuesten „Fachinformation“ im Gefolge von neuen, kostenlos verteilten Medikamenten, die sie an ihren Patienten ausprobieren dürfen, als Desinformation der Pharmaindustrie, die negative Aspekte verschweigt. Der Begriff „G-Protein“ geistert seit einigen Jahren durch die medizinische Landschaft. Wenn man nach der Kausalität einer Erkrankung sucht, dann muss häufig – laut Pharmakologen-Stammtischwissen – das G-Protein dafür herhalten. Zu den umsatzstärksten Medikamenten, die auf G-Protein gekoppelte Rezeptoren wirken, zählen Betablocker, Neuroleptika und Antihistaminika. Von Betablockern wurde kürzlich bekannt, dass sie keineswegs das Leben von Herzpatienten verlängern, sondern in den meisten Fällen verkürzen. Laut der Neuen Zürchner Zeitung ereigneten sich vermehrt Todesfälle, die auf die Einnahme von Betablockern zurückzuführen sind. Die Pharmaindustrie, die einen Grossteil der klinischen Forschung finanziere, habe mangelndes Interesse an pharmakogenetische Untersuchungen, wie der Kardiologe Helmut Drexler von der Medizinischen Hochschule in Hannover „in einem Gespräch“ beklagte. Denn bei solchen Studien könne sich herausstellen, dass ein Medikament nicht allen Betroffenen nütze und folglich seltener verschrieben werden dürfe.

Die Forensiker, die sich mit den Knochen von Thomas Hasler vertraut gemacht hatten, schlossen aus, dass der Hufschlag die Tumorbildung verursacht habe. Doch neuere medizinische Erkenntnisse widersprechen dieser Annahme. Wahrscheinklich hat der Schlag zu Beschädigungen der Halswirbelnerven geführt, was nitrosativen Stress auslöste, woraufhin, da damals keine Therapie erfolgte, es nur eine Frage der Zeit war, wann es zu irreversiblen Genschäden und damit zur Tumorbildung kam. Aber das erwähnt Herbert Ullrich leider nicht in seinem Buch, das sicherlich ein ganz netter Schmöker sein könnte, wenn nicht der Verlag ein zweispaltiges Layout mit kleiner Schrift gewählt hätte.

Als höchst unangenehm macht sich die Wahl des glatten Papiers bemerkbar: Es dünstet unablässig toxische Lösemittel aus, die beim Recyceln vom Altpapier zum Herunterwaschen alter Druckerfarbe eingesetzt werden. Solche Recycel-Papiere werden den Druckereien und Verlagen als „umweltfreundlich“ angedreht, weil vorgeblich keine neuen Bäume zur Papierherstellung gefällt werden müssen. Doch solche Papiere sind alles andere als umweltfreundlich, wie das Beispiel des wohl größten Papierrecyclers Europas in der schwedischen Stadt Falun gezeigt hat. Durch den Einsatz der Lösemittel setzte rund um die Stadt weitläufig ein Baumsterben und Versauern der Seen ein. Was solchermaßen Baumsterben verursacht, greift aber auch in die Gesundheit von Menschen ein und schädigt diese nachhaltig. So gesehen trägt das vom Verlag Dr. Friedrich Pfeil herausgebende Buch von Herbert Ullrich zur Bildung von neuen Totenschädeln bei. Es ist nicht nur eine Frage der Zeit, wann wir Leser sterben. Nicht nur chemikalien-empfindlichen Lesern sei daher ein wirksamer Atemschutz bei der Lektüre des Buches empfohlen.

Links:
Skull & Bones
Geschichtsschreiber Bush
G-Protein
Betablocker nützen nicht allen

Literatur:
Zur Praxisrelevanz von nitrosativem Stress, Bodo Kuklinski,
umwelt-medizin-gesellschaft 2/2005
Schädel-Schicksale historischer Persönlichkeiten, Herbert Ullrich, Verlag Dr. Friedrich-Pfeil, München, ISBN 3-89937-055-4

DVD-Empfehlung:
„The Skulls“, Thriller/Drama, USA/Kanada.
Buch: John Pogue, Regie: Rob Cohen – newmarket films/Universal Studios.
senden Inhalt: Zwei Studenten treten einem Geheimbund an der Universität Yale bei. Als einer der beiden ermordet wird, wird dem anderen schnell klar, dass er sich für mehr verpflichtet hat, als ihm eigentlich lieb war…

Hinweis:
Dieses Essay wurde zuerst am Sonntag, 13. November 2005 bei NH publiziert.





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